Nebel aus Lavendel und Schuld
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Ben sitzt auf einer feuchten Holzbank im nachten Stadtpark, gefangen vor der Schuld, Jana in einem wütenden Streit mit zerstörerischen Beschimpfungen verletzt zu haben. Als Janas beste Freundin Nina ihn findet und ihn in ihre Wohnung einlädt, wo er vor Jahren Fliesen verlegt hatte, gerät sein verzw…
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Die Holzbank war feucht und klamm, und die Kälte sickerte langsam durch die dicke Jeans hindurch, bis sie meine Haut erreichte. Der Stadtpark lag in einer unheimlichen Stille da, nur das ferne Rauschen des Verkehrs und das gelegentliche Bellen eines Hundes durchbrachen die Dunkelheit. Ich starrte auf meine Stiefel, das Leder war mit Dreck von den Wegen bespritzt, genau wie meine Seele in diesem Moment. Die Worte, die ich Jana an den Kopf geworfen hatte, hallten noch nach, ein endloses Echo von Beschimpfungen und Demütigungen, die ich im Zorn des Augenblicks aus mir herausgepresst hatte. Ich hatte sie nicht nur beleidigt; ich hatte sie zerstört, Stück für Stück, und jetzt saß ich hier, wie ein Feigling, und traute mich nicht nach Hause. Die Angst vor ihrem Blick, vor der Träne, die ich sicherlich in ihre Augen getrieben hatte, hielt mich hier gefangen. Ich war ein Bastard, das wusste ich, aber das Wissen machte die Kälte der Nacht nicht erträglicher.
Schritte auf dem Kiesweg rissen mich aus meiner Starre. Sie waren rhythmisch, bestimmt, und ich spannte mich an, als könnte die Dunkelheit selbst mich angreifen. Doch als die Gestalt näher kam, erkannte ich die Silhouette sofort. Nina. Janas beste Freundin. Mein Herz setzte kurz aus, und ich rutschte unwillkürlich weiter an das Ende der Bank, als könnte ich meine Schuld durch Abstand verbergen. Sie blieb stehen, die Hände in die Taschen ihrer Jacke gesteckt, und musterte mich.
„Ben?“, fragte sie, ihre Stimme war neutral, aber mit einer Spur Neugierde vermischt. „Was machst du denn hier mitten in der Nacht?“
Ich schluckte schwer, mein Hals fühlte sich trocken und rau an. „Jana und ich… wir hatten Streit“, brachte ich hervor. Es klang lächerlich harmlos, ein Euphemismus für den Sturm, den ich entfesselt hatte. „Ein richtiger Scheißdreck. Ich habe Dinge gesagt, die ich nicht zurückholen kann. Ich kann nicht nach Hause. Nicht so.“
Nina seufzte, ein langer, warmer Atemzug, der in der kühlen Luft als kleiner Nebel sichtbar wurde. Sie setzte sich neben mich, nicht nah genug, um mich zu berühren, aber nah genug, um ihre Präsenz zu spüren. Ihr Parfüm, ein süßer, blumiger Duft, der so anders war als Janas herberer Geruch, drang in meine Nase und verwirrte meine Sinne.
„Du kannst nicht hier draußen sitzen“, sagte sie pragmatisch. „Komm mit zu mir. Ich habe Platz.“
Ich zögerte. Es war seltsam, unangemessen fast. Ich kannte Ninas Wohnung, ich hatte vor zwei Jahren das Bad renoviert, die Fliesen verlegt und die Armaturen montiert. Ich kannte jeden Zentimeter dieser zwei kleinen Zimmer, aber ich hatte sie noch nie als Gast betreten, schon gar nicht als Flüchtling vor meiner eigenen Ehe. Doch die Kälte und die Scham waren stärker als der Stolz. „Okay“, sagte ich leise. „Danke.“
Der Weg zu ihrer Wohnung war kurz, und die Stille zwischen uns war nicht unangenehm, sondern schwer mit unausgesprochenen Vorwürfen gefüllt. Als sie die Tür öffnete, schlug mich der vertraute Geruch von frischem Holz und Lavendel entgegen. Ich erinnerte mich, wie ich den Sockel hier im Flur geschnitten hatte, wie präzise ich gearbeitet hatte, um alles perfekt zu machen. Jetzt fühlte ich mich wie ein Eindringling in meiner eigenen Schöpfung.
