Seit ich 18 bin, hab ich davon geträumt, mit Sandra zu schlafen. Das muss ich einfach mal loswerden. Sie ist nicht einfach nur eine „Mutter“. Sie ist DIE Mutter. Die, die immer diese knappen Sommerkleider trägt, die, die nach Vanille und teurem Weißwein riecht, und die, die einem beim Lachen wie zufällig den Arm berührt, aber dabei so einen Blick hat, der einem durch Mark und Bein geht.
Sandra ist geschieden. Mein bester Kumpel, Tom, ist gerade für ein Auslandssemester in Spanien, und ich hab die ehrenvolle Aufgabe übernommen, bei ihr ab und zu vorbeizuschauen und zu helfen, wenn was im Haus zu tun ist. Offiziell bin ich der „Schwerheber“ und „Hauschecker“. Unofficial hab ich schon tausendmal davon fantasiert, wie es wäre, sie einfach zu packen und… na ja, ihr könnt es euch denken.
Es ist ein ganz normaler Dienstagnachmittag, als ich mit ein paar Briefen vorbeikomme, die ich für sie aus dem Postfach geholt hab. Ich klingle, aber es macht niemand auf. Die Tür ist nicht abgeschlossen, also gehe ich einfach rein. Das Haus ist still, fast unheimlich ruhig. „Sandra?“ rufe ich laut in den Flur rein. Meine Stimme hallt ein bisschen von den hohen Decken wider.
„Oben! Im Schlafzimmer!“ kommt ihre Antwort, und mein Puls schießt sofort in die Höhe. Ich schlucke trocken, während ich die breite Holztreppe hochgehe. Oben angekommen, sehe ich, dass die Tür zum Hauptschlafzimmer offensteht. Ich bleib im Flur stehen, weil ich nicht sicher bin, ob ich einfach reinmarschieren soll. Doch dann sehe ich sie im Spiegel, und mir bleibt die Spucke weg.
Sandra steht vor einem riesigen Standspiegel und kämpft mit einem schwarzen, hautengen Kleid, das so aussieht, als wäre es für jemanden gemacht worden, der zwei Größen kleiner ist. Der Reißverschluss hinten ist komplett offen, und das Kleid hängt ihr halb von den Schultern. Ihre Haut schimmert golden im warmen Licht der Nachttischlampe, und ich sehe den schwarzen BH-Träger, der sich in ihre Schulter gräbt. Sie bemerkt mich im Spiegel und dreht den Kopf leicht.
„Gott sei Dank, Lukas“, seufzt sie und zerrt weiter an dem Stoff. „Komm rein, ich brauch dringend Hilfe. Ich steck fest.“
„Fest?“ Ich gehe vorsichtig ein paar Schritte rein, versuche, nicht allzu offensichtlich zu starren, obwohl mein Blick wie magnetisch von ihrer nackten Haut angezogen wird. „Was machst du überhaupt?“
„Ich hab heute Abend ein Date“, sagt sie genervt und rollt mit den Augen. „Irgendein Typ aus einer Anwaltskanzlei. Aber dieser verdammte Reißverschluss will einfach nicht. Kannst du mir helfen?“
„Ähm, klar.“ Ich räuspere mich, weil meine Stimme irgendwie kratzig klingt. „Soll ich… den Reißverschluss hochziehen?“
„Ja, bitte. Bevor ich das Ding in Stücke schneide.“ Sie lacht kurz, aber es klingt eher angespannt.
Ich stelle mich hinter sie. Und verdammt, der Anblick ist einfach überwältigend. Ihr Rücken ist glatt, leicht gebräunt, und der offene Reißverschluss gibt den Blick frei bis runter zu ihrem unteren Rücken. Ich sehe den Ansatz eines schwarzen Spitzenhöschens, und mein Herz hämmert so laut, dass ich sicher bin, sie kann es hören. Ihre Nähe ist fast unerträglich, dieser Duft von ihrem Parfum steigt mir in die Nase, süß und schwer, und ich muss mich zwingen, mich zu konzentrieren.
„Okay, ich versuch’s“, murmle ich, greife nach dem kleinen Metallzipper und versuche, meine Finger ruhig zu halten. Sie sind kalt, und als ich aus Versehen ihre Haut berühre, zuckt sie leicht zusammen.
„Kalte Hände“, flüstert sie und sieht mich durch den Spiegel an. Ihre Augen haben so einen Ausdruck, den ich nicht ganz deuten kann. Ist das Belustigung? Oder etwas anderes?
