Spontaner Dreier mit Paar aus der Bar

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Es war einer dieser Abende, an denen man nicht wirklich einen Plan hat. Ich, Jonas, 25, hatte mich einfach in eine Bar in der Frankfurter Innenstadt gesetzt, ein Bier vor mir, und scrollte gelangweilt durch mein Handy. Die Musik war laut, der Laden halb voll, und ich war eigentlich kurz davor, wieder zu gehen, als dieses Paar an meinen Tisch kam. Beide so um die 40, schick angezogen, aber nicht überheblich. Sie, Lisa, hatte so ein Lächeln, das einen sofort in den Bann zieht, und er, Markus, war dieser große, breitschultrige Typ, der irgendwie selbstbewusst, aber nicht aufdringlich rüberkam. „Darf man sich dazusetzen?“ fragte sie, ihre Stimme warm und einladend. Ich nickte, etwas perplex, aber neugierig.

Wir kamen ins Gespräch, ganz locker. Sie fragten, was ich hier so mache, ich erzählte ein bisschen von meinem Job als Grafikdesigner, und sie lachten über meine schlechten Witze. Irgendwann, nach dem zweiten Drink, wurde die Stimmung entspannter, fast schon vertraut. Lisa lehnte sich ein Stück näher, ihre Hand streifte wie zufällig meinen Arm, und ich konnte ihren Duft wahrnehmen – irgendwas Blumiges, Gemischtes mit einer Note, die unter die Haut ging. Markus saß daneben, beobachtete uns mit einem Lächeln, das schwer zu deuten war. Dann kam die Frage, die mich aus der Bahn warf: „Hast du Lust, noch mit zu uns zu kommen? Wir wohnen nicht weit.“ Ihre Augen funkelten, und ich spürte sofort, wie mein Puls schneller wurde. Ich meine, ich bin nicht naiv, ich hatte so eine Ahnung, worauf das hinauslaufen könnte. Und Lisa… verdammt, sie war heiß. Kurvige Figur, dunkle Haare, die ihr über die Schultern fielen, und dieser Blick, der einem sagt, dass sie genau weiß, was sie will. Warum also nicht?

Wir gingen zu Fuß durch die nächtlichen Straßen, die Luft war kühl, und ich merkte, wie die Aufregung in mir stieg. Ihre Wohnung lag in einem Altbau, hohe Decken, große Fenster, alles stilvoll eingerichtet. Markus schenkte uns Rotwein ein, während Lisa sich auf die Couch setzte und mich zu sich winkte. „Setz dich doch“, sagte sie, ihre Stimme weich, aber mit einem Unterton, der mir Gänsehaut machte. Ich nahm einen Schluck Wein, mehr um Zeit zu schinden, denn ich war mir immer noch nicht sicher, wie das hier laufen würde. Dachte ich an einen klassischen Dreier? Vielleicht, dass Markus nur zuschauen wollte? Er hatte bis jetzt nichts gesagt, was darauf hindeutete, dass er auf Kerle stand – oder auf mich. Aber irgendwas in der Luft knisterte, und ich konnte den Blick nicht von Lisa abwenden, die jetzt ihre Schuhe abgestreift hatte und ihre Beine unter sich zog.

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Berührungen kamen. Lisa rückte näher, ihre Hand legte sich auf meinen Oberschenkel, ganz sanft, aber mit Absicht. „Du bist süß, weißt du das?“ flüsterte sie, und bevor ich was sagen konnte, beugte sie sich vor und küsste mich. Ihr Mund war warm, weich, und sie schmeckte nach Wein und Verlangen. Ich spürte, wie mein Körper sofort reagierte, wie die Hitze in mir hochstieg. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Markus sich näherte, sein Hemd schon halb aufgeknöpft. Er sagte nichts, zog nur Lisa zu sich und küsste sie hart, bevor er sich zu mir drehte. „Ich hab ’ne Bedingung“, sagte er, seine Stimme tief und direkt. „Du darfst sie haben – aber nur, wenn ich dich haben darf.“ Ich blinzelte, brauchte ’nen Moment, um das zu kapieren. „Du meinst…?“ fragte ich, und er grinste nur, dieses breite, selbstsichere Grinsen, das mir gleichzeitig Angst und ’ne seltsame Neugier einjagte.

Ich bin hetero, hab das immer gedacht. Kerle haben mich nie interessiert, weder emotional noch körperlich. Aber ich bin auch nicht der Typ, der sich ekelt oder so. Und Lisa… sie stand jetzt auf, zog sich mit einer langsamen, fast provozierenden Bewegung ihr Kleid über den Kopf. Darunter trug sie schwarze Spitzenwäsche, und ihr Körper war einfach… perfekt. Straff, kurvig, die Art von Frau, die man sich in seinen wildesten Träumen vorstellt. Wenn ich dafür ’ne Grenze überschreiten musste, dann scheiß drauf, dachte ich. „Okay“, sagte ich, meine Stimme heiser. Markus nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.

Wir bewegten uns ins Schlafzimmer, ein großes Bett mit dunklen Laken dominierte den Raum. Die Vorhänge waren zugezogen, nur eine kleine Lampe in der Ecke tauchte alles in warmes, schummriges Licht. Lisa setzte sich aufs Bett, lehnte sich zurück und beobachtete uns, während Markus mir bedeutete, mich auszuziehen. Ich zog mein Shirt aus, dann die Jeans, fühlte mich plötzlich verletzlich, aber auch irgendwie elektrisiert. Er trat näher, seine Hände waren warm, als er mich an den Schultern fasste und mich langsam drehte, sodass ich mit dem Rücken zu ihm stand. „Entspann dich“, murmelte er, und ich hörte das Klicken einer Tube, bevor ich die kühle Feuchtigkeit von Gleitgel spürte. Seine Finger waren vorsichtig, fast zärtlich, als er begann, mich vorzubereiten. Ich hatte erwartet, dass es unangenehm wird, schmerzhaft vielleicht, aber er wusste genau, was er tat. Er nahm sich Zeit, ließ mir Raum, mich an das Gefühl zu gewöhnen, und ich merkte, wie meine Anspannung langsam wich.

