Die Stadt war ein grauer Schleier aus Regen, als ich, Lukas, 27, ins Fitnessstudio flüchtete. Der Sommer in Freiburg hatte diesen typischen Dauerregen, der jede Outdoor-Planung zunichtemachte. Also nichts wie rein ins Studio, Kopfhörer auf, und ab auf die Hantelbank. Die Luft war stickig, nach Schweiß und Metall, aber das war mir egal. Ich war hier, um den Kopf freizubekommen, nicht um zu grübeln.
Das Studio war voll, wie immer im August, wenn die Erstsemester in die Stadt strömen. Neue Gesichter, neue Dynamiken. Ich war gerade bei meiner dritten Runde Kreuzheben, als ich sie bemerkte. Sie stand am Kabelzug, eine Frau mit langen, dunklen Locken, die in einem hohen Zopf gebändigt waren. Ihre Augen, ein stechendes Grün, trafen meine immer wieder, und ich konnte nicht anders, als zurückzuschauen. Sie trug ein enges, rotes Tanktop, das ihre schlanke Taille betonte, und schwarze Leggings, die ihren runden Hintern so präsentierten, dass ich kurz die Gewichte vergaß. Sie war vielleicht Anfang zwanzig, fit, aber nicht übertrieben muskulös, mit einer Haltung, die Selbstbewusstsein ausstrahlte.
Ich ertappte mich dabei, wie ich länger hinsah, als ich sollte. Sie auch. Es war dieses Spiel – Blicke, die sich kreuzen, ein kurzes Lächeln, dann wieder wegsehen. Irgendwann landeten wir beide an der Wasserstation, und ich nutzte die Chance. „Neu hier?“ fragte ich, lässig, während ich meine Flasche auffüllte. Sie grinste, ein bisschen schüchtern, aber mit einem Funkeln in den Augen. „Ja, gerade erst hergezogen. Studium. Und du?“ Ihre Stimme hatte diesen rauen Unterton, der mir sofort unter die Haut ging.
„Lokalmatador“, sagte ich und zwinkerte. „Ich zeig dir gern die Stadt, wenn du magst.“ Sie lachte, ein warmes, offenes Lachen, und stellte sich als Anna vor. Wir quatschten weiter, zwischen den Geräten, während wir so taten, als würden wir trainieren. Sie kam aus München, hatte gerade ihr erstes Semester in Freiburg angefangen und war noch dabei, sich einzuleben. „Das Studio hier ist krass“, meinte sie. „Aber ehrlich, die ganzen Typen hier machen mich ein bisschen nervös.“
Ich grinste. „Du passt hier doch perfekt rein.“ Sie wurde rot, aber ihre Augen sagten, dass sie das Kompliment genoss. Wir flirteten weiter, und ich merkte, wie die Spannung zwischen uns wuchs. Es war nicht nur ihre Figur – obwohl, verdammt, die war ein Hingucker –, sondern diese Mischung aus Selbstbewusstsein und Neugier. Sie wusste, was sie wollte, aber sie ließ es spielerisch wirken.
Als wir fertig waren, gingen wir zusammen Richtung Ausgang. Der Regen hatte nicht nachgelassen, und sie blieb stehen, die Hände in den Hüften. „Okay, das klingt jetzt vielleicht komisch“, begann sie, und ihre Stimme wurde leiser, „aber ich bin gerade… echt aufgeheizt. Lust, mit zu mir zu kommen?“ Ich war baff, aber nur für eine Sekunde. „Klingt nach einem Plan“, sagte ich, und mein Puls war schon auf hundertachtzig.
Ihre Wohnung war nur zehn Minuten entfernt, ein kleiner Altbau mit knarzenden Dielen und hohen Fenstern. „Meine Mitbewohnerin ist unterwegs“, sagte Anna, während sie die Tür aufschloss. „Wir haben die Bude für uns.“ Der Satz hing in der Luft wie eine Einladung. Wir warfen unsere Taschen in die Ecke und standen plötzlich dicht voreinander. Sie roch nach Sport und einem Hauch von Vanilleparfum. Ich legte meine Hände an ihre Hüften, zog sie sanft näher, und sie legte ihren Kopf leicht schief, als würde sie auf den nächsten Schritt warten.
Dann küssten wir uns. Erst vorsichtig, tastend, aber es wurde schnell intensiver. Ihre Lippen waren weich, aber fordernd, und ihre Hände wanderten über meinen Rücken, zogen an meinem Shirt. „Zieh das aus“, flüsterte sie, und ich gehorchte, während sie ihr Tanktop über den Kopf zog. Darunter trug sie nichts, und ihre Brüste, voll und straff, zogen meinen Blick magisch an. Ich konnte nicht anders, als sie zu berühren, meine Hände glitten über ihre warme Haut, und sie seufzte leise, als ich mit meinen Daumen über ihre Brustwarzen strich.
