Ich heiße Lukas, und meine beste Freundin ist Mia. Wir waren immer ein unschlagbares Team, wie Geschwister fast, obwohl Mia eine Frau ist, die ihre Weiblichkeit voll auslebt. Sie ist lesbisch, und unsere Gespräche hatten immer diesen lockeren, fast schon kumpelhaften Ton. Wir konnten über alles reden, Witze reißen, und ich hab mich bei ihr immer frei gefühlt. Seit ich sie kenne, war sie irgendwie mein Anker, selbst als ich noch in einer Beziehung war. Damals hab ich oft mehr Zeit mit Mia verbracht als mit meiner Ex, ohne dass da was lief – ich hab unsere Freundschaft immer respektiert und ihre Sexualität sowieso.
Nachdem meine Beziehung in die Brüche ging, sind Mia und ich noch enger zusammengewachsen. Unsere Freundschaft war bunt, voller Vertrauen, und ich hätte nie gedacht, dass sich das mal ändern könnte. Aber dann kam dieser eine Abend, der alles auf den Kopf gestellt hat. Mia hatte schon seit Tagen von einer Frau geschwärmt, die sie unbedingt wollte. Ihr Problem: Die Frau, Lena, war hetero. Mia war total unsicher, wie sie das anstellen sollte, und hat mich um Rat gefragt. Sie meinte, ich könnte ihr helfen, weil ich vielleicht den richtigen Ton treffen würde, um Lena anzusprechen. Also hab ich für sie ein paar Nachrichten auf WhatsApp geschrieben, als wäre ich Mia, mit so einem lässigen, leicht flirtenden Vibe, den man vielleicht eher von einem Typen erwartet. Und verdammt, es hat tatsächlich geklappt. Lena war offen, sexuell total unbefangen, aber sie hat schnell klargestellt, dass sie, obwohl sie wusste, dass Mia lesbisch ist, bei der Sache auch einen Mann dabei haben wollte. Sie schlug direkt einen Dreier vor.
Ich hab Mia dann ihr Handy zurückgegeben, damit sie selbst entscheiden kann, wie’s weitergeht. Die beiden haben sich tatsächlich auf einen Dreier geeinigt – Mia wollte Lena so sehr, dass sie fast alles dafür getan hätte. Das Komplizierte war nur, dass Mia mich darum gebeten hat, der Dritte im Bunde zu sein. Sie vertraute mir blind und meinte, bei jedem anderen Typen würde sie sich unwohl fühlen. Ich hab lange gezögert, aber letztlich zugesagt, weil ich nicht wollte, dass sie mit irgendeinem Fremden was riskiert. Wir haben einen Tag festgelegt, und ich war von da an ein nervliches Wrack.
Als der Abend endlich kam, war ich ein einziges Bündel Nerven. Ich hab mir den Kopf zerbrochen, wie ich mich möglichst raushalten könnte. Mein Plan war, die meiste Zeit Mia und Lena machen zu lassen und mich im Hintergrund zu halten. Wir haben uns bei Mia zu Hause getroffen, in ihrer kleinen, gemütlichen Wohnung mitten in der Stadt. Als ich ankam, war Lena schon da. Sie saß auf der Couch, ein Glas Wein in der Hand, und grinste mich an, als ich reinkam. „Hey, ich bin Lena“, sagte sie und musterte mich von oben bis unten. Sie war hübsch, keine Frage, mit langen, dunklen Haaren und einem Blick, der einem direkt unter die Haut ging. Bevor überhaupt irgendwas losging, haben wir erstmal geredet, einfach so, um die Stimmung zu lockern. Es fühlte sich komisch an, mit jemandem ins Bett zu gehen, den ich grade erst kennengelernt hatte. Lena fragte mich, ob ich nach was Festem suche, und ich hab ehrlich geantwortet, dass ich seit meiner Trennung eher rumexperimentiere – auch mit dem Gedanken, mal was mit einem Typen zu probieren. Ich bin bi, und das hab ich ihr auch so gesagt. Sie nickte nur, als wäre das das Normalste der Welt.
