Ich sitze in meinem Auto, die Hände noch zitternd am Lenkrad, und versuche, meinen Atem unter Kontrolle zu bringen. Mein Name ist Katrin, ich bin 45 Jahre alt, und ich stecke mitten in einer scheußlichen Scheidung, die mir die letzten Nerven raubt. Heute wollte ich einfach nur shoppen gehen, um den Kopf freizubekommen. Eine Freundin hatte mir geraten, mir was Neues zu gönnen, um mich wieder besser zu fühlen. Ich hatte mir vorgestellt, vielleicht ein Kleid zu finden, das mich nicht an die Trümmer meines Lebens erinnert. Stattdessen habe ich vor nicht mal einer Stunde mit einem Typen gevögelt, den ich gerade mal 20 Minuten vorher kennengelernt habe. In einer Umkleidekabine. Während draußen Leute shoppen gegangen sind, keine zehn Meter entfernt.
Sein Name ist Lukas. Er ist 27, arbeitet in dieser schicken Boutique, und ich kann immer noch seinen Geschmack auf meinen Lippen spüren. Mein ganzer Körper kribbelt, meine Haare sind zerzaust, und ich bin mir ziemlich sicher, dass meine neue Unterwäsche, die ich noch trage, von unserer Lust durchnässt ist. Ich muss das jetzt einfach aufschreiben, weil ich es selbst nicht glauben kann.
Es war so gegen 14 Uhr, als ich die Boutique betreten habe. Ein kleines, edles Ding in der Innenstadt, mit hohen Decken, gedämpftem Licht und Spiegeln überall. Ich hatte keine großen Pläne, wollte einfach nur gucken, vielleicht was probieren. Lukas kam fast sofort auf mich zu, als ich durch die Regale gestreift bin. „Kann ich dir bei was helfen?“ hat er gefragt, und ich schwöre, als ich zu ihm hochgesehen habe, hat es mich wie ein Blitz getroffen. Er war groß, bestimmt 1,85 Meter, mit zerzaustem, dunkelblondem Haar und einem Körper, der unter dem schwarzen Hemd der Boutique-Uniform durchschimmerte. Seine grünen Augen haben mich angesehen, als wäre ich mehr als nur irgendeine Kundin.
„Nur mal schauen“, hab ich gesagt, und versucht, nicht zu offensichtlich zu starren. „Kein Ding, ich bin Lukas. Wenn du was brauchst, ich bin hier“, hat er geantwortet und mir ein Lächeln zugeworfen, das mir direkt unter die Haut ging. Er ist weitergegangen, aber ich hab gemerkt, wie ich ihm hinterhergeschaut habe – wie sein breiter Rücken sich unter dem Hemd bewegte. Ich hab mich schnell wieder auf die Kleider konzentriert, ein paar rausgezogen, die mir gefallen haben, und bin weiter durch den Laden geschlendert. Aber jedes Mal, wenn ich aufgeblickt hab, war er da. Nicht aufdringlich, aber immer in der Nähe. Und ich hab’s gemerkt. Ich hab ihn gemerkt.
Nachdem ich ein paar Sachen zum Anprobieren zusammengesucht hatte, kam er wieder auf mich zu. „Soll ich dir ’ne Kabine freimachen?“ hat er gefragt, und seine Stimme hatte so ’nen Unterton, den ich nicht ignorieren konnte. „Ja, gerne“, hab ich geantwortet und ihm die Kleider gereicht. Er hat mich zu den Umkleiden im hinteren Teil geführt, eine Tür aufgeschlossen und die Sachen reingehängt. „Wenn du ’ne andere Größe brauchst oder sonst was, sag Bescheid.“ Die Art, wie er „sonst was“ gesagt hat, ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen.
Ich bin in die Kabine gegangen, hab die Tür hinter mir zugemacht und mich umgezogen. Das erste Kleid saß wie angegossen, und ich bin rausgegangen, um mich im großen Spiegel draußen anzusehen. Lukas war sofort da. „Das sieht der Hammer aus an dir. Die Farbe passt perfekt“, hat er gesagt, und seine Augen haben mich von oben bis unten gemustert. Nicht nur höflich, wie man’s von ’nem Verkäufer erwartet, sondern… interessiert. „Meinst du?“ hab ich gefragt und mich umgedreht, um den Rücken zu checken. „Absolut. Es sitzt wie für dich gemacht“, hat er gesagt, und ich konnte spüren, wie sein Blick an mir klebte.
