Die Tage in der WG mit Lukas waren ein Tanz am Abgrund. Anfangs hatte ich geglaubt, unsere heimlichen Nächte würden irgendwann ihren Reiz verlieren, dass die ständige Verfügbarkeit meiner Lust ihn – und mich – ermüden würde. Doch Lukas war anders. Er war ein Meister der Zurückhaltung, ein Mann, der wusste, wie man Verlangen in eine quälende Sehnsucht verwandelt. Statt mich jeden Tag zu nehmen, ließ er mich warten, manchmal tagelang, mit nichts als einer flüchtigen Berührung – ein Streifen seiner Finger über meine Taille, ein Blick, der sich in meine Haut brannte. Jede dieser kleinen Gesten war wie ein Funke, der ein Feuer in mir entzündete, das ich nicht löschen konnte. Ich wollte ihn. Ich wollte ihn so sehr, dass es wehtat.
Es war ein Freitagabend, als ich endlich den Mut fasste. Mein Körper war ein einziges Pochen, ein Verlangen, das mich nicht mehr schlafen ließ. Ich stand vor seiner Zimmertür, mein Herz hämmerte, als ich klopfte. Die Tür öffnete sich, und da stand er – Lukas, nur in tief sitzenden Basketballshorts, sein Oberkörper nackt, die Muskeln schimmerten im schwachen Licht des Flurs. Seine dunklen Haare waren zerzaust, seine Augen musterten mich mit diesem wissenden, fast spöttischen Blick, der mich sofort aus der Fassung brachte. „Brauchst du was?“, fragte er, seine Stimme tief, ein leises Grollen, das meinen Puls beschleunigte. Er wusste genau, was ich wollte. Er wusste es verdammt gut.
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