Wen die Götter lieben (Teil XII)

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Christa:

Um sieben Uhr klingelte der Wecker. Schnell schaltete ich ihn wieder aus, um meinen Schatz nicht auch zu wecken. Zwischen uns lag Sarah, die in der Nacht auch von dem Schrei aufgewacht war. Ängstlich war sie zu uns gekommen, doch wir konnten sie davon überzeugen, dass sie das nur geträumt hatte. Aber natürlich ließen wir sie bei uns schlafen.

Ich wäre gerne noch liegen geblieben, aber ich musste um acht Uhr im Laden sein. Es musste noch einiges aufgeräumt werden, ich musste nochmal zur Bank um Kleingeld zu holen und um neun musste ich aufsperren.

Ich putzte mir kurz die Zähne und zog mich an. Zum Glück musste ich mich nicht großartig schminken. Claudia und Manu hatten mir oft bestätigt, dass ich eine natürliche Schönheit sei und nur ganz wenig Make-up brauchte.

Als ich die Treppe herunter kam, hörte ich schon leise Musik aus der Küche. Als ich in den Raum kam, stand Maria mir gegenüber und strahlte mich an. Sie fiel mir um den Hals und drückte sich ganz fest an mich.

“Oh Christa, ich danke dir so so sehr, dass du mich gestern vor der größten Dummheit bewahrt hast, die man sich nur vorstellen kann. Manu hat mir heute Nacht gezeigt, wie schön das Leben sein kann. Stell dir vor, sie hat mich zum Orgasmus gebracht, ohne mich zu schlagen! Es war so toll! Danke, danke, danke!”

“Wir sind von deinem Orgasmus sogar aufgewacht. So wie du hat noch niemand in diesem Haus geschrien. Es freut mich so sehr, dass es dir gut geht. Du wirst hier noch viel Spaß haben, das kann ich dir versprechen. Aber was tust du denn schon hier? Warum schläfst du nicht noch?”

“Ich bin um fünf Uhr aufgewacht. Das war die übliche Zeit im Kloster. Ich habe dann alles sauber gemacht hier unten, außer Staub zu saugen. Ich wollte mit dem Lärm niemanden wecken. Und dann habe ich Kaffee und Tee gekocht und für alle schon mal Frühstück vorbereitet. Setz dich doch, was möchtest du? Kaffee, Tee, Toast, Müsli, Rührei, Wurst, Marmelade?”

“Tee und Müsli mit O-Saft, bitte.”

“Kommt sofort!”

Maria wuselte durch die Küche und nicht einmal eine Minute später stand eine Tasse Tee und eine Schale mit Müsli vor mir.

“Darf ich mich zu dir setzen?”

Ich muss wohl ziemlich dumm ausgesehen haben, denn Maria wiederholte die Frage nochmal.

“Ja, natürlich. Maria, Manu wird es dir wahrscheinlich schon gesagt haben, aber ich sage es dir auch nochmal. Du musst hier im Haus niemand für etwas um Erlaubnis fragen. Auch wenn du in Zukunft hier als Haushaltshilfe angestellt sein wirst, so bist du doch ein vollwertiges Mitglied in diesem Haus. Die Anstellung hat nur finanzielle und versicherungstechnische Gründe. Du bist genauso gut wie Manus Schwester, ihre Freundin oder deren Freund. Alles, was hier im Haus ist, gehört allen. Hast du Hunger, nimmst du dir was zu Essen. Hast du Durst, kochst du dir einen Kaffee oder nimmst dir einen O-Saft. Nur wenn du Lust auf eine oder einen von uns hast, solltest du vorher fragen. Klaus wird sich zwar bestimmt nicht beschweren, wenn du ihm einen bläst, aber vielleicht hat er dann gerade keine Zeit.”

“Einen blasen?”

“Seinen Schwanz lutschst?”

“Ich soll seinen… Schwanz lutschen?”

“Was hat Manu gestern Abend mit dir gemacht?”

“Sie hat mich geküsst und gestreichelt und geleckt, zwischen meinen Beinen. Ohh, jetzt verstehe ich. Ich nehme seinen Schwanz in den Mund und sauge daran, bis er…?”

“Bis er ejakuliert, oder abspritzt. Genau, das ist blasen. Und wenn du den Kerls einen ganz besonderen Gefallen tun willst, dann schluckst du alles runter oder läßt dir alles ins Gesicht spritzen. Da stehen die voll drauf.”

“Hast du das auch schon gemacht?”

“Bevor ich mit Claudia zusammen kam. Ja klar. Macht wirklich Spaß und der Saft schmeckt nicht schlecht.”

“Oh je, ich muss noch sehr viel lernen. Habt bitte Geduld mit mir, wenn ich mich am Anfang noch etwas tollpatschig anstelle.”

Ich hatte inzwischen mein Frühstück beendet und rutschte mit dem Stuhl etwas nach hinten. Ich streckte Maria eine Hand entgegen.

“Komm mal zu mir, Maria. Komm zu mir und setz dich auf meinen Schoß.”

Sie tat zwar, was ich ihr gesagt hatte, doch sie saß ziemlich steif da. Ich legte einen Arm um ihre Taille und zog sie an mich.

“Niemand erwartet hier irgendetwas oder setzt voraus, dass ein anderer dieses oder jenes schon weiß. Jeder hat irgendwann mal mit was angefangen. Jeder. Jeder hat irgendwann zum ersten Mal geküsst, jeder hat irgendwann zum ersten Mal mit einer Frau geschlafen, jede Frau ist irgendwann entjungfert worden. Jeder Mann hatte irgendwann zum ersten Mal eine Titte in der Hand. Und jeder hat gelernt, mit der Situation umzugehen. Der eine früher, der andere später. Mach dir da mal keine Sorgen. Jeder hier wird Geduld mit dir haben und bei Bedarf erklären, wie du was tun sollst.”

Maria legte ihren Kopf an meine Schulter.

“Vielen Dank. Ihr seid alle so toll. So lieb, so nett, so verständnisvoll. Ich könnte mir vorstellen, dass es hier nur sehr selten Streit gibt, oder?”