Lisa rutschte näher, ihre Hände strichen über meine Brust, während sie mich küsste, tief und hungrig. Ihr Duft, ihr Geschmack – es war überwältigend. Ich spürte Markus hinter mir, seine Hände an meinen Hüften, und dann den Druck, als er sich langsam in mich schob. Es war ungewohnt, ein kurzer, scharfer Schmerz durchzuckte mich, aber er hielt inne, ließ mich atmen, und wartete, bis ich mich anpasste. „Alles gut?“ fragte er, und ich nickte, obwohl ich kaum sprechen konnte. Dann war er ganz in mir, und er hielt still, gab mir Zeit. Zu meiner Überraschung fühlte es sich… gut an. Nicht nur erträglich, sondern irgendwie intensiv, auf eine Art, die ich nicht erwartet hatte. Und dann begann er sich zu bewegen, langsam, kontrolliert, und dieses Gefühl baute sich auf – wie der Moment kurz vor dem Höhepunkt, dieses Kribbeln, diese Spannung, nur dass es nicht abriss. Es wurde stärker, immer stärker, aber ohne dass ich über die Kante fiel. Es war, als würde mein ganzer Körper vibrieren, jeder Nerv unter Strom stehen.

Ich sollte eigentlich Lisa verwöhnen, das war der Plan gewesen, aber ich konnte mich auf nichts anderes konzentrieren. Mein Kopf lag in ihrem Schoß, ich keuchte, stöhnte, konnte die Laute nicht unterdrücken, die aus mir herauskamen. Sie lachte leise, ihre Finger spielten in meinen Haaren, während sie Markus anfeuerte. „Mach ihn fertig“, flüsterte sie, und ihre Worte schickten noch mehr Hitze durch mich. Ich war wie in Trance, gefangen in diesem Gefühl, das einfach nicht nachließ. Als Markus schließlich kam, spürte ich die Wärme, den letzten tiefen Stoß, und dann zog er sich zurück. Ohne nachzudenken, platzte es aus mir heraus: „Hör nicht auf.“ Ich war sofort peinlich berührt, aber sie lachten nur, beide, und Lisa zog mich zu sich hoch, küsste mich wieder, ihre Zunge tanzte mit meiner.

Ich drehte mich zu ihr, meine Hände zitterten fast, als ich ihre Unterwäsche herunterzog. Sie war feucht, bereit, und als ich in sie eindrang, fühlte es sich an wie ein Feuerwerk. Ihr Körper unter mir, ihre Nägel, die sich in meinen Rücken gruben, ihre leisen Seufzer direkt an meinem Ohr – es war fast zu viel. Aber ehrlich gesagt, während ich sie nahm, konnte ich nur an das Gefühl denken, das Markus in mir ausgelöst hatte. Diese Intensität, diese… Hingabe. Es dauerte nicht lange, bis ich kam, schneller, als ich wollte, mein Atem ging stoßweise, und ich sackte auf ihr zusammen. Sie strich mir über den Rücken, während Markus sich neben uns legte, ein zufriedenes Grinsen auf dem Gesicht.

Wir lagen eine Weile so da, verschwitzt, erschöpft, die Luft schwer von dem, was gerade passiert war. Ich fühlte mich seltsam – nicht unwohl, aber irgendwie… verändert. Es war nicht so, dass ich plötzlich auf Männer stand oder Markus wollte. Es war das Gefühl, das mich nicht losließ, diese pure, körperliche Intensität, die ich so noch nie erlebt hatte. Lisa kuschelte sich an mich, ihre Hand ruhte auf meiner Brust, während Markus uns beiden über den Kopf strich. „Du warst gut“, sagte er schließlich, und ich wusste nicht, ob ich lachen oder mich bedanken sollte.

Es war keine Liebe, keine romantische Verbindung, die mich an diesem Abend mit den beiden verband. Es war pure Neugier, ein Verlangen, das ich nicht kannte, bevor ich es spürte. Lisa wollte die Kontrolle, die Macht, zwei Männer um sich zu haben, die sich ganz hingeben. Markus suchte die Dominanz, aber auch die Intimität, jemanden wie mich zu führen, zu brechen, auf eine Art, die mir zeigte, was mein Körper alles fühlen kann. Und ich? Ich wollte Lisa, ja, aber ich hab auch was über mich selbst gelernt. Ich hab Grenzen überschritten, nicht aus Zwang, sondern weil ich es wollte, weil ich wissen musste, wie es sich anfühlt. Und verdammt, es hat sich angefühlt wie nichts, was ich je erlebt hab.

Als ich später meine Sachen zusammensuchte, noch benommen von allem, spürte ich ihre Blicke auf mir. Es lag eine unausgesprochene Frage in der Luft, aber ich ließ sie hängen. Nicht weil ich es nicht wollte, sondern weil ich erst mal mit mir selbst klarkommen musste. Ich zog meine Jacke an, verabschiedete mich mit einem schiefen Lächeln und trat hinaus in die kühle Nachtluft. Die Straßen waren still, und ich ging langsam nach Hause, den Kopf voller Gedanken, den Körper noch immer vibrierend von dem, was passiert war. Was auch immer das war, ich wusste, es hatte mich verändert – und ich war mir nicht sicher, ob ich das rückgängig machen wollte, selbst wenn ich könnte.

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