Ich hätte nie gedacht, dass ein spontaner Gedanke mal so eine krasse Wendung in meinem Leben bringen würde. Mein Name ist Lena, ich bin Mitte zwanzig, studiere in München und habe in meinem ersten Jahr an der Uni gemerkt, dass ich nicht nur auf Jungs stehe. Mit Mädels zu experimentieren, hat mir einfach ‘nen neuen Kick gegeben. Trotzdem, ganz ohne Kerle? Unvorstellbar. Ich liebe es, dieses Gleichgewicht zu halten – mal hier, mal da. Nenn mich bi, wenn du willst, mir egal.
Durch ein paar Kommilitonen habe ich im letzten Jahr Mia kennengelernt. Mia ist… na ja, sagen wir mal, sie ist eine Powerfrau. Sie organisiert Demos für Frauenrechte, ist total engagiert und lebt ihre lesbische Identität offen aus. Ihr Style? Kurzhaarfrisur, lässige Jeansjacken, ein paar Piercings und ein beeindruckendes Tattoo am Arm. Sie ist zierlich, hat aber so eine starke Ausstrahlung, dass du sie nicht übersehen kannst. Wir sind schnell Freundinnen geworden, auch wenn ich nicht so politisch bin wie sie. Ich mag einfach ihren Drive.
Dann gab’s da noch Tobi, meinen Kumpel mit gewissen Vorzügen. Wir haben uns regelmäßig getroffen, kein Drama, nur Spaß. Eines Nachmittags, nachdem wir uns in seinem WG-Zimmer ausgetobt hatten, lagen wir verschwitzt im Bett und ich habe ihn ein bisschen aufgezogen. Ich wollte wissen, welche von meinen Freundinnen er heiß findet. Er hat kurz überlegt und dann, völlig ernst, gesagt: „Mia.“ Ich war baff. „Echt jetzt? Mia?!“ Aber er hat genickt und gemeint, sie hätte so ‘ne natürliche, süße Art, auch wenn sie wahrscheinlich nicht auf Kerle steht. Ich musste zugeben, er hatte recht – sie ist echt hübsch mit ihrem zarten Gesicht und der schlanken Figur. Ich hab ihn gefragt, ob er mit ihr was anfangen würde, wenn sie Interesse hätte. Seine Antwort war ein breites Grinsen und ein klares „Klar doch“.
Der Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen. Ein paar Tage später, auf einer kleinen WG-Party, hab ich Mia getroffen. Wir saßen zusammen auf ‘nem abgenutzten Sofa, hatten jeder ein Glas Rotwein in der Hand und quatschten über alles Mögliche. Als wir kurz allein waren, hab ich die Bombe platzen lassen. „Weißt du, Tobi findet dich echt süß.“ Sie hat die Augen verdreht, aber ich hab gemerkt, dass sie rot wurde. Da war was, definitiv. Der Wein hat mir Mut gemacht, also hab ich nachgelegt: „Wenn du mal Lust hast, was mit ‘nem Typen zu probieren… du könntest mit uns mitmachen. Wir könnten auch zusammen rumspielen.“ Ich hab’s locker und ein bisschen flirty rübergebracht, und sie hat so ‘ne süße Mischung aus Verlegenheit und Überraschung gezeigt. Wir haben das Thema dann fallen lassen, aber ich wusste, dass ich was in ihr ausgelöst hatte.
In den nächsten Wochen hab ich sie ab und zu damit aufgezogen, immer spielerisch, nie zu aufdringlich. Bis sie mir eines Tages ‘ne Nachricht geschickt hat: „Wenn DU immer noch Bock hast, ich bin dabei.“ Sie hat’s so formuliert, als wäre sie nicht sicher, aber ich hab den Ton durchschaut – sie war neugierig, vielleicht sogar aufgeregt. Ich hab Tobi nichts davon gesagt, weil ich wusste, der wäre sofort dabei. Stattdessen hab ich ihn einfach überrascht, als ich ihm erzählt hab, dass Mia mit von der Partie ist. Sein Grinsen war Gold wert.