Ich bin zurück in die Kabine, hab das nächste Kleid angezogen, aber da war ein fieser Reißverschluss hinten, den ich nicht alleine hochbekommen hab. Also bin ich raus, hab ihn gesehen und gefragt: „Kannst du mir kurz mit dem Reißverschluss helfen?“ Er hat genickt, „Klar“, gesagt und ist hinter mich getreten. Seine Finger haben meine nackte Haut gestreift, als er den Reißverschluss hochgezogen hat, und ich hab sofort ’ne Gänsehaut bekommen. Er stand so nah, dass ich seinen Atem an meinem Nacken spüren konnte. „So, fertig“, hat er gesagt, aber seine Hände sind noch ’ne Sekunde länger auf meinen Hüften liegen geblieben, als es nötig war. Wir haben uns im Spiegel angeschaut, und da war so ’ne Spannung in der Luft, die ich fast greifen konnte. „Danke“, hab ich leise gesagt. Er hat sich zurückgezogen, aber ich hab gemerkt, wie mein Herz schneller schlug.
Das letzte Kleid, das ich anprobiert hab, war… na ja, mutig. Eng, tief ausgeschnitten, und es hat mehr gezeigt, als ich normal tragen würde. Als ich rausgekommen bin, hat Lukas direkt reagiert. „Verdammt“, hat er gemurmelt, dann sich schnell gefangen. „Sorry, ich mein… wow. Du siehst unglaublich aus.“ Seine Stimme war rau, und ich hab gesehen, wie seine Augen an meinem Körper hängen geblieben sind. „Ist das nicht zu viel?“ hab ich gefragt, obwohl ich genau wusste, was er dachte. „Überhaupt nicht. Es ist perfekt. Du bist…“ Er hat den Satz nicht beendet, aber er ist einen Schritt näher gekommen. „Du bist echt wunderschön.“
Das Kompliment hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich hab mich so lange nicht mehr schön gefühlt. „Ich bin 45 und mitten in ’ner Scheidung“, hab ich gesagt, keine Ahnung, warum ich ihm das erzähle. „Ich fühl mich die meiste Zeit scheiße.“ Er hat mich angesehen, seine Augen dunkel vor Intensität. „Dann ist dein Ex ein Vollidiot. Weil du verdammt heiß bist.“
Wir haben uns angestarrt, und ich wusste, wir standen an ’nem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. „Ich sollte wohl die Hose noch anprobieren, die ich mitgenommen hab“, hab ich gesagt, aber ich hab mich nicht bewegt. „Ja, solltest du wohl“, hat er geantwortet, aber er hat sich auch nicht gerührt. Dann hat er gesagt: „Kann ich ehrlich sein?“ Ich hab genickt, kaum in der Lage zu atmen. „Ich bin hart, seit du hier reingekommen bist. Dich in diesen Kleidern zu sehen, macht mich wahnsinnig.“
Seine Worte haben mich wie ’ne Welle erwischt. Ich hab gespürt, wie mein Körper sofort reagiert hat, wie mein Innerstes sich zusammengezogen hat. „Oh“, war alles, was ich rausgebracht hab. „Sag mir, wenn ich das völlig falsch versteh“, hat er gesagt, seine Stimme tief und dringlich, „aber ich will dich jetzt echt küssen.“ Ich hätte ihm sagen sollen, dass er das falsch versteht, hätte die Grenzen wahren sollen. Stattdessen hab ich geflüstert: „Ich will das auch.“
Er hat mich direkt da geküsst, vor den großen Spiegeln, und ich hab seinen Kuss so verzweifelt erwidert, als hätte ich seit Jahren auf nichts anderes gewartet. Seine Hände lagen auf meinen Hüften, meine in seinen Haaren, und wir haben uns geküsst, als würden wir uns schon ewig kennen. „Rein“, hab ich gegen seinen Mund gekeucht. „Jemand könnte uns sehen.“ Wir sind in die Umkleide gestolpert, und er hat die Tür hinter uns abgeschlossen. Der Raum war eng, wir standen dicht aneinander gedrängt, und seine Hände waren schon am Reißverschluss meines Kleids.
„Ich kann nicht glauben, dass ich das tue“, hab ich geflüstert, als das Kleid zu Boden rutschte. „Soll ich aufhören?“ hat er gefragt, seine Hände auf meiner nackten Haut. „Gott, nein“, hab ich gesagt und nach seinem Gürtel gegriffen. Ich hab seine Hose aufgemacht, während er meinen BH geöffnet hat, und dann lagen seine Hände auf meinen Brüsten, und ich hab in seinen Mund gestöhnt, versucht, leise zu bleiben. „Du bist so verdammt perfekt“, hat er geknurrt, und bevor ich überhaupt realisieren konnte, was passiert, bin ich auf die Knie gegangen.