„Sorry“, murmle ich und ziehe vorsichtig am Reißverschluss. Er ruckelt ein bisschen, aber bewegt sich nicht wirklich. „Der Stoff hat sich irgendwie verhakt.“
„Zieh stärker“, sagt sie bestimmt. „Ich will endlich in das Ding rein.“
„Wenn ich zu fest zieh, reiß ich’s kaputt.“
„Mir egal. Mach einfach.“
Ich ziehe fester, meine Knöchel streifen über ihre Wirbelsäule, und ich steh so nah bei ihr, dass ich ihren Atem spüren kann. Im Spiegel sehe ich, wie sie mich beobachtet. Nicht den Reißverschluss, sondern mich. Ihre Lippen sind leicht geöffnet, und ich schwöre, da ist ein Funkeln in ihren Augen, das mir den Boden unter den Füßen wegzieht.
„Hast du’s?“ fragt sie leise, fast zu leise.
„Fast“, antworte ich, obwohl ich keine Ahnung habe, ob das stimmt. Ich bin mittlerweile so nervös, dass mir der Schweiß auf der Stirn steht. Mein Körper reagiert auf sie, auf eine Weise, die ich nicht verstecken kann, und ich bete, dass sie’s nicht merkt. Aber natürlich tut sie’s. Ihr Blick wandert kurz nach unten, und ein kleines, wissendes Lächeln spielt um ihre Mundwinkel.
„Lukas“, sagt sie plötzlich und dreht sich zu mir um, bevor ich überhaupt reagieren kann. Das Kleid rutscht noch weiter runter, hängt jetzt nur noch lose um ihre Hüften. Sie steht da in ihrem schwarzen Push-up-BH, der ihre Kurven so betont, dass ich kaum noch klar denken kann. „Du zitterst ja.“
„Quatsch“, lüge ich, aber meine Stimme verrät mich. Sie klingt belegt, unsicher.
„Doch, tust du.“ Sie macht einen Schritt auf mich zu, greift nach meiner Hand und legt sie auf ihre Taille. Ihre Haut ist heiß unter meinen Fingern, fast fiebrig. „Findest du mich alt?“
Ich starre sie an, völlig überrumpelt. „Was? Nein, Sandra. Du siehst… unglaublich aus.“
„Unglaublich?“ Sie kommt noch näher, ich stolpere rückwärts gegen die Kommode. „Besser als die Mädels, mit denen du ausgehst?“
„Ja.“ Meine Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen, und ich meine es ernst. Keine von den Frauen, mit denen ich je was hatte, kommt auch nur annähernd an sie ran.
„Lügner“, sagt sie, aber ihr Ton ist spielerisch, fast herausfordernd. Ihr Blick fällt wieder nach unten, und diesmal lacht sie leise, ein raues, tiefes Lachen, das mir eine Gänsehaut verpasst. „Tom ist in Spanien“, flüstert sie, als würde sie sich selbst daran erinnern.
„Ich weiß“, sage ich, und meine Stimme ist kaum mehr als ein Krächzen.
„Dieses Date…“ Sie greift hinter sich, und mit einer schnellen Bewegung öffnet sie den Verschluss ihres BHs. Der Stoff fällt zu Boden, und ich starre wie hypnotisiert auf ihre Brüste. Sie sind voll, schwer, die dunklen Nippel ziehen sich in der kühlen Luft zusammen. Ich vergesse zu atmen.
„Lukas?“ Ihre Stimme holt mich zurück.
„Ja?“
„Hilf mir aus dem Kleid.“
Ich zögere keine Sekunde. Mit einem Ruck schiebe ich den Stoff runter über ihre Hüften, und sie steigt elegant heraus, steht jetzt nur noch in High Heels und diesem schwarzen Spitzenhöschen vor mir. Mein Blut rauscht in den Ohren, als sie mich rückwärts drängt, bis ich mit den Kniekehlen gegen ihr Bett stoße. Doch sie hält mich fest, zieht mich stattdessen in Richtung ihres begehbaren Kleiderschranks.
„Nicht aufs Bett“, flüstert sie, ihre Lippen nah an meinem Ohr. „Auf den Boden. Ich will, dass du mich auf dem Boden nimmst.“
Wir taumeln in den riesigen Schrank, zwischen Kleiderstangen und Schuhregalen. Es riecht nach teurem Leder und ihrem Parfum, eine Mischung, die mich fast wahnsinnig macht. Sie sinkt auf die Knie, ihre Bewegungen sind schnell, bestimmt. Ohne ein Wort öffnet sie meine Jeans, zieht sie runter, und als sie mich in die Hand nimmt, entfährt mir ein Stöhnen, das ich nicht zurückhalten kann.
„Verdammt, du bist riesig“, murmelt sie, und bevor ich überhaupt reagieren kann, schließt sich ihr Mund um mich. Es ist nicht zärtlich, nicht vorsichtig – sie nimmt mich tief, hungrig, und der Anblick, wie sie vor mir kniet, ihre Lippen um mich geschlossen, treibt mich an den Rand. Die Geräusche, die sie macht, das leise Schmatzen, hallen in dem stillen Raum wider, und ich muss mich an einem Regal festhalten, um nicht sofort die Kontrolle zu verlieren. Taschen und Schachteln poltern zu Boden, aber das ist mir scheißegal.