“Ich weiß es nicht. Seit ich hier wohne, habe ich noch keinen Streit erlebt. Natürlich gibt es mal Meinungsverschiedenheiten, aber wir sind doch alle erwachsene Menschen und da sollte man alles in Ruhe ausdiskutieren können.”

“Bist du sicher, dass du mich gestern gerettet hast? Ich komme mir vor wie im Paradies.”

“Ja, ich bin sicher, dass du noch nicht gesprungen warst. Und ich kann dir auch versprechen, dass du nicht träumst. Aber auch im Paradies muss man Geld verdienen. Und darum muss ich langsam ins Geschäft fahren. Aber bevor ich losfahre, habe ich noch eine Überraschung für dich. Wir haben dir doch gesagt, dass Claudia und ich exklusiv sind. Dass wir mit niemand anderem Sex haben wollen.”

Maria nickte und sah mich mit interessierten Augen an.

“Nun, Claudia und ich haben uns gestern Abend im Bett noch unterhalten. Zum einen möchten wir dich gerne als Model für unseren Laden haben. Du bist so wunderschön und du musst so unglaublich toll in unseren Sachen aussehen. Und, wenn du möchtest, nur wenn du möchtest, würden wir dich gerne auch mal in unserem Bett haben.”

“Ihr möchtet Sex mit mir haben? So wie Manu letzte Nacht?”

“Ja, genau so. Wir beide, zusammen mit dir. Aber nur, wenn du willst. Wenn du das nicht willst, sind wir die auch nicht böse. Hier muss niemand etwas tun, was er nicht will.”

“Lasst mich darüber nachdenken. Im Moment ist das alles etwas viel für mich.”

“Natürlich. Nimm dir soviel Zeit wie du willst. Außerdem muss ich jetzt eh los.”

“Was ist denn das für ein Laden, den ihr habt?”

“Ein Geschäft für Dessous. Sexy Unterwäsche und so. Und seit neuestem auch Dessous für Schwangere. Auch diese Frauen wollen sich sexy und verführerisch fühlen.”

“Das würde ich mir gerne mal ansehen.”

“Sehr gerne, am besten am Montag. Heute hat Manu ja noch einiges mit dir vor und Montags ist nicht so viel los. Da kann ich dir alles zeigen und du kannst was anprobieren.”

Bevor sie aufstand, umarmte mich Maria noch einmal und gab mir einen sanften Kuss auf den Mund.

“Nochmal vielen vielen Dank für alles, Christa.”

“Sehr gerne, meine Süße. Aber nur noch eine Bitte. Wenn du das nächste Mal einen so unglaublichen Orgasmus hast, versuch doch bitte, etwas leiser zu sein. Ich möchte nicht, dass Sarah wieder davon wach wird. Heute Nacht stand sie plötzlich vor unserem Bett. Wir konnten ihr aber einreden, dass sie das nur geträumt hatte.”

So gerne ich jetzt noch mit ihr rumgemacht hätte und sie dann ins Bett von Claudia mitgenommen hätte, ich musste jetzt los.

Klaus:

Ich hatte hier unten im Keller nicht sonderlich gut geschlafen. Und dieser markerschütternde Schrei mitten in der Nacht hatte auch dazu beigetragen.

Es war etwa halb neun, als ich aufstand. Ich zog meinen Bademantel über und ging hinauf. So viel ich wusste, musste nur Christa heute arbeiten. Und wenn der Schrei letzte Nacht von Maria war, lag sie jetzt wahrscheinlich auch noch wie tot im Bett. Doch als ich die Tür zum Erdgeschoß öffnete, hörte ich Musik und leises Lachen.

Als ich in die Küche kam, saß dort Maria mit Sarah auf ihrem Schoß und gemeinsam bereiteten sie das Frühstück für die Kleine. Maria wollte sofort aufstehen, doch ich bedeutete ihr, sitzen zu bleiben.

“Bleib sitzen, ich kann mich selbst bedienen.”

Ich goss mir nur eine Tasse Tee ein, der schon fertig in einer Thermoskanne auf dem Tisch stand, und ging dann ins Bad. Als ich nach einer erfrischenden Dusche wieder wieder aus dem Bad kam, stolperte mir Manu in die Arme. Wie üblich schlief sie noch halb.

“Was ist los? Wo ist Maria?”

“Maria ist in der Küche und frühstückt mit Sarah.”

“Morgenstund ist aller Laster Anfang.”

“Ich weiß mein Schatz, ich weiß.”

Da ich heute nichts vorhatte, zog ich einfach nur einen Jogginganzug an und folgte meiner Frau in die Küche. Sarah hatte inzwischen ihr Frühstück beendet und spielte mit Maria. Manu saß wie ferngesteuert am Tisch und klammerte sich an einer Tasse Tee fest. Immerhin konnte sie schon reden.

“Warum bist du eigentlich schon so früh auf, Maria? Es war doch schon spät, als w… du ins Bett gegangen bist.”

“Ja, aber ich bin es noch gewohnt, um fünf Uhr aufzustehen und das wird wohl auch noch eine Weile so weitergehen. Ich habe dann hier schon mal alles sauber gemacht und Frühstück vorbereitet. Nachdem Christa dann weg war, kam diese junge Dame die Treppe herunter und hat mir Gesellschaft geleistet.”

“Ok, Klaus wird nachher dein Bett nach oben bringen. Aber auch das ist nur vorübergehend. Dann müssen wir mal sehen, was wir mit deinem Zimmer machen. Ich hoffe doch, dass du bei uns bleibst? So wie wir das gestern Abend vorgeschlagen haben.”

“Oh ja, du bleibst doch hier? Bitte bitte!”

Sarah sprang ganz aufgeregt herum.

“Tja, wer kann bei einer so netten Aufforderung Nein sagen. Ich würde sehr gerne hier bleiben.”

“Juhuu, Maria bleibt hier! Mama, Mama, Maria bleibt hier!”

Sarah hatte schon ihre Mutter entdeckt, die gerade durch die Tür kam.

“Guten Morgen allerseits. Guten Morgen mein Schatz. Tut mir leid, aber im Moment kann ich dich nicht hochheben. Aber dass Maria hier bleibt, ist toll.”