Ein paar Tage später war es soweit. Ich hab Mia zu Tobi in seine WG mitgenommen. Es war ein lauer Frühsommerabend, die Fenster standen offen, und der Geruch von frisch gemähtem Gras wehte rein. Wir saßen zu dritt in seinem kleinen Wohnzimmer, ein paar Bier und ‘ne Flasche Wein auf dem Tisch. Die Stimmung war entspannt, aber da lag so ‘ne unterschwellige Spannung in der Luft. Man konnte es förmlich spüren – wir wussten alle, worauf das hinausläuft, aber keiner hat’s direkt angesprochen. Wir haben gelacht, über Uni-Zeug geredet, und mit jedem Schluck wurde die Atmosphäre lockerer. Irgendwann hat Tobi ‘ne Playlist mit chilliger Musik angemacht, und ich hab Mia ‘nen Blick zugeworfen. Sie hat zurückgelächelt, fast scheu, aber ihre Augen haben gefunkelt.
Nach ‘ner Weile sind wir rüber in Tobis Zimmer gegangen. Sein Bett war ‘ne zerwühlte Matratze mit ‘nem dunklen Laken, drum herum Chaos aus Büchern und Klamotten. Aber das war uns egal. Ich hab Mia an der Hand genommen und sie sanft zu mir gezogen. Unsere Blicke haben sich getroffen, und dann hab ich sie geküsst. Ihre Lippen waren weich, ein bisschen zögerlich сначала, aber dann hat sie den Kuss erwidert, intensiver, als ich erwartet hätte. Ihre Hände sind an meinen Rücken gewandert, und ich hab die Wärme ihrer Haut durch mein Shirt gespürt. Tobi hat uns zugesehen, lässig gegen die Wand gelehnt, ein leichtes Grinsen im Gesicht.
Ich hab Mia kurz losgelassen, mich zu Tobi gedreht und ihm ein Zeichen gegeben. Er hat verstanden, hat sich die Jeans ausgezogen und sich aufs Bett gesetzt. Ich bin vor ihm auf die Knie gegangen, hab seine Boxershorts runtergezogen und ihn in den Mund genommen. Mia stand da, hat zugesehen, ihre Augen weit aufgerissen. Ich konnte ihren Blick spüren, ‘ne Mischung aus Neugier und Unsicherheit. Nach ‘ner Weile hab ich sie angelächelt, ihr ‘ne Hand gereicht. „Komm her“, hab ich leise gesagt. Sie hat gezögert, aber dann ist sie näher gekommen und hat sich neben mich gekniet. Ihre Hand hat sich langsam um ihn gelegt, erst vorsichtig, dann mutiger. Ihre Finger haben gezittert, aber sie hat’s gemacht, und ich hab gesehen, wie Tobi kurz die Augen geschlossen hat, genießend.
Ich hab Mia geholfen, ihr Shirt über den Kopf zu ziehen, und – verdammt – ich war echt überrascht. Unter der lockeren Kleidung, die sie sonst trägt, kam ein Körper zum Vorschein, der mich umgehauen hat. Ihre Brüste waren voller, als ich gedacht hätte, perfekt geformt, ihre Taille schmal, der Bauch straff. Sie hat mich angeschaut, ein bisschen verlegen, aber ich hab sie einfach geküsst, meine Hände über ihre Haut gleiten lassen. Ihre Brustwarzen wurden hart unter meinen Fingern, und sie hat leise gestöhnt, fast wie ein Seufzen. Wir haben uns gegenseitig erkundet, langsam, jede Berührung wie ein kleines Feuerwerk. Ihre Haut war so weich, ihre Bewegungen intuitiv, als wüsste sie genau, was sie tut, auch wenn sie’s vielleicht zum ersten Mal so machte.