Nach ein paar Gläsern Wein und Smalltalk sind wir ins Schlafzimmer gegangen. Die Luft war auf einmal wie elektrisiert, und mein Herz hat bis zum Hals geschlagen. Ich hab nochmal klargestellt, dass Mia und ich eher den dominanten Part übernehmen würden – eine Lüge, aber ich dachte, so könnte ich den Fokus auf Lena legen und den Kontakt mit Mia vermeiden. Wir haben uns ausgezogen, und ich stand da, nackt, ein bisschen unsicher, während Lena sich auf das Bett setzte und Mia keine Sekunde zögerte. Sie stellte sich vor Lena, zog sie an sich und küsste sie leidenschaftlich. Ich hab kurz nicht gewusst, wo ich hinschauen soll – ein Dreier war völlig neues Terrain für mich. Aber dann hab ich mich hinter Lena aufs Bett gekniet, hab ihren Nacken geküsst, ihre Schultern, ihre Haut gestreichelt. Gänsehaut lief ihr über den Rücken, und ich konnte hören, wie ihr Atem schwerer wurde, während Mia sie weiter küsste. Mein Blick wanderte nach unten, über ihren unteren Rücken, ihren Hintern – sie saß da, nackt, und der Anblick hat mich sofort hart werden lassen. Ich hab ihre Brüste umfasst, meine Hände über ihren Körper gleiten lassen, und mich vorsichtig an ihr gerieben. Die Wärme ihrer Haut, die kleinen Laute, die sie von sich gab, haben mich total angeheizt.
Als Mia und Lena sich kurz voneinander lösten, griff Lena in meine Haare, zog mich zu sich und küsste mich. Ihre Lippen waren weich, fordernd, und ich spürte, wie mein Puls noch mehr in die Höhe schoss. „Komm, ich will dich spüren“, flüsterte sie, und ich legte mich aufs Bett. Sie kniete sich zwischen meine Beine und fing an, mich mit ihrem Mund zu verwöhnen. Ihre Zunge war geschickt, warm, und ich musste mich echt zusammenreißen, um nicht sofort die Kontrolle zu verlieren. Währenddessen sah ich, wie Mia sich zwischen Lenas Beine legte und sie mit der Zunge verwöhnte. Der Anblick, wie Mia sich da voll reinhängte, ihre Bewegungen, die Art, wie Lena unter ihr zuckte – das hat mich fast mehr erregt als das, was Lena mit mir machte. Es war kein gestelltes Porno-Bild, sondern einfach echt, roh, voller Lust.
Ich konnte spüren, wie Lena mehr wollte. Ihr Blick, ihre Bewegungen – sie signalisierte mir, dass sie mich in sich spüren wollte. Aber ich wollte Mia nicht die Show stehlen. Das hier war ihre Chance mit Lena, also hab ich vorgeschlagen, dass die beiden sich ineinander schmiegen, so richtig Haut an Haut, während ich zusehe. Ich bin vom Bett aufgestanden, hab mich an die Wand gelehnt und mich selbst angefasst, während ich die beiden beobachtete. Mia übernahm die Führung, zeigte Lena, wie sie sich positionieren sollte, weil es für sie das erste Mal war. Ihre Körper bewegten sich rhythmisch, fast wie ein Tanz, und die Geräusche, die sie machten – leise Seufzer, stoßweises Atmen – haben mich fast um den Verstand gebracht. Es war so intim, so echt, dass ich kaum wegsehen konnte. Lena kam schließlich, ihre Beine zitterten, und ich musste mich echt bremsen, um nicht selbst zu explodieren.