Maria war aufgestanden und hatte Sarah hochgehoben, so dass sie ihrer Mutter einen Kuss geben konnte.

“Setz dich Claudia, was möchtest du? Ich habe schon Frühstück vorbereitet, wusste aber nicht, wer was will. Mögt ihr Rührei mit Schinken?”

Alle sagten zu und Maria fing an zu zaubern. Ich glaube, ich hatte noch nie so schnell ein so leckeres Frühstück auf dem Tisch.

“Also Rührei kannst du schon mal sehr gut.”

“Danke Manu, ich kann aber noch mehr. Im Kloster musste ich in der Küche mithelfen und da habe ich so einiges gelernt.”

“Oh je, wenn du alles so gut machst wie das Rührei, dann sehe ich bald so aus wie Claudia, aber ohne schwanger zu sein.”

“Wo wir gerade von schwanger reden. Ich… glaube, es geht los!”

“Mama, machst du Pipi?”

Ich sah zu Claudia hinüber, die in einer großen Pfütze saß. Auch wenn ich nicht viel Ahnung davon hatte, wusste ich doch, dass ihre Fruchtblase geplatzt war.

“Na wenn das so ist, dann brechen wir hier jetzt mal ab. Klaus, machst du bitte das Auto fertig? Und nimm gleich die Tasche mit.”

Manuela war schnell wach geworden. Zum Glück wusste sie sofort, was zu tun war und wie eilig es war, oder auch nicht. Sie war halt doch ein verdammt kluges Mädel.

“Mama, was ist mit dir? Bist du krank?”

Maria nahm Sarah auf den Arm und ging hinaus. Ich hörte noch, wie sie anfing, Sarah zu erklären was los war.

In aller Ruhe ging Manu ins Schlafzimmer und zog sich an. Ich hatte inzwischen die fertig gepackte Tasche ins Auto gebracht und eine große Decke auf die Rückbank gelegt. Zum Glück war Claudia trotz Kind nicht so schwer und so konnte ich sie anschließend gleich zum Auto tragen. In aller Ruhe kam Manu dann auch dazu. Ich wusste zumindest, dass sie sich in der letzten Zeit ein paar Mal mit Kinderkriegen beschäftigt hatte, und wenn sie so ruhig war, konnte ich mir sicher sein, dass es im Moment noch nicht eilig war. Als wir losfuhren, konnte ich im Rückspiegel noch sehen, wie Sarah sich an Marias Bein klammerte, die uns hinterher sah.

Manu rief dann erst im Krankenhaus an und dann bei Christa.

“Christa, flipp jetzt bitte nicht aus. Wir sind gerade auf dem Weg ins Krankenhaus mit Claudia.”

“Ist was mit dem Kind?”

“Ja, es will jetzt raus. Vor ein paar Minuten ist die Fruchtblase geplatzt.”

Den Jubelschrei konnten wahrscheinlich noch die Passanten an der Ampel hören, an der wir gerade standen. Sie musste wohl auch schon Kundschaft haben, denn sie entschuldigte sich gleich darauf.

“Tut mir leid, aber meine Frau bekommt ihr Kind.”

Zwanzig Minuten später kamen wir beim Krankenhaus an und Claudia wurde in Empfang genommen. Ich parkte das Auto und ging dann hinterher. Manu stand noch beim Empfang und erledigte den ganzen Schreibkram. Und dann hieß es warten. Doch noch bevor wir wussten, wohin wir jetzt erst einmal gehen sollten, hielt ein Auto mit quietschenden Reifen vor dem Eingang und Christa kam hereingestürzt. Soweit man bei einer Schwangeren im siebten Monat von stürzen reden konnte.

Noch bevor sich jemand aufregen konnte, hatte ich sie aufgehalten und schob sie wieder hinaus.

“Alles ist gut, Christa. Nur keine Panik. Das kann noch Stunden dauern. Stell doch erst mal dein Auto ab. Oder gib mir den Schlüssel.”

Christas Hände zitterten fast unkontrolliert. Ich schob sie zu einer Bank neben dem Eingang.

“Bleib hier sitzen. Ich komme gleich wieder.”

Ich setzte mich in ihr kleines Auto und fuhr es auf den Parkplatz. Als ich zurück kam, saß Christa tatsächlich noch immer da. Ich setzte mich zu ihr und legte meinen Arm um ihre Schultern.

“Es ist alles gut Christa. Beruhig dich erst einmal. Du zitterst ja immer noch. Normal würde ich sagen, trink erstmal einen Schnaps, aber das ist im Moment wohl nicht so gut.”

In dem Moment kam auch Manu wieder raus und setzte sich zu uns.

“Wie geht es ihr?”

“Vorhin ging es ihr gut. Sie untersuchen sie gerade. Im Moment können wir nichts machen außer warten. Und bis zur Geburt kann es noch Stunden dauern.”

Claudia beruhigte sich tatsächlich langsam. Das Zittern ihrer Hände hörte auf und sie entspannte sich sichtlich.

“Wo ist Sarah?”

“Die ist bei Maria. Aber wir könnten sie mal anrufen.”

Wegen des Internetanschlusses hatte ich noch ein Festnetztelefon, das aber praktisch nie benutzt wurde. Trotzdem hatte ich die Nummer in meinem Handy eingespeichert.

“Hallo?”

“Hallo Maria, hier ist Klaus. Wir sind im Krankenhaus und warten jetzt. Bis jetzt ist alles gut gegangen. Was macht Sarah?”

“Oh, sie war am Anfang sehr verstört. Es war etwas mit ihrer Mama. Aber ich habe ihr dann alles soweit wie möglich erklärt und jetzt ist alles gut. Sie freut sich sogar und fragt mich alle zehn Minuten, wann ihre Mama mit dem neuen Kind kommt. Wir haben dann alles sauber gemacht und aufgeräumt und jetzt spielt sie wieder fröhlich.”

“Vielen Dank Maria. Du bist uns da jetzt wirklich eine große Hilfe. Ich weiß im Moment noch nicht, wie es weitergeht. Sobald es was neues gibt, melden wir uns.”

