Ich bin Leon, Anfang 20, und Sport ist mein Leben. Jeden Tag bin ich im Fitnessstudio oder draußen unterwegs, joggen, Rad fahren, was auch immer. Ich wohne nur ein paar Häuser weiter von meinem Kumpel Max, der mit seiner Mutter in einem Mehrfamilienhaus lebt. Im selben Gebäude wohnt auch eine Freundin von Max’ Mutter, Sabine, mit ihren zwei Kindern. Sabine ist 47, aber sieht aus wie Mitte 30 – durchtrainiert, energiegeladen, und sie gibt sogar kleine Fitnesskurse in ihrer eigenen Garage, die sie zum Studio umgebaut hat. Ihr Sohn ist in meinem Alter, ihre Tochter zwei Jahre jünger. Ich kenne die Familie nur flüchtig, meistens vom Grüßen im Flur oder Fahrstuhl, wenn ich bei Max bin.
Vor ein paar Wochen hat Max’ Mutter mir erzählt, dass Sabines Tochter, Mia, mich ziemlich attraktiv findet und wissen wollte, ob ich Single bin. Ich hab’s nicht wirklich ernst genommen, weil ich Mia kaum kenne. Sie ist süß, keine Frage, mit ihren langen dunklen Haaren und diesem schüchternen Lächeln, aber wir haben vielleicht dreimal ein paar Worte gewechselt. Ich dachte, das wär nur so’n Ding, über das man lacht und dann vergisst.
Aber dann wurde es… na ja, kompliziert. In den letzten Wochen bin ich ständig Sabine im Fahrstuhl begegnet, meistens direkt nach dem Training bei Max. Ich war dann oft in Sportklamotten, manchmal noch verschwitzt, und sie hat mich immer mit diesem selbstbewussten, fast spielerischen Blick angesehen. Sie ist so eine Frau, die genau weiß, was sie will, und das auch zeigt. Ihre Kommentare waren nie plump, aber immer so, dass ich mich irgendwie… beobachtet gefühlt hab. „Na, Leon, wieder alles gegeben beim Sport?“ oder „Sieht aus, als hättest du dich ganz schön verausgabt.“ Dabei hat sie mich angelächelt, als würde sie mehr meinen, als sie sagt.
Gestern dann der Moment, der mich komplett aus der Bahn geworfen hat. Ich war mit Max eine Runde Rad fahren und danach bei ihm in der Wohnung. Als ich wieder runter wollte, stieg ich in den Fahrstuhl – und da stand Sabine. Sie trug ein enges Sporttop und Leggings, wahrscheinlich auf dem Weg zu einem ihrer Kurse. Ihre Haare waren zu einem lockeren Dutt gebunden, und sie sah mich mit diesem typischen Lächeln an. „Na, Leon“, fing sie an, „meine Tochter redet ziemlich viel über dich. Sie hat echt ‘nen kleinen Crush auf dich.“
Ich hab nur gelacht, ein bisschen verlegen, und gesagt: „Hoffentlich wird das nicht komisch zwischen uns allen.“ Ich meinte das eher als Witz, aber sie hat den Blick nicht abgewendet. Stattdessen machte sie einen kleinen Schritt auf mich zu, ihre Stimme wurde leiser, fast ein Flüstern. „Keine Sorge, das muss nicht komisch werden.“ Bevor ich überhaupt kapieren konnte, was passiert, hat sie sich vorgelehnt und mich geküsst. Nicht so’n flüchtiger Kuss, nein, das war intensiv. Ihre Lippen waren weich, aber fordernd, ihre Zunge hat sich sofort in meinen Mund geschoben, und ihre Hände griffen an meine Hüften, zogen mich kurz an sich. Ich konnte ihren Atem spüren, den leichten Duft von ihrem Parfüm, gemischt mit einem Hauch von Schweiß von ihrem Training. Mein Herz hat gerast, ich war völlig überrumpelt.
Genau in dem Moment öffneten sich die Fahrstuhltüren. Sie trat zurück, cool wie immer, als wäre nichts gewesen, und zwinkerte mir zu. „Komm doch mal auf ein Glas Wein vorbei“, sagte sie noch, bevor sie mit diesem selbstbewussten Hüftschwung ausstieg. Ich stand da wie ein Idiot, die Türen schlossen sich wieder, und ich hab mich gefragt, ob ich das gerade geträumt hab.