„Du kennst dich aus“, sagte Nina und warf ihre Jacke über den Stuhl. „Schlafzimmer ist da drüben.“
Sie zeigte auf die Tür, die ich so oft geöffnet hatte, um Putzarbeiten zu erledigen. Jetzt führte sie mich in ihren intimsten Rückzugsort. Das Bett war groß, ein frisches, weißes Laken darüber gespannt. „Es ist nur ein Doppelbett“, sagte sie mit einer Schulterzuckung, als sie sich ihre Schuhe auszog. „Wir sind Erwachsene, Ben. Wir können uns teilen, ohne dass etwas passiert.“
Ich nickte, stumm, und zog mich bis auf meine Unterhose aus. Meine Kleidung fühlte sich feucht und schwer an, und ich war froh, sie los zu sein. Ich legte mich auf die rechte Seite, so nah an die Kante gerückt, wie es nur ging, und starrte an die Decke. Das Bett roch nach ihr, nach Seife und weiblicher Wärme, und mein Körper reagierte ungewollt auf diese Nähe. Ich hörte, wie sie sich neben mir legte, die Matratze gab unter ihrem Gewicht nach, und dann herrschte Dunkelheit.
Stunden vergingen, oder vielleicht nur Minuten. Der Schlaf wollte nicht kommen, mein Geist drehte sich im Kreis, immer wieder zurück zu Janas weinendem Gesicht. Doch langsam, als die Erschöpfung doch Oberhand gewann, löste sich die Anspannung. Ich dämmerte leicht hin, in einem Zustand zwischen Wachsein und Träumen.
Dann spürte ich es.
Es war keine Berührung im Traum, sondern real und greifbar. Eine Hand, warm und weich, glitt langsam über meine Oberschenkel. Mein Körper spannte sich augenblicklich an, jeder Muskel verhärtete sich. Ich hielt den Atem an, sicher, dass ich mich irrte, dass dies nur eine Fehlfunktion meiner müden Nerven war. Aber die Hand bewegte sich weiter, unmissverständlich, zielstrebig. Sie streichelte die Innenseite meines Oberschenkels, die Finger leicht gekrümmt, und wanderte dann höher, direkt zu meinem Schritt.
Mein Herz hämmerte so laut gegen meine Rippen, dass ich Angst hatte, es könnte Nina wecken. Mein Verstand schrie, dass ich aufstehen, dass ich gehen sollte, dass dies der Verrat an allem war, was mir heilig war. Doch mein Körper, dieser primitive, dumme Körper, reagierte ganz anders. Als ihre Finger über den Stoff meines Slip strichen und meinen bereits halb erigierten Schwanz berührten, schoss das Blut direkt in meinen Unterleib. Ich wurde hart, steinhart, innerhalb von Sekunden. Die Erregung war wie ein Stromschlag, der jede Vernunft auslöschte.
Ich drehte mich langsam um, die Bewegungen schwer und zögerlich, als befände ich mich unter Wasser. Das schwache Licht, das durch die Jalousien fiel, zeigte ihre Silhouette. Nina lag nicht in ihrem Pyjama, wie ich erwartet hatte. Sie war völlig nackt.
Ihre Haut schimmerte blass im Mondlicht, die Kurven ihrer Hüften und ihrer Brüste zeichneten sich scharf gegen die dunklen Kissen ab. Sie sah mich nicht an, sondern konzentrierte sich auf ihre Hand, die nun den Stoff meines Slip beiseite schob und meinen prallen Schwanz umschloss. Ihr Griff war fest, kompetent, und ein leises, begehrliches Stöhnen entkam ihrer Kehle, als sie meine Länge spürte.
„Nina…“, flüsterte ich, doch es klang mehr wie ein Flehen als eine Warnung.
Sie legte einen Finger auf meine Lippen, eine Geste des Schweigens, und schob sich dann näher heran. Ihre nackte Haut presste sich gegen meine, heiß und geschmeidig. Ich konnte ihre Brustspitzen an meiner Brust spüren, hart und aufgeregt. Es war falsch. Es war die Hölle. Aber als sie ihr Bein über meine Hüfte legte und ihre nasse, heiße Möse gegen meinen Oberschenkel rieb, war alle Moral verschwunden.