Eine Weile später kam eine Krankenschwester zu uns. Mit Claudia war alles in Ordnung, es würde aber vermutlich mindestens noch fünf bis sechs Stunden dauern, bis es soweit war. Wir sprachen nochmal kurz mit Claudia, die uns dann aber nach Hause schickte. Warum sollten wir hier rumsitzen? Und Christa sollte wieder in den Laden fahren. Da verging die Zeit am besten. Eine praktisch veranlagte Frau.

Damit sie nicht Strafzettel im fünfstelligen Bereich sammelte, fuhr Manu mit ihr und wollte ihr weiterhin Gesellschaft leisten. Ich fuhr wieder nach Hause.

Als ich mein Haus betrat, kamen mir Maria und Sarah entgegen. Maria blickte mich erwartungsvoll an.

“Es ist noch nichts passiert. Das wird auch noch einige Stunden dauern. Claudia liegt jetzt da nur rum und wartet und hat uns heim geschickt. Manu ist bei Christa, um ihr Gesellschaft zu leisten.”

Ich ging in die Küche, um mir eine Cola zu holen. Dort war alles aufgeräumt und sauber.

“Was hast du mit dem Stuhl gemacht?”

“Ich habe Sarah geholfen, ihn abzuwaschen und jetzt steht er auf der Terrasse zum Trocknen.”

“Du hast den Stuhl sauber gemacht?”

Heftig nickend strahlte Sarah mich an. Ich nahm sie hoch und gab ihr einen dicken Kuss.

“Deine Mama kann so stolz auf dich sein. Du bist ein ganz tolles Mädchen. Freust du dich schon auf dein Geschwisterchen?”

“Ja, wann kommen sie?”

“Das wird noch dauern, Sarah. Das neue Kind ist noch immer im Bauch deiner Mama. Es kommt vielleicht erst heute nachmittag oder heute Abend. Und dann werden sie wohl noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben. Aber wir werden sie vorher schon besuchen können.”

“Wann?”

“Jetzt noch nicht, Sarah. Deine Mama wird uns anrufen, wenn es soweit ist. Und bis dahin musst du noch Geduld haben. Aber wir auch. Auch wenn wir schon groß sind, müssen wir genauso warten wie du.”

Ich schnappte mir dann das Telefon und rief alle an, die es wissen mussten. Claudias Oma, Manus Eltern und Schwester und natürlich auch Birgit und Oliver.

Um uns die Zeit zu vertreiben, spielten wir drei zusammen bis es Zeit für das Mittagessen wurde. Als bekennender Koch-Legastheniker hätte ich uns jetzt was bestellt, aber Maria wollte selbst was kochen. Seit Manuela bei mir wohnte, hatte sie sich immer um das Essen gekümmert und ich wusste nicht einmal, was wir an Essbarem im Haus hatten.

Tatsächlich dauerte es nicht einmal zwanzig Minuten, bis Maria uns in die Küche rief. Es schmeckte super und auch Sarah wollte noch einen Nachschlag.

“Maria, das ist der Wahnsinn. Was ist das?”

“Was ich so gefunden habe. Ein bisschen hiervon und ein bisschen davon. Ich habe da einfach was zusammengeworfen. Reine Gefühlssache.”

Kurz darauf saßen wir im Wohnzimmer und unterhielten uns. Als Sarah sich auf die Couch legte, war das ein Zeichen für uns, sie ins Bett zu bringen. Sie würde jetzt erst einmal schlafen und ich konnte mich mit Maria in aller Ruhe unterhalten.

Maria berichtete mir über ihr bisheriges Leben und mein Zorn wuchs von Minute zu Minute. Manu war es am Abend zuvor mit Sicherheit genauso gegangen. Eigentlich wollte sie ja mit Maria am Nachmittag ins Kloster fahren, aber das würden wir wohl verschieben müssen.

Maria hatte sich irgendwann an mich gekuschelt. Wir redeten viel und auch ich versicherte ihr noch einmal, dass sie so lange hier bleiben konnte, wie sie wollte. Und ich konnte ihr auch versprechen, dass es ihr hier gut gehen würde und auch für ihre Zukunft gesorgt würde.

“Klaus?”

“Ja Maria?”

“Zeigst du mir, wie man einen Schwanz bläst?”

“Wie bitte?”

“Zeigst du mir, wie man einen Schwanz bläst?”

“Wie kommst du denn jetzt darauf?”

“Ich hab gestern Abend viel mit Manu über Sex gesprochen und da hat sie mir auch gesagt, was blasen ist. Aber ich weiß nicht, wie das geht. Ich weiß ja fast nichts in der Beziehung.”

“Ich hoffe mal, du hast Sarah vorher nicht erzählt, dass der Storch das Baby bringt.”

“Ach du Spinner! So viel weiß ich dann doch darüber. Was ist nun? Zeigst du mir, wie man einen Schwanz bläst?”

“Bist du dir wirklich sicher? Ich meine, wir kennen uns nicht einmal 24 Stunden und du willst mir schon an die Hose gehen.”

“Wie gesagt, ich habe mich gestern viel mit Manu unterhalten und sie hat mir ein paar Mal gesagt, dass ich dich jederzeit ausleihen kann, wenn ich möchte. Sie hat mir heute Nacht einen Orgasmus beschert, wie ich ihn nicht für möglich gehalten habe. Und das ganz ohne Schmerzen, nur durch viel Zärtlichkeit und Emotionen. Und sie hat mir auch noch vieles berichtet, worauf ich im Leben nicht gekommen wäre. Dass man sich auch hinten… du weißt schon.”

“Sag es ruhig. Wenn du hier im Haus irgendetwas möchtest, egal um was es geht, musst du es sagen. Scharade spielen wir nur, um zu spielen. Wenn du mal ein Auto von uns ausleihen möchtest, sag es. Mach keine Gesten und sag Brumm Brumm. Sag Kann ich mir dein Auto ausleihen?.”

“Ich hab ja nicht einmal einen Führerschein.”

“Das war doch nur ein Beispiel. Wenn du also wissen willst, wie ein Arschfick geht, dann sag es. Und wenn du mal einen machen willst, dann sag es. Immer raus damit. Hier wird dich niemand blöd anmachen, wenn du mal was fragst. Wenn jemand was von dir will, dann wird er dich fragen. Und wenn du das in dem Moment nicht möchtest, dann sagst du nein. Ok?”