Kurz darauf winkte Lena mich wieder zu sich. „Komm zurück“, hauchte sie, und ich kniete mich vor sie, ließ meine Zunge über ihre empfindliche Haut gleiten, während Mia sich so platzierte, dass Lena sie gleichzeitig verwöhnen konnte. Die Luft war schwer, feucht, und jeder Atemzug fühlte sich an, als würde er brennen. Lena war schon so erregt, dass es nicht lange dauerte, bis sie erneut kam, diesmal mit einem tiefen, langgezogenen Stöhnen, das durch den ganzen Raum hallte. Sie war klatschnass, und ich konnte kaum noch klar denken, so sehr wollte ich sie. Sie sah mich an, ihre Augen halb geschlossen vor Lust, und flüsterte: „Ich will dich jetzt.“ Ich nickte, positionierte mich über ihr, und glitt langsam in sie. Sie war so feucht, dass es fast mühelos war, und doch fühlte sich jede Bewegung wie ein Feuerwerk an. Ihre Nägel gruben sich in meinen Rücken, und ich bewegte mich erst vorsichtig, dann schneller, tiefer, bis sie erneut kam, diesmal so intensiv, dass sie mich mit sich zog – ich konnte mich nicht mehr zurückhalten und ergoss mich in ihr. Mein Atem ging stoßweise, und ich sackte kurz auf ihr zusammen, bevor ich mich neben sie rollte.
Wir lagen da, schwer atmend, verschwitzt, während die Hitze in unseren Körpern langsam abklang. Lena lächelte mich an, ihre Hand strich über meinen Arm, aber dann sagte sie was, das mich komplett aus der Bahn warf: „Ich brauch ne Pause. Aber ihr zwei könnt ja weitermachen. Ich schau gerne zu.“ Mein Magen zog sich zusammen. Mit Mia? Das war meine beste Freundin, das war einfach… falsch. Oder? Ich sah zu Mia rüber, und sie wirkte genauso unsicher wie ich, aber in ihren Augen war auch was anderes – Neugier vielleicht, oder sogar Lust. Wir haben uns angenähert, zögerlich, fast peinlich berührt. Unsere Lippen trafen sich, erst vorsichtig, fast wie ein Experiment. Aber dann wurde es intensiver, hungriger. Ihre Haut war warm, vertraut und doch völlig neu. Meine Hände glitten über ihren Körper, erkundeten sie, und ich konnte spüren, wie sie auf mich reagierte – ihre Atemzüge schneller wurden, ihre Finger sich in meine Haare krallten. Es war, als würde ich sie zum ersten Mal wirklich sehen, wirklich fühlen. Die Grenze zwischen Freundschaft und was auch immer das hier war, verschwamm komplett.
Ich küsste mich an ihrem Körper runter, ließ meine Zunge über ihre Haut tanzen, bis ich zwischen ihren Beinen ankam. Sie schmeckte süß, salzig, und die Art, wie sie unter mir zuckte, wie sie meinen Namen flüsterte, hat mich fast um den Verstand gebracht. Es war so intim, so verboten, und doch fühlte es sich in dem Moment einfach nur richtig an. Ich konnte spüren, wie sie sich aufbäumte, wie ihr Körper sich anspannte, bevor sie mit einem leisen Schrei kam. Ihr Atem ging schnell, und ich kroch wieder hoch zu ihr, küsste sie, schmeckte sie auf meinen Lippen. Ohne groß nachzudenken, ohne Worte, fanden wir uns in einer Umarmung wieder, und ich glitt in sie, langsam, vorsichtig, als könnte jeder Moment alles kaputt machen. Aber sie zog mich näher, ihre Beine schlangen sich um mich, und wir bewegten uns zusammen, erst sanft, dann immer drängender. Es war, als würde die Welt um uns herum verschwinden – nur wir zwei, dieser Moment, diese unglaubliche Intensität. Ich kam schließlich, tief in ihr, und wir blieben einfach so liegen, ineinander verschlungen, während unser Atem sich langsam beruhigte.
Lena, die die ganze Zeit zugesehen hatte, rutschte irgendwann wieder zu uns, ihre Hände und Lippen auf Mia, aber ich war schon halb woanders. Die Lust wich langsam einer seltsamen Leere. Was hatte ich gerade getan? Mia war meine beste Freundin, und ich hatte gerade eine Grenze überschritten, die ich nie hätte überschreiten sollen. Wir lagen noch eine Weile da, nackt, still, jeder in seinen eigenen Gedanken gefangen. Irgendwann sind wir eingedöst, die Erschöpfung hat übernommen. Aber als ich später die Augen öffnete, war da nur dieses dumpfe Gefühl in meiner Brust. Ich wusste, dass das hier Konsequenzen haben würde. Und ich hatte Angst, dass ich gerade das Wichtigste in meinem Leben verloren hatte.
