Gestern Abend war meine Tante bis zum Morgen weg. Endlich hatte ich das Haus für mich allein. Ich bin achtzehn, aber irgendwie fühlte es sich an wie das erste Mal, dass ich wirklich frei war. Schon den ganzen Tag über hatte ich an Thomas gedacht. Wir hatten wochenlang geschrieben, erst harmlos, dann immer direkter. Ich wusste, er war älter, um die dreißig, und dass er genau wusste, was er wollte. Ich auch.
Ich saß in meinem Zimmer, das Herz schlug mir bis zum Hals, als ich ihm schrieb: „Komm jetzt rüber. Sie ist weg.“ Die Antwort kam sofort. „Bin in zehn Minuten da.“ Ich zog mir nur einen dünnen Hoodie und eine Shorts an, darunter nichts. Meine Hände zitterten leicht, als ich die Tür unverschlossen ließ und wieder nach oben ging.
Als die Tür unten aufging, hörte ich seine Schritte. Thomas kam die Treppe hoch, groß, ruhig, mit diesem Blick, der schon beim Schreiben so intensiv gewesen war. Ich stand in meinem Zimmer, die Tür einen Spalt offen. Er trat ein, ohne ein Wort. Ich trat direkt auf ihn zu, drückte ihn gegen die Wand und ließ mich auf die Knie sinken.
Seine Hose war bereits vorgewölbt. Ich öffnete den Gürtel, den Reißverschluss, zog ihn herunter. Sein Schwanz sprang heraus, dick, schwer, warm in meiner Hand. Ich hatte noch nie einen richtigen in meinem Mund gehabt, nur an meinen Fingern geübt. Jetzt nahm ich ihn langsam zwischen die Lippen. Er schmeckte salzig, die Haut weich und gespannt zugleich. Ich saugte sanft, ließ die Zunge um die Eichel kreisen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Thomas stöhnte leise, seine Finger fanden meinen Nacken, hielten mich, aber nicht zu fest. „Genau so“, murmelte er. „Dein Mund ist perfekt.“
Ich wurde mutiger, nahm ihn tiefer, benutzte die Hand am Schaft, wie ich es geübt hatte. Speichel lief mir übers Kinn. Ich blickte nach oben, sah, wie er mich ansah, die Augen halb geschlossen, die Kiefermuskeln angespannt. Es dauerte nicht lange. Seine Hüften zuckten, er warnte mich knapp, doch ich blieb. Er kam hart, warm, in meinen Mund. Ich schluckte, was ich konnte, der Rest tropfte auf meinen Hoodie, auf meine Brust.
Thomas zog mich hoch, ohne Eile, aber bestimmt. Er schob mich rückwärts zum Bett, legte mich hin. Meine Shorts waren nass, er zog sie mir mit einem Ruck aus. Seine Finger glitten einmal über meine feuchte Spalte, dann drückte er sich langsam in mich. Es brannte kurz, dann gab mein Körper nach, und er glitt ganz hinein. Ich spürte, wie voll ich mich fühlte, wie er mich dehnte.
Er fing langsam an, zog sich fast ganz heraus und stieß wieder tief zu. Jeder Stoß war kontrolliert, tief, genau auf den Punkt. Ich hielt mich an seinen Schultern fest, spürte seinen Atem an meinem Hals. „Du bist so eng“, sagte er leise. „Und so nass.“ Ich antwortete nicht, ich konnte nur atmen, stöhnen, als er das Tempo steigerte. Seine Hüften schlugen gegen meine, die Reibung wurde intensiver, mein Bauch zog sich zusammen. Als ich kam, war es lang, wellenartig, mein Inneres zuckte um ihn herum. Thomas hielt sich zurück, gab mir Zeit, weiterzustoßen, während ich noch bebte.
Er drehte mich um, hob meine Hüften an, sodass ich auf allen Vieren war. Diesmal drang er von hinten in mich ein, tiefer als vorher. Seine Hände lagen fest auf meinen Hüften, er zog mich bei jedem Stoß zu sich. Es fühlte sich roher an, direkter. Ich presste mein Gesicht ins Kissen, damit die Laute nicht zu laut wurden. Wieder baute sich etwas auf, stärker diesmal. Er griff in mein Haar, nicht hart, nur haltend, und stieß gleichmäßig zu. Als ich das zweite Mal kam, war es intensiver, mein ganzer Unterleib spannte sich, und ich hörte ihn fluchen, weil ich enger um ihn wurde.
Danach legte er mich wieder auf den Rücken. Er wollte mich sehen, sagte er. Seine Hände hielten meine Knie auseinander, er schob sich wieder tief hinein und blieb dort, bewegte sich nur noch in kleinen, kreisenden Bewegungen, die genau meine empfindliche Stelle trafen. Ich kam diesmal nicht mehr, aber die Nähe reichte, ich spürte jeden Millimeter von ihm, jede Ader, wie er pulsierte. Thomas hielt länger durch, als ich erwartet hatte. Erst als ich seine Hände in meinen spürte und seine Stirn gegen meine drückte, stieß er ein letztes Mal tief zu und kam. Ich fühlte, wie er in mir pulsierte, wie er mich ausfüllte, warm und viel. Als er sich zurückzog, lief ein Teil sofort wieder heraus und lief zwischen meinen Schenkeln entlang.
Wir blieben ein paar Minuten einfach so liegen, seine Hand auf meinem Bauch, mein Kopf an seiner Schulter. Keiner sagte viel. Er küsste mich einmal kurz auf die Stirn, zog sich an, und ging. Ich hörte die Haustür unten zufallen.
Ich blieb auf dem Bett liegen, die Beine leicht offen, spürte, wie sein Sperma langsam aus mir lief und einen feuchten Fleck auf dem Laken hinterließ. Mein Körper fühlte sich schwer und gleichzeitig leicht an. Ich dachte an nichts anderes als an die Art, wie er sich angefühlt hatte, an den Geschmack in meinem Mund, an das Ziehen in meinem Unterleib, das jetzt langsam nachließ. Ich wusste, dass ich am nächsten Tag in der Schule sitzen würde und dass es jedes Mal, wenn ich mich bewegte, ein wenig nachlaufen würde. Aber im Moment war nur dieses Zimmer da, nur dieser Abend, nur das Gefühl, genau das gewollt zu haben.