Sie schob mich Richtung Schlafzimmer, ein kleiner Raum mit einem ungemachten Bett und einem offenen Fenster, durch das der Regen hereinsummte. Ihre Leggings landeten auf dem Boden, gefolgt von meiner Hose. Wir standen uns gegenüber, nackt, und ich konnte ihren Blick spüren, wie er über meinen Körper wanderte. Ich war hart, und sie lächelte, als sie es bemerkte, ein Lächeln, das halb schüchtern, halb herausfordernd war. „Du bist… wow“, sagte sie, und ich lachte leise. „Du bist auch nicht schlecht.“
Sie trat näher, legte ihre Hände auf meine Brust und schob mich aufs Bett. Ich setzte mich, und sie kniete sich vor mich, ihre Augen fixierten meine, während ihre Finger meinen Schaft entlangfuhren. Es war, als würde sie jeden Moment genießen, und als sie ihren Mund um mich schloss, langsam, fast quälend, musste ich mich zusammenreißen, um nicht sofort die Kontrolle zu verlieren. Ihre Zunge bewegte sich in kleinen Kreisen, und sie sah mich an, als wollte sie jede meiner Reaktionen studieren. „Fuck, Anna“, murmelte ich, und sie summte zufrieden, was die Sache nur noch intensiver machte.
Nach ein paar Minuten zog sie sich zurück, ihre Lippen glänzten, und sie kletterte aufs Bett, legte sich auf den Rücken und spreizte die Beine. Ihre Haut war leicht gerötet, und zwischen ihren Schenkeln glänzte es feucht. Ich beugte mich runter, küsste die Innenseite ihrer Oberschenkel, ließ meine Zunge über ihre glatte Haut gleiten, bis ich bei ihrer Mitte ankam. Sie war rasiert, weich, und als ich meine Zunge über ihre Schamlippen gleiten ließ, stöhnte sie leise, ihre Hände griffen in meine Haare. „Genau da“, flüsterte sie, und ich nahm mir Zeit, erkundete sie mit meiner Zunge, saugte sanft an ihrer Klit, bis ihre Hüften sich rhythmisch bewegten.
„Lukas“, keuchte sie, „ich will dich spüren.“ Ich richtete mich auf, küsste mich ihren Körper hoch, über ihren flachen Bauch, ihre Brüste, bis ich wieder bei ihrem Mund war. Mein Schwanz streifte ihre nasse Mitte, und sie schob ihre Hüften nach vorne, drängte sich gegen mich. „Kein Kondom?“ fragte ich, mehr aus Reflex. Sie schüttelte den Kopf. „Bin clean, du?“ Ich nickte, und sie zog mich näher, bis meine Spitze in sie glitt.
Es war, als würde ihr Körper mich verschlucken. Sie war eng, warm, und jeder Stoß fühlte sich an, als würde ich tiefer in sie gezogen. „Oh Gott“, stöhnte sie, ihre Nägel gruben sich in meinen Rücken. Ich bewegte mich langsam, aber tief, genoss jeden Moment, wie sie sich um mich schloss. Ihre Beine schlangen sich um meine Hüften, zogen mich noch näher, und ich erhöhte das Tempo, spürte, wie sie sich unter mir wand.
Plötzlich hörten wir die Wohnungstür. Ihre Mitbewohnerin. Scheiße. „Ist okay“, flüsterte Anna, ihre Stimme zitterte vor Erregung. „Lena weiß Bescheid.“ Ich grinste, ein bisschen irritiert, aber zu aufgeheizt, um nachzudenken. Ich drehte Anna auf die Seite, hob ihr Bein an und drang wieder in sie ein, diesmal von hinten. Ihre Brüste wippten bei jedem Stoß, und sie stöhnte lauter, als würde sie die Anwesenheit ihrer Mitbewohnerin völlig ignorieren.
„Willst du, dass ich dich reite?“ fragte sie plötzlich, ihre Stimme heiser. Ich nickte, zog mich zurück und legte mich auf den Rücken. Sie kletterte über mich, ihre Hände auf meiner Brust, und ließ sich langsam auf mich herab. Der Anblick, wie sie sich auf mir bewegte, ihre Hüften kreisten, ihre Brüste leicht wippten, war fast zu viel. „Fuck, du bist so eng“, murmelte ich, und sie lächelte, beugte sich vor und küsste mich, während sie schneller wurde.
Ihre Bewegungen wurden wilder, ihre Atemzüge kürzer, und ich spürte, wie sie sich anspannte. „Ich komm gleich“, keuchte sie, und ich griff ihre Hüften, half ihr, das Tempo zu halten. Als sie kam, war es laut, ein Schrei, der durch den Raum hallte, und ich spürte, wie sie sich um mich herum zusammenzog, ihre Nässe meine Hüften benetzte. Das war zu viel für mich. „Ich auch“, stöhnte ich, und sie glitt schnell von mir runter, nahm mich wieder in den Mund. Ich explodierte, mein ganzer Körper zuckte, während sie mich aussaugte, bis ich völlig leer war.
Wir lagen keuchend nebeneinander, ihre Hand auf meiner Brust, als die Tür aufging. Lena, die Mitbewohnerin, stand da, eine schlanke Brünette mit frechem Grinsen. „Na, ihr habt Spaß?“ fragte sie, und ich spürte, wie mein Gesicht heiß wurde. Anna lachte nur. „Komm doch rein“, sagte sie, und Lena zog sich das Shirt über den Kopf, als wäre es das Normalste der Welt.
Was dann passierte, war wie ein Fiebertraum. Lena setzte sich aufs Bett, ihre Hände wanderten über Annas Körper, während sie mich ansah. „Bereit für Runde zwei?“ fragte sie, und ich wusste, dass die Nacht gerade erst begonnen hatte.