Der Abend wurde dann noch verwirrender. Ich saß auf meiner Couch, immer noch mit dem Kopf bei diesem Kuss, als mein Handy vibrierte. Zwei Nachrichten. Die erste war von Mia, Sabines Tochter. „Hey, das klingt vielleicht random, aber ich find dich echt attraktiv. Ich hab morgen Zeit, hast du Lust, was zusammen zu machen?“ Ich hab die Nachricht dreimal gelesen, weil ich nicht glauben konnte, dass sie sich echt traut, so was zu schreiben. Und keine Stunde später kam die zweite Nachricht – von Sabine. „Falls du heute Abend in der Nähe bist, komm doch vorbei. Wir könnten die Flasche Wein aufmachen, von der ich gesprochen hab.“
Ich saß da und hab auf mein Handy gestarrt, als würde es mir die Antwort geben. Beide wissen offensichtlich nicht, dass die andere mir geschrieben hat. Und ich? Ich hab keine Ahnung, wie ich in so eine Situation geraten bin. Mia ist süß, schüchtern, aber irgendwie reizt mich ihre zurückhaltende Art. Aber Sabine… verdammt, dieser Kuss im Fahrstuhl hat was in mir ausgelöst. Da war so eine Energie, eine Dominanz, die mich nicht loslässt. Ich wusste, dass ich mich entscheiden muss, und dass es kompliziert wird, egal wie ich mich entscheide. Aber mein Bauchgefühl – oder vielleicht was anderes – hat mich zu Sabines Tür geführt.
Es war schon dunkel, als ich bei ihrem Gebäude ankam. Mein Puls war jetzt schon hoch, ich hab mir tausendmal überlegt, ob das eine Scheißidee ist, aber ich konnte nicht anders. Ich wollte wissen, was hinter diesem Kuss steckt. Ich wollte sie spüren, diese Selbstsicherheit, diese Erfahrung. Ich hab geklingelt, und keine Minute später hat sie die Tür geöffnet. Sie trug ein schwarzes Kleid, nichts Aufdringliches, aber es saß so perfekt, dass ich sofort wusste, sie hat sich Mühe gegeben. Ihre Haare waren offen, fielen in sanften Wellen über ihre Schultern, und sie lächelte mich an, als hätte sie genau gewusst, dass ich komme. „Na, Leon“, sagte sie, „dachte ich mir doch, dass du neugierig bist.“
Sie führte mich rein, die Wohnung war gemütlich, warmes Licht, überall kleine Details, die zeigten, dass sie Geschmack hat. Auf dem Tisch stand eine Flasche Rotwein, zwei Gläser schon bereit. Wir setzten uns aufs Sofa, und während sie einschenkte, kam sie sofort zur Sache. „Ich bin nicht der Typ für Spielchen“, sagte sie und sah mir direkt in die Augen. „Ich hab dich heute geküsst, weil ich wollte, dass du weißt, was ich will. Und ich glaub, du willst das auch.“ Ihre Stimme hatte was Hypnotisches, sie sprach ruhig, aber mit so einer Intensität, dass ich Gänsehaut bekam.
Ich nahm einen Schluck Wein, mehr um Zeit zu gewinnen, aber sie ließ mich nicht aus den Augen. „Ich… ja, ich war überrascht“, stammelte ich, „aber ich kann nicht leugnen, dass ich drüber nachgedacht hab.“ Sie lachte leise, rückte näher, ihre Hand legte sich wie selbstverständlich auf mein Knie. „Das dachte ich mir. Du bist jung, voller Energie. Und ich mag das. Ich mag, wie du dich bewegst, wie du dich traust, hier zu sein.“
Bevor ich noch was sagen konnte, war ihr Gesicht wieder nah an meinem. Diesmal war der Kuss langsamer, aber nicht weniger intensiv. Ihre Lippen schmeckten nach Rotwein, süßlich und warm, und ihre Hand wanderte von meinem Knie höher, streichelte über meinen Oberschenkel. Ich legte meine Hand auf ihre Hüfte, zog sie ein Stück zu mir, und sie ließ es zu, drückte sich noch enger an mich. Ich konnte die Wärme ihres Körpers spüren, ihre Kurven unter dem dünnen Stoff des Kleides. Mein Atem ging schneller, und ich merkte, wie sehr ich sie wollte, wie sehr mich diese Mischung aus Selbstbewusstsein und Verlangen anzog.
