Der August war heiß, die Luft schwer von Sommer und Sehnsucht. Als wir uns auf den Weg zum Starnberger See machten, freude ich mich wie ein kleines Kind. Es war unser großer Plan, seit dem Frühling geschmiedet: ein Wochenende Zelten, Baden, Feiern – nur wir fünf. Ich, Anna, 26, mit langen braunen Haaren und einem Körper, der, wie Lukas immer sagte, „zum Anbeißen“ war. Lukas, mein Freund, groß, sonnengebräunt, mit dunklen Augen, die mich jedes Mal aus der Bahn warfen. Max, mein bester Freund seit der Schulzeit, blond, ruhig, aber mit einer Intensität, die einen nicht losließ. Jonas und Felix, unsere Kumpels, beide athletisch, voller Witz und gerade genug Charme, um jede Situation aufzumischen. Wir waren eine eingeschworene Clique, verbunden durch Jahre voller Lachen, Geheimnisse und dieser einen, unausgesprochenen Spannung, die manchmal zwischen uns knisterte.
Max hatte seinen alten VW-Bus gepackt, und wir quetschten uns hinein, die Fenster heruntergekurbelt, während die bayerischen Hügel an uns vorbeizogen. Ich saß vorne neben Max, die Füße auf dem Armaturenbrett, und sang zu den Indie-Klängen aus dem Radio. „Du bist gut drauf“, sagte er, ein halbes Lächeln auf den Lippen. „Ich will einfach alles loslassen“, antwortete ich. „Dieses Wochenende wird episch.“ Seine Hand lag locker auf dem Schaltknüppel, und für einen Moment fragte ich mich, ob er mehr in meine Worte hineinlas. Max hatte vor Jahren mal Gefühle für mich, das wusste ich. Aber er war Lukas’ Freund, und irgendwie hatten wir es geschafft, die Grenzen zu wahren. Oder zumindest dachte ich das.
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