“Ja, ok.”

Maria setzte sich seitlich auf meinen Schoß und lehnte sich an mich. Ich legte meinen Arm um ihre Schultern und streichelte ihr Haar.

“Ist alles in Ordnung?”

“Ja, ich bin nur einerseits so glücklich und andererseits so verwirrt. Gestern um die Zeit bin ich durch die Stadt gelaufen und hab überlegt, was ich mache und wie ich mich am einfachsten umbringe. Dann rettet mich Christa, ich habe ein neues Zuhause, einen Job, liege mit einer wundervollen Frau im Bett, die mir zeigt, wie schön der menschliche Körper ist, die mir zeigt, wie viel Spaß man damit haben kann und die mir ihren Ehemann ausleiht, wenn ich Sex haben will. Ich… ich…”

Ich legte ihr einen Finger auf den Mund.

“Pssst. Es ist gut. Ich weiß was du meinst und ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. Natürlich ist das im Moment extrem viel und extrem verwirrend für dich. Aber laß dir Zeit. Niemand drängt dich. Nimm dir soviel Zeit wie du brauchst. Mach Urlaub daheim. Leg dich auf die Terrasse, lies ein Buch, geh schwimmen, mach was du willst. Bis du mit deinen Gedanken und Gefühlen im Reinen bist. Nochmal, niemand drängt dich.”

Sie gab mir einen Kuss auf die Wange und lehnte sich wieder an mich.

“Danke, ich bin euch allen so dankbar.”

Wir blieben so noch ein paar Minuten sitzen, bis sie sich aufsetzte.

“Zeigst du mir jetzt, wie mal einen Schwanz bläst?”

“Wenn du das möchtest, dann kann ich dir das zeigen. Oder besser erklären, denn ich komme da nicht selbst ran.”

Sie schlug mir spielerisch auf die Schulter, kniete sich vor mich und sah mich erwartungsvoll an.

“Jetzt gleich?”

“Ja, warum nicht? Sarah wird noch mindestens eine Stunde schlafen und so lange wird das doch wohl nicht dauern.”

“Das kommt darauf an. Eines muss ich dir im Voraus sagen. Ich bin in der glücklichen Lage, meinen Höhepunkt beliebig steuern zu können. Wenn ich also wollte, könntest du da stundenlang hocken und ich würde nicht abspritzen. Aber da wir wirklich nicht so viel Zeit haben, werde ich früher kommen.”

Bei dem Wort stundenlang hatte sie große Augen bekommen, aber als ihr klar war, dass es nicht so lange dauern musste, beruhigte sie sich wieder. Nun öffnete sie Knopf und Reißverschluss meiner Hose und wollte sie mir runterziehen.

“Halt mein Schatz, nicht so schnell. Nimm dir erst einmal meinen Finger. Daran erkläre ich dir alles und du kannst mal die ersten Übungen machen.”

Sie setzte sich wieder neben mich und ich erklärte ihr an meinem Zeigefinger, wie so ein Schwanz aufgebaut war und was sie damit machen konnte.

“So, das ist alles. Du kannst also fast alles machen, was du willst. Du kannst lecken und lutschen und saugen und was dir noch so einfällt. Nur blasen solltest du nicht, denn er wird dadurch nicht größer. Und nicht reinbeißen.”

“Darf ich es jetzt bei dir mal ausprobieren?”

“Natürlich.”

Maria öffnete meine Hose und während ich sie auszog, kniete sie sich vor mich hin. Ihre Versuche vorher an meinem Finger hatten meinen Schwanz etwas anschwellen lassen, aber hart war er noch lange nicht.

“Maria, Männer brauchen oftmals etwas Stimulation. Darf ich mal deine Brüste anfassen? Sie sind so wunderschön.”

“Findest du? Die von Manu sind doch viel schöner und größer.”

“Größer ist nicht gleich schöner. Auch kleine Brüste sind schön und deine sind wunderschön.”

Maria setzte sich neben mich und zog den Pulli aus, den Manu ihr geliehen hatte, Der war ihr etwas zu klein, aber Maria passte er wie angegossen.

Fasziniert betrachtete ich Marias Oberkörper. Sie war wirklich wunderschön. Die beiden sanft geschwungenen Brüste, die genau passende Größe der Vorhöfe mit den kleinen Nippeln, die im Moment noch nicht hart waren, und deren perfekte Position in der Mitte der kleinen Hügel.

Ganz sanft ließ ich meine Finger darüber gleiten. Ich befürchtete fast, sie könnten zerbrechen, wenn ich sie zu fest anfassen würde. Schon bei den ersten Berührungen bekam sie eine Gänsehaut und bald schon waren ihre Nippel steif und hart. Ich beugte mich vor und zupfte mit den Lippen an einem Nippel. Während ich an dem Nippel lutschte, massierte ich leicht die andere Brust. Ich war im Himmel.

Doch nicht nur mein Mund hatte Bedürfnisse. Mein Schwanz hatte sich bis zur vollen Größe aufgepumpt und verlangte sein Recht. Maria musste das gespürt oder geahnt haben, denn sie legte einen Hand auf meinen Schwanz und rieb ihn ein wenig. Das war zwar noch etwas unbeholfen, aber immerhin hatte sie keine Berührungsängste.

Als ich mich wieder aufrichtete, nahm sie das als Zeichen, jetzt mit dem Blowjob anzufangen. Sie kniete sich vor mich hin und betrachtete meinen Schwanz erst einmal. Vorsichtig leckte sie erst einmal daran auf und ab. Sie ließ ihre Zunge um die Eichel kreisen und saugte ein paar mal leicht daran. Dann schloß sie zum ersten Mal ihre Lippen um meinen Stamm und schob ihn sich ein paar Zentimeter weit in den Mund.

“Du machst das ganz toll, Maria. Mach einfach weiter wie du willst.”

Sie schaute mich mit strahlenden Augen von unten an. Was für eine wunderschöne Frau!

Maria lernte wirklich schnell. Nach zehn Minuten hätte man niemals vermutet, dass das ihr erster Blowjob war. Nur bei der Tiefe musste sie noch üben. Mehr als die Hälfte meinen Schwanzes brachte sie nicht unter, bevor sie würgen musste. Aber das konnten viele Frauen bei ihrem hundertsten Blowjob noch nicht.

“Ich komme gleich, Maria. Nimm ihn jetzt nur in die Hand und wichse ihn, bis er spritzt.”

“Und wohin?”

“Wohin du willst.”

Maria:

War das toll! Es war schon ein wunderbares Gefühl, als Klaus vorhin meine Brüste streichelte. Er hatte so wundervoll zarte Hände, nicht so grob und rauh, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Und dann seine sanften Küsse auf meinen Brüsten. Ich fühlte mich schon wieder so gut wie noch nie in meinem Leben.

Und jetzt dieser steife Schwanz. So hart und doch so eine seidenweiche Haut. Und der Geschmack war auch so ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte es salzig und bitter erwartet, war aber viel besser. Die Übungen mit seinem Finger vorher waren viel wert gewesen und so stellte ich mich wenigstens nicht zu blöd an. Ich wusste nicht, ob er das Lob ernst meinte, aber es tat zumindest gut.

Als er seinen Samenerguss ankündigte, wurde ich wieder nervös. Was sollte ich jetzt damit machen. Auf meine Brust spritzen lassen, in mein Gesicht oder in meinen Mund? Und ich wusste ja auch nicht, wie viel es sein würde.

Zum Glück nahm er mir die Entscheidung ab. Denn er spritzte schon los, bevor ich mich entschieden hatte. So ging der erste Schuss hoch in die Luft und landete in meinen Haaren und quer über mein Gesicht. Der zweite traf mich mitten im Gesicht. Meine Stirn, meine Nase und meine Lippen waren getroffen wurden. Vor Schreck machte ich den Mund auf und die nächsten zwei Spritzer trafen genau da rein. Der Rest kam dann nicht mehr so kraftvoll und landeten auf meiner rechten Brust.

Dann saßen wir uns stumm gegenüber. Klaus, der ziemlich erschöpft aussah, obwohl ich die ganze Arbeit gemacht hatte, und ich, weil ich das Erlebte erst einmal verarbeiten musste.

Klaus erholte sich aber sehr schnell. Er nahm sein Telefon und machte ein Foto von mir. Dann reichte mir die Hände und zog mich hoch auf seinen Schoß. Er lehnte mich an sich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Dass da ein Teil seines Spermas klebte, störte ihn nicht.

“Danke Maria, vielen Dank. Das war wirklich sehr gut.”

“Ja wirklich?”

Shit, ich hatte ganz vergessen, dass ich noch Sperma im Mund hatte und hatte den gerade heruntergeschluckt. Aber was hatte Manu in der Nacht gesagt? Wenn du ihm einen Gefallen tun willst, schluckst du es.

Klaus sammelte mit dem Finger den noch an mir klebenden Saft auf und lutschte ihn selbst ab. Er schluckte sein eigenes Sperma! Ich war völlig verwirrt und sah ihn mit großen Augen an.

“Was ist? Dass ich das selbst ablecke? Ist doch nichts dabei.”

Er beugte sich zu mir herunter und gab mir einen zärtlichen Kuss auf den Mund.

“Du bist eine ganz wundervolle Frau, Maria. Vielen Dank, dass du zu uns gestoßen bist.”

Ich kuschelte mich an ihn und schloß die Augen. Ich war so glücklich.

Zumindest bis ich die Augen wieder öffnete. Denn da sah ich Manu und Christa in der Tür stehen. Da sie ihr Geschäft am Samstag nur bis 14 Uhr geöffnet hatten, war Christa schon wieder da. Ich schreckte auf und versuchte instinktiv, mich zu verstecken. Doch Manu kam grinsend auf uns zu und gab Klaus einen Kuss.

“Hallo Schatz, wie ich sehe, hast du dein Revier wieder neu markiert. Hallo Maria, du siehst toll aus.”

Sie gab auch mir einen Kuss und während ich immer noch nach einem Loch suchte, in dem ich vor lauter Scham versinken konnte, setzte sie sich uns gegenüber.

“Das sah wirklich gut aus, Maria. Als hättest du das schon öfter gemacht. War sie wirklich gut, Klaus?”

“Das darfst du glauben. Wir haben erst kurz mit einem Finger geübt und dann ist sie mir an den Schwanz gegangen. Sie ist wirklich gut. Ein echtes Naturtalent.”

Während sich die beiden noch ganz normal über meine Fähigkeiten beim Blasen unterhielten, stand Christa immer noch im Türrahmen und hörte zu. Ich hatte mich inzwischen wenigstens wieder so weit beruhigt, dass ich wusste, was ich tat oder tun sollte. Also stand ich auf und ging ins Bad, um das restliche Sperma abzuwischen.

Ich hatte mir gerade wieder meinen Pulli übergezogen und das Bad verlassen, als ich Tapsen auf der Treppe hörte. Ganz vorsichtig kletterte Sarah die Stufen hinunter. Was für ein tolles Kind. Sie war gerade mal vier Jahre alt und wusste schon, wie sie eine Treppe runter ging und wie sie essen sollte, ohne einen großen Saustall zu verursachen. Wie hatte Claudia das bloß geschafft?

“Komm her mein Schatz.”

Sarah drehte sich vorsichtig um, strahlte mich an und sprang in meine ausgestreckten Arme. Ich drückte sie an mich und ging mit ihr zurück ins Wohnzimmer.

“Ich hab dich lieb Maria.”

Dann drückte sie mir einen Kuss auf die Wange.

“Ich hab dich auch ganz doll lieb, Sarah.”

Mir schossen die Tränen in die Augen. Manu sah mich und kam mir zum Glück entgegen. Sie nahm mir Sarah ab und kaum war ich sie los, brach ich heulend zusammen. Klaus hob mich hoch und setzte mich auf die Couch. Ich heulte nur noch. Ich fühlte, wie ich von vielen Seiten gestreichelt und umarmt wurde, aber ich verstand kein Wort. Ich war nur am heulen.

Als ich endlich wieder aus dick verquollenen Augen meine Umgebung wahrnehmen konnte, lag ich in Manuelas Armen. Sarah saß ängstlich auf Christas Schoß und sie und Klaus sprachen leise mit der Kleinen. Als ich endlich nicht mehr weinte und mir die Tränen abgewischt hatte, kam Sarah auf mich zugelaufen, kletterte auf meinen Schoß und umarmte mich.

“Warum hast du geweint? Bist du traurig?”

Ich drückte sie ganz fest an mich.

“Nein Sarah, ich bin nicht traurig. Ich bin so glücklich. Und wie du mir vorhin gesagt hast, dass du mich lieb hast, war das das schönste, was ich seit Jahren gehört habe. Und da musste ich weinen. Aber jetzt ist wieder alles gut.”

“Warum hat dir das noch keiner gesagt?”

“Ach Sarah, das ist eine lange Geschichte. Und wenn ich dir das jetzt erzähle, würdest du nur Angst bekommen. Und das will ich nicht. Ich werde dir das später mal erzählen, wenn du älter bist. Versprochen. Ist das in Ordnung?”

“Ja.”

Wir kuschelten noch ein wenig miteinander, bis Manuela sich aufsetzte.

“Ich wollte doch mit Maria ins Kloster fahren. Dazu ist es jetzt wohl etwas zu spät, vor allem da ich mit ihr noch Klamotten kaufen wollte. Ich würde sagen, ich gehe jetzt mit Maria los und kleide sie ein und kommen wieder her. Kloster machen wir morgen. Wenn es zwischendurch losgeht, fahrt ihr direkt ins Krankenhaus, sagt uns Bescheid und wir treffen uns dann da.”

Da scheinbar niemand was dagegen hatte, setzten wir uns ins Auto und fuhren los. An dem Einkaufszentrum, in das wir jetzt fuhren, war ich einige Tage vorher mal vorbeigegangen, hatte mich da aber nicht hineingetraut. Schon das Parkhaus allein überforderte mich und ich war mir sicher, niemals alleine das Auto wiederzufinden.

“Merk dir genau, wo das Auto steht, du wirst ein paar Mal gehen müssen.”

Ich muß wohl ziemlich verstört geschaut haben, denn Manu grinste mich an und gab mir einen Kuss.

“Alles gut, mein Schatz.”

Manu ging mit mir in ein paar Klamottenläden, ließ mich dieses und jenes anprobieren, schleppte stapelweise Pullis, T-Shirts, Hosen, kurze und mittellange Röcke und schicke Unterwäsche zur Kasse. Dort ließ sie alles einpacken und schickte mich damit jedesmal zum Auto, bevor sie bezahlte. Beim ersten Mal lief ich verstört durch die Gänge und brauchte fast eine halbe Stunde, bis ich das Auto gefunden hatte und wieder zurück war. Zum Glück ging es die nächsten Male schneller.

Nach dem dritten Gang fragte sie mich, als ich ihr den Schlüssel gab.

“Ist der Kofferraum schon voll?”

“Nein, noch nicht ganz.”

“Guuut, denn wir sind noch nicht fertig.”

“Manu bitte, was treibst du hier mit mir? Was soll ich mit den ganzen Klamotten? Und das kostet doch alles viel zu viel Geld.”

“Maria, du hältst heute einfach mal deinen süßen verführerischen Mund und läßt mich machen. Ich weiß schon, was ich tue. Aber wir sind ja eh schon fast fertig. Nur noch ein paar Schuhe und dann sind wir wieder weg hier.”

Ich ergab mich in mein Schicksal und folgte ihr. In den nächsten Tagen würde ich ein paar ernste Worte mit ihr reden müssen. Ich war ihr ja unendlich dankbar für alles, was sie in den letzten 24 Stunden für mich gemacht hatte, aber das ging jetzt wirklich zu weit.

In den letzten Tüten, die wir zum Auto brachten, waren Sportschuhe, Ballerinas und auch ein paar Schuhen mit hohen Absätzen.

Klaus hatte immer noch nicht angerufen und so fuhren wir wieder heim.

Manuela:

Als wir daheim ankamen, öffnete Klaus uns die Tür. Er half uns, die ganzen Tüten ins Haus zu bringen. In der Zwischenzeit hatte er das Bett aus dem Keller nach oben in das Zimmer für die Babys gebracht. Maria würde da für eine Weile schlafen müssen. Wir hatten einfach keinen Platz für sie und im Keller wollten wir sie nicht lassen. Vor allem, wenn sie sich um Sarah und besonders um die Babys kümmern sollte.

In dem Raum stand auch noch ein Kleiderschrank, den wir gut zur Hälfte jetzt mit ihrer neuen Kleidung befüllen konnten. Für den Moment würde es gehen und dann mussten wir uns mal überlegen, ob wir nicht noch einen Raum irgendwo anbauen konnten.

“Und, hast du Maria angemessen ausgestattet?”

“Ja, ich denke schon. Fürs erste sollte es reichen. Wir müssen bloß demnächst nochmal zu Claudia in den Laden und ihr da was zusammensuchen.”

“Und wieviel hast du ausgegeben?”

“Nicht so schlimm. Gut 2000 Euro.”

“Wie viel?”

Der Schrei kam nicht von Klaus, sondern von Maria.

“Das ist doch viel zu viel! Manu, bitte, bring das wieder zurück! 200 wäre doch schon zu viel gewesen.”

Maria war vor mir auf die Knie gefallen und blickte mich mit ängstlichen Augen an. Ich nahm ihre Hände und zog sie wieder hoch. Ich schob sie ins Wohnzimmer und setzte mich mit ihr aufs Sofa.