Sie zog sich kurz zurück, nur um mich anzusehen, ihre Augen funkelten vor Lust. „Komm mit“, flüsterte sie und stand auf, ihre Hand hielt meine fest. Sie führte mich durch den Flur in ihr Schlafzimmer, und ich war wie in Trance. Das Zimmer war dunkel, nur eine kleine Lampe auf dem Nachttisch spendete Licht, gerade genug, um die Umrisse zu sehen. Sie drückte mich sanft auf das Bett, setzte sich rittlings auf meinen Schoß und küsste mich wieder, diesmal härter, fordernder. Ihre Hände fuhren unter mein Shirt, zogen es mir über den Kopf, und ich konnte ihre Nägel leicht über meine Brust kratzen spüren. Es war ein Gefühl, das mich elektrisierte, jedes bisschen Hautkontakt ließ mein Herz schneller schlagen.
Ich griff nach dem Saum ihres Kleides, zog es langsam hoch, und sie hob die Arme, damit ich es ihr ausziehen konnte. Darunter trug sie schwarze Spitzenunterwäsche, und ich musste schlucken, weil sie einfach perfekt aussah. Ihr Körper war durchtrainiert, jeder Muskel definiert, und doch so weiblich, dass ich nicht anders konnte, als sie anzustarren. Sie lachte leise, fast spöttisch. „Gefällt dir, was du siehst?“ Ich nickte nur, meine Hände wanderten über ihre Seiten, ihre Haut war warm und weich, und ich zog sie wieder zu mir, küsste ihren Hals, ihren Nacken, während sie leise aufseufzte.
Ihre Finger machten sich an meiner Hose zu schaffen, öffneten den Knopf, den Reißverschluss, und ich half ihr, sie runterzuziehen. Die Spannung zwischen uns war fast greifbar, jede Berührung, jedes Geräusch schien verstärkt. Sie schob sich näher, ihre Hüften rieben leicht gegen meine, und ich konnte die Hitze zwischen ihren Beinen spüren, selbst durch den Stoff, der uns noch trennte. Ich griff nach ihrem BH, öffnete ihn mit zittrigen Fingern, und als er fiel, nahm ich ihre Brüste in meine Hände, küsste sie, spürte, wie sie sich unter mir anspannte, wie ihre Atemzüge schneller wurden.
„Leon“, murmelte sie, ihre Stimme heiser, „ich will dich spüren. Jetzt.“ Sie schob meine Unterhose runter, und ich zog ihr Höschen zur Seite, zu ungeduldig, um es richtig auszuziehen. Als wir uns endlich ganz spürten, ohne Barrieren, war es wie ein Stromschlag. Sie setzte sich auf mich, langsam, kontrolliert, und ich konnte jeden Zentimeter spüren, wie sie mich umschloss, heiß und eng. Ihre Hände stützten sich auf meine Brust, ihre Nägel gruben sich leicht in meine Haut, und sie begann, sich zu bewegen, erst langsam, dann schneller, ihre Hüften kreisten in einem Rhythmus, der mich wahnsinnig machte.
Ich hielt ihre Hüften, zog sie noch näher, passte mich ihren Bewegungen an, und wir fanden einen Takt, der uns beide an den Rand trieb. Ihr Atem war laut, abgehackt, und ich konnte sehen, wie sich ihre Muskeln anspannten, wie sie die Kontrolle verlor, Stück für Stück. Ich drehte uns um, sodass ich oben war, ihre Beine schlossen sich um meine Hüften, und ich stieß tiefer, härter, während sie ihre Hände in meinen Rücken krallte, leise Laute von sich gab, die mich nur noch mehr antrieben.
Das Bett knarrte unter uns, der Raum war erfüllt von unseren Atemzügen, dem Geräusch von Haut auf Haut, und ich konnte spüren, wie nah sie war, wie ihr Körper zitterte. „Nicht aufhören“, flüsterte sie, fast flehend, und ich gab alles, ließ mich komplett gehen. Als sie kam, war es wie eine Explosion – ihr ganzer Körper bebte, sie zog mich fest an sich, und ich konnte mich nicht mehr halten, folgte ihr nur Sekunden später, ein Gefühl, das mich komplett überwältigte, mich leer und doch so lebendig zurückließ.
Wir lagen da, schwer atmend, ihre Hand strich sanft über meinen Rücken, und für einen Moment war alles still. Ich wusste, dass das hier etwas war, das ich nicht so schnell vergessen würde. Sabine war nicht nur eine Frau, die wusste, was sie wollte – sie war jemand, der mich in kürzester Zeit um den Verstand gebracht hat. Und während ich da lag, ihren Herzschlag unter mir spürte, war mir klar, dass diese Nacht etwas Einzigartiges war, etwas, das sich nicht wiederholen musste, um unvergesslich zu sein.