Schließlich hab ich mich aufs Bett gelegt, die Beine leicht gespreizt, und Tobi ist über mich gekommen. Mia hat sich neben mich gekniet, ihre Hände auf meinen Brüsten, während sie zugesehen hat, wie er in mich eingedrungen ist. Ich hab ihre Finger gespürt, die mich streichelten, während Tobi mich mit tiefen, rhythmischen Stößen genommen hat. Der Mix aus ihren sanften Berührungen und seiner Kraft hat mich schneller an den Rand gebracht, als ich gedacht hätte. Ich hab laut aufgestöhnt, als ich gekommen bin, mein ganzer Körper hat gezittert. Mia hat mich angesehen, ihre Augen dunkel vor Lust, und ich hab gewusst, dass sie dran war.
„Jetzt du“, hab ich geflüstert, noch ein bisschen außer Atem. Sie hat nicht widersprochen, nur genickt, fast wie in Trance. Sie hat sich auf den Rücken gelegt, die Beine leicht angezogen, und ich hab mich neben sie gesetzt, ihre Hand genommen. Tobi hat sich über sie gebeugt, langsam, vorsichtig, hat sichergestellt, dass sie okay ist. Als er in sie eingedrungen ist, hat sie scharf die Luft eingezogen, ihre Finger haben meine fest gedrückt. Aber dann hat sich ihr Körper entspannt, und sie hat angefangen, sich unter ihm zu bewegen, kleine, leise Laute von sich zu geben. Es hat keine Minute gedauert, bis sie gekommen ist, ihr ganzer Körper hat sich aufgebäumt, und sie hat so einen hohen, keuchenden Ton von sich gegeben, dass ich fast lachen musste vor Staunen. Sie war wie ausgewechselt, völlig in ihrer Lust versunken.
Nachdem sie sich kurz erholt hatte, hat sie ihn plötzlich angesehen und mit rauer Stimme gesagt: „Von hinten.“ Tobi hat gegrinst, und ich hab mich unter sie gelegt, ihr Gesicht über meinem, während sie sich auf alle Viere gestützt hat. Er ist hinter ihr in Position gegangen, und ich hab ihre Brüste gestreichelt, ihren Blick gehalten, während er sie wieder genommen hat. Ihr Atem war heiß auf meiner Haut, ihre Stöhne wurden lauter, dringlicher. Ich hab gesehen, wie sie sich ihm entgegenbewegt hat, wie sie jede Bewegung genossen hat. Sie ist nochmal gekommen, diesmal langsamer, aber intensiver, ihr ganzer Körper hat gezittert, ihre Hände haben das Laken zerknüllt. Ich hab sie geküsst, ihre Lippen hungrig auf meinen, während sie sich in den Wellen ihrer Lust verloren hat.
Ich hab gemerkt, dass Tobi langsam an seine Grenzen kam – sein Atem ging schneller, seine Bewegungen wurden unruhiger. Also hab ich ihn sanft aus ihr rausgezogen, ihn zu mir gedreht und ihn mit der Hand bearbeitet, bis er mit einem tiefen Stöhnen in meinem Mund gekommen ist. Der salzige Geschmack hat mich erfüllt, und ich hab Mia angeschaut, die uns zusah, erschöpft, aber mit so einem befriedigten Lächeln, dass ich’s kaum glauben konnte. Wir lagen danach zu dritt da, verschwitzt, schwer atmend, die Luft im Zimmer schwer von dem, was gerade passiert war. Keiner hat viel gesagt, aber das Schweigen war nicht unangenehm – es war, als hätten wir alle was geteilt, was weit über Worte hinausgeht.
Ich hab Mia noch nie so gesehen – so offen, so verletzlich und gleichzeitig so stark in ihrer Lust. Und ich? Ich hab gemerkt, dass ich solche Momente brauche, diese rohe, echte Verbindung, egal ob mit Mann oder Frau. Es war, als hätte sich ‘ne Tür geöffnet, die ich nicht mehr schließen will. Aber in diesem Moment, da auf Tobis zerwühltem Bett, war alles perfekt, so wie es war.