Ich konnte nicht anders. Mein Körper war nicht mehr mein eigener, er war ein Sklave der Sensationen. Mein Schwanz pochte in ihrer Hand, pulsierte vor Verlangen. Ich griff nach ihr, meine Hände wanderten über ihren Rücken, zogen sie enger an mich heran. Ihr Mund fand meinen, und wir küssten uns nicht zärtlich, sondern gierig, wild, mit Zähnen und Zungen, als wollten wir uns gegenseitig fressen. Sie schmeckte nach Mint und nach verbotener Sünde.
„Fick mich“, hauchte sie in meinen Mund, ihre Stimme heiser und voller Begierde. „Fick mich hier und jetzt.“
Das war das Ende meiner Zügel. Ich drehte sie auf den Rücken, drückte sie in die Matratze, und ließ meine Hände über ihren Körper wandern, über ihre festen Brüste, ihren flachen Bauch, bis ich zwischen ihren Beinen war. Sie war bereits klitschnass, ihre Schamlippen waren geschwollen und bereit. Ich brauchte keine Vorrede, keine sanfte Einleitung. Ich positionierte meinen Schwanz an ihrer Öffnung und stieß mit einem Ruck hinein.
Sie stöhnte auf, ein lautes, unmissverständliches Geräusch, als ich sie ganz ausfüllte. Sie war eng, heiß und unglaublich feucht. Ich begann, in sie zu rammen, hart und tief, jeder Stoß war ein Vergeltungsschlag gegen meine eigene Schuld, gegen Jana, gegen die ganze verdammte Welt. Ihre Nägel kratzten über meinen Rücken, zogen blutige Rillen, doch ich spürte nur den Lustschmerz, der mich noch wilder machte.
„Ja, so“, jaulte sie, hob ihre Hüfte, um mir entgegenzukommen. „Gib es mir, Ben. Dein Schwanz fühlt sich so gut an.“
Die Worte trieben mich an den Wahnsinn. Ich sah ihr in die Augen, und ich sah keine Reue, nur pure, animalische Lust. Wir waren zwei Körper, die sich im Dunkeln suchten, zwei Süchtige, die ihren nächsten Fix brauchten. Der Geruch von Sex erfüllte den Raum, das feuchte, klatschende Geräusch unserer Körper, die aufeinander prallten, war das lauteste Geräusch der Welt.
Ich spürte, wie der Druck in meinen Hoden zunahm, wie der Orgasmus sich aufbaute, unaufhaltsam wie eine Flutwelle. Ich wollte innehalten, wollte es verlängern, aber sie umschlang mich mit ihren Beinen, schloss mich ein, zog mich tiefer hinein. „Komm in mir“, flehte sie. „Füll mich mit deinem Saft.“
Das war es. Mit einem letzten, gewaltigen Stoß, der sie bis an die Kopfende trieb, explodierte ich. Ich stieß meinen Samen tief in sie hinein, wellenweise, pumpte sie voll, während mein ganzer Körper zitterte und krampfte. Sie kam gleichzeitig, ihr Körper zuckte unter mir, ihre Muschi verkrampfte sich um meinen Schwanz und saugte jeden Tropfen aus mir heraus.
Wir lagen dort, keuchend, verschwitzt, mein Körper schwer auf ihr. Langsam kehrte die Realität zurück, Tropfen für Tropfen. Das Gewicht dessen, was ich getan hatte, drückte auf meine Brust wie eine Betonplatte. Ich war noch immer in ihr, noch immer hart, noch immer verbunden mit der besten Freundin meiner Frau. Ich zog mich langsam zurück, und das Gefühl des Verlusts war fast so stark wie die Schuld.
Nina drehte den Kopf weg, starrte an die Decke. Ich legte mich neben sie, starrte ebenfalls in die Dunkelheit. Die Stille war zurück, aber sie war nicht mehr leer. Sie war gefüllt mit dem Geruch unseres Verrats. Ich wusste, dass nichts mehr so sein würde, wie es vorher war. Und während ich das Rauschen des Blutes in meinen Ohren verhallte, fragte ich mich, ob dies der Anfang vom Ende oder nur das Ende vom Anfang war.