Ich hab ihn aus seiner Hose befreit, und er war hart, dick, und ich wollte ihn sofort. „Fuck“, hat er gezischt, als ich meine Lippen um ihn geschlossen hab. Ich hab ihn tief in meinen Mund genommen, ihn mit Hand und Mund bearbeitet, während er sich an der Wand abstützte, um nicht laut zu werden. „Wenn du so weitermachst, komm ich gleich“, hat er mich gewarnt. Ich hab mich zurückgezogen. „Noch nicht. Ich brauch dich in mir.“
Er hat mich hochgezogen, mich zum Spiegel gedreht, sodass ich mich mit den Händen abstützen musste. Ich hab uns im Spiegel gesehen, wie er meine Unterwäsche gerade so weit runtergezogen hat, dass er Platz hatte. „Kondom?“ hab ich gefragt, halb außer Atem. „Scheiße, hab keins“, hat er gesagt, und man konnte die Verzweiflung in seiner Stimme hören. „Ich nehme die Pille“, hab ich gesagt, eine Entscheidung in ’ner Sekunde getroffen. „Aber zieh raus.“ Er hat gestöhnt, sich hinter mir positioniert, und ich hab gespürt, wie er sich gegen mich gedrückt hat, bevor er in mich eingedrungen ist.
Wir mussten beide ein Stöhnen unterdrücken. „Oh Gott“, hab ich gekeucht und uns im Spiegel beobachtet. Er hat mich komplett ausgefüllt, und das Bild vor mir hat alles nur noch intensiver gemacht. Er hat angefangen, mich hart und schnell zu nehmen, eine Hand über meinem Mund, um meine Geräusche zu dämpfen. Wir haben uns im Spiegel zugesehen, und das war so verdammt heiß – wie er in mich gestoßen hat, wie sich unsere Körper synchron bewegt haben. Die Geräusche waren obszön, klatschend und feucht, aber wir haben versucht, leise zu bleiben. Draußen hab ich Stimmen gehört, Schritte von anderen Kunden, und das hat mich nur noch geiler gemacht.
„Du fühlst dich so gut an“, hat er in mein Ohr gehaucht. „So eng, so nass.“ Ich war klatschnass, hab gespürt, wie es an meinen Beinen runterlief, wie ich ihn bedeckt hab, und das im Spiegel zu sehen, hat mich fast um den Verstand gebracht. Seine Hand hat meinen Kitzler gefunden, hat ihn in kreisenden Bewegungen bearbeitet, während er weiter in mich gestoßen hat. „Ich komm gleich“, hab ich gegen seine Hand gekeucht. Und dann war’s soweit. Ich bin so hart gekommen, dass meine Beine gezittert haben, und er musste mich halten, damit ich nicht umkippe, während die Wellen durch mich hindurchrollten.
„Fuck, ich komm auch“, hat er geknurrt. Er hat sich schnell zurückgezogen, und ich bin rumgewirbelt, wieder auf die Knie gegangen und hab ihn in meinen Mund genommen, gerade rechtzeitig, als er kam. Er hat meinen Mund gefüllt, und ich hab alles genommen, ihn dabei angesehen, wie er über mir stand, völlig überwältigt. „Heilige Scheiße“, hat er geflüstert, als er auf mich runtergeschaut hat.
Wir haben uns schnell wieder angezogen, beide mit zitternden Händen. Ich hab meine Sachen hochgezogen, während er sich wieder in seine Hose gezwängt hat. „Ich fass nicht, dass wir das gemacht haben“, hab ich gesagt, noch völlig außer Atem. „Ich auch nicht“, hat er geantwortet. „Aber es tut mir nicht leid.“ „Mir auch nicht“, hab ich zugegeben. Er hat die Tür aufgeschlossen, kurz gecheckt, ob die Luft rein ist, und mich dann angelächelt. „Kann ich deine Nummer haben?“ Ich hab sie ihm gegeben, ohne zu zögern.
Und ja, ich hab alle Kleider gekauft. Jetzt sitz ich hier in meinem Auto, und ich spür ihn immer noch. Mein Kiefer ist empfindlich, mein Körper pocht, und ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder in dem Laden wusste, was wir da drin getrieben haben. Ich hab grade ’nen Fremden in ’ner Umkleide gevögelt, keine halbe Stunde, nachdem ich ihn getroffen hab. Ich bin 45, und so was hab ich in meinem ganzen Leben noch nie gemacht. Aber verdammt, es hat sich gut angefühlt.