Plötzlich zieht sie sich zurück, schaut zu mir hoch, ihre Lippen glänzend, ein Tropfen Speichel an ihrem Kinn. „Fick mich“, sagt sie, und es klingt wie ein Befehl. Sie legt sich auf den weichen Teppich, spreizt die Beine und zieht ihr Höschen zur Seite, ohne es auszuziehen. „Jetzt, Lukas. Steck ihn rein.“
Ich knie mich zwischen ihre Beine, mein Herz schlägt wie verrückt, als ich in sie eindringe. Sie ist so eng, so heiß, dass ich fast sofort komme. Sandra keucht auf, presst sich eine Hand auf den Mund, um einen Schrei zu unterdrücken. „Tiefer“, zischt sie, ihre Beine schlingen sich um meine Hüften, ziehen mich noch näher.
Ich stoße in sie, hart und schnell, als hätte ich die letzten Jahre nur darauf gewartet – was ja irgendwie stimmt. Ihre Nägel graben sich in meinen Rücken, hinterlassen brennende Spuren, und sie stöhnt leise, fast flehend: „Benutz mich. Vergiss, dass ich seine Mutter bin. Fick mich einfach.“
Ich packe ihre Handgelenke, drücke sie über ihrem Kopf auf den Boden und stoße noch härter zu, bis ich spüre, wie sie unter mir zittert, ihre Augen halb geschlossen, ihr Mund offen in einem lautlosen Schrei. Doch ich will mehr, will sie ganz. Ich ziehe mich kurz zurück, drehe sie auf den Bauch, und sie hebt bereitwillig ihre Hüften, streckt mir ihren perfekten Hintern entgegen. Ich greife ihre Haare, ziehe leicht daran, während ich wieder in sie eindringe, diesmal von hinten. Ihr Stöhnen wird lauter, sie drückt sich mir entgegen, ihre Hände krallen sich in den Teppich. „Ja, genau so“, keucht sie, ihre Stimme rau vor Lust.
Ich kann mich kaum noch halten, der Anblick, wie sie sich unter mir windet, wie ihr Körper auf jede meiner Bewegungen reagiert, ist zu viel. Doch ich will, dass es nicht so schnell vorbei ist. Also ändere ich die Position nochmal, ziehe sie hoch, bis sie auf allen Vieren vor mir ist, und nehme sie so, während ich ihre Hüften packe, sie dirigiere, als würde sie mir gehören. Ihre Brüste wippen bei jedem Stoß, und sie wirft den Kopf zurück, ihr Atem geht stoßweise, während sie immer wieder meinen Namen flüstert.
Schließlich drehe ich sie wieder auf den Rücken, weil ich ihr Gesicht sehen will, wenn sie kommt. Ich hebe ihre Beine über meine Schultern, stoße tief in sie hinein, und ihr ganzer Körper spannt sich an. Ihre Augen rollen zurück, ein langgezogenes „Oh Gott“ entfährt ihr, und ich spüre, wie sie sich um mich zusammenzieht, wie ihr Höhepunkt sie durchschüttelt. Ihr Zittern, ihr Stöhnen, die Art, wie sie sich an mich klammert – es ist zu viel. Ich komme in ihr, ein tiefes, fast animalisches Geräusch entfährt mir, und für einen Moment ist die Welt nur noch sie und ich, verschmolzen in diesem Wahnsinn aus Lust und Verlangen.
Wir liegen eine Ewigkeit auf dem Teppich, verschwitzt, schwer atmend, umgeben von umgefallenen Schuhen und Kleidern. Mein Kopf ist leer, mein Körper völlig erschöpft, aber gleichzeitig fühlt sich alles so… richtig an. Sandra setzt sich irgendwann auf, greift nach ihrem Kleid und wischt sich damit den Schweiß von der Stirn. Sie schaut mich an, ein schiefes Grinsen auf den Lippen.
„Das Date sag ich ab“, sagt sie schließlich, ihre Stimme immer noch ein bisschen atemlos. „War eh nur so eine Notlösung.“
Ich muss lachen, obwohl ich kaum noch Energie hab. „Und was jetzt?“
Sie zwinkert mir zu, während sie sich langsam aufrappelt. „Morgen um dieselbe Zeit? Ich glaub, wir haben noch ein paar Räume, die wir ausprobieren können.“
Ich nicke nur, immer noch überwältigt von dem, was gerade passiert ist. Aber eines ist sicher: Ich werde da sein. Verdammt, ich werde immer da sein, wenn sie mich ruft.