“Jetzt hör mir bitte mal genau zu, mein Schatz. Wenn es sein muss, bis du uns noch viel mehr wert. Seit gestern Abend, als du hier ins Haus gekommen bis, hast du hier jede Minute bereichert. Auch wenn du nicht immer so ausgesehen hast, vor allem wenn du mal wieder geheult hast, warst du ein Sonnenschein hier. Sarah wohnt schon seit Monaten hier im Haus, aber ein Ich hab dich lieb habe ich erst nach ein paar Wochen von ihr gehört. Klaus sabbert sich jedesmal auf die Schuhe, wenn er dich sieht. Selbst ich bin mir nicht mehr absolut sicher, dass ich nicht mit dir durchbrennen würde. Maria, du bist der Wahnsinn. Du hast alle hier absolut fasziniert. Selbst wenn du zu hundert Prozent dem Sex entsagen würdest, alle würden für immer mit dir zusammensein wollen. Wir lieben dich, wir wollen nie mehr ohne dich sein!”

Sie sah mich mit großen Augen an. Sowas hatte mit Sicherheit noch nie jemand zu ihr gesagt. und doch entsprach es der Wahrheit. Zumindest was mich betraf, doch auch die anderen, die mit uns hier saßen, hatten die ganze Zeit genickt.

“Meinst du das wirklich ernst?”

“Absolut. Und sieh dich um. Alle haben mir zugestimmt.”

Maria blickte sich um and Christa und Klaus nickten bzw. zeigten ihr einen Daumen hoch. Sie sah mich noch einmal an, rollte sich neben mir zusammen, legte ihren Kopf in meinen Schoß und heulte.

Ich legte eine Hand auf ihre Schulter und mit der anderen streichelte ich ihren Kopf. Ich wusste, was sie emotional gerade durchmachte, konnte ihr da aber nicht helfen. Die Ansage musste sein und sie würde auch wieder aufhören zu weinen.

Genau in dem Moment klingelte ein Telefon. Christa antwortete und ein paar Sekunden später gellte ein Schrei durchs Haus.

“Es geht bald los, es geht bald los!”

Sie rannte rum und versuchte, sich Jacke und Schuhe anzuziehen, was in ihrem körperlichen und seelischen Zustand gar nicht so einfach war. Klaus erbarmte sich und half ihr dabei.

Maria hatte Sarah auf dem Arm und sah uns zu.

“Das beste ist wohl, ich bleibe hier und leiste Sarah Gesellschaft. Sie muss da nicht auch noch mit hin.”

“Aber ich will das auch sehen.”

Christa hatte sich soweit wieder abgeregt, dass sie Sarah das erklären konnte.

“Schau Sarah, das soll jetzt bald losgehen. Aber es kann sein, dass wir immer noch mal warten müssen. Und wir können da auch nicht alle mit rein. Das heißt, dass wir die meiste Zeit da auch bloß wieder rumsitzen und warten. Das ist wirklich nichts für dich. Sobald es was neues gibt, werden wir euch anrufen. Ist das ok?”

“Ja, Mama Kissa.”

Sarah nickte etwas traurig, fand sich dann aber mit der Situation ab.

“Wir machen es uns hier gemütlich und warten. Deine Mama Christa ruft uns sofort an, wenn es was neues gibt. Und schau mal, jetzt ist schon Abend. Die müssen da jetzt hungrig hin und warten. Und wir gehen gleich in die Küche und kochen uns was schönes. Hilfst du mir dabei?”

Jetzt nickte Sarah schon wieder viel fröhlicher. Maria musste nur ein paar Worte sagen und sofort hatte sie jeden Menschen für sich gewonnen. Was musste bloß alles vorgefallen sein, das sie uns nicht erzählt hatte, das sie gestern zu einem solchen Schritt bewegt hatte. Ich würde Christa mein Leben lang dankbar sein, dass sie sie gerettet hatte.

Im Krankenhaus warteten wir nochmal eine knappe Stunde, bevor eine Hebamme zu uns kam. Es ginge jetzt los und Claudia hätte darum gebeten, dass Christa mit dabei wäre. Auch wenn Klaus möglicherweise der Vater war, spielte er hier überhaupt keine Rolle.

Eine gute halbe Stunde später kam Christa zurück. Heulend fiel sie mir um den Hals.

“Es ist ein Junge. Alles dran, alles gut.”

Auch wenn es eigentlich eine Situation zum Lachen und Feiern war, konnte ich sie verstehen. So eine Geburt war eine höchst emotionale Sache, und wenn die geliebte Partnerin da lag und vielleicht vor Schmerzen schrie und wenn es dann endlich vorbei war. Ich konnte sie gut versehen.

Kurz darauf kam der Arzt nochmal zu uns.

“Es ist alles gut verlaufen. Als es dann soweit war, konnte es dem jungen Mann gar nicht schnell genug gehen. Mutter und Kind sind wohlauf und auch ihre Frau hat alles gut überstanden. Wir sehen uns dann ja auch bald, oder?”

Er hatte eine Hand auf Christas Schulter gelegt. Sie drehte sich um und fiel ihm um den Hals.

“Vielen Dank Herr Doktor. Für alles. Und ja, wir werden uns auch bald sehen. Wann können wir zu ihr?”

“Morgen Nachmittag. Wir haben sie jetzt auf ihr Zimmer gebracht und sie schläft jetzt. Die Geburt war trotzdem ziemlich anstrengend.”

Klaus war der ruhigste und beherrschteste im Moment und hatte inzwischen Maria angerufen. Wir blieben noch ein Weilchen sitzen, bis auch Christa sich wieder normalisiert hatte, und fuhren dann zurück.

Mitten unter der Fahrt fiel mir eine eigentlich wichtige Frage ein.

“Wie soll er eigentlich heißen?”

“Udo.”

“Udo? Ein schöner Name. Wie seid ihr darauf gekommen?”

“Nach Udo Dirkschneider. Der hat zwar eine fürchterliche Stimme, macht aber geile Musik.”

“Und wenn es ein Mädchen geworden wäre?”

“Jennifer, nach Jennifer Haben.”

“Der Chefin von Beyond the Black?”

“Ja. An der kommt man bei euch ja nicht vorbei. Deren Musik läuft ja Tag und Nacht auch im Fernsehen. Und durch die sind Claudia und ich auch auf den Geschmack gekommen. Sie ist aber auch eine tolle Sängerin.”

“Und einer wunderschönen Frau. Die haben auch mich zum Metal gebracht. Zumindest teilweise. Alles kann ich mir auch nicht anhören, so wie Birgit zum Beispiel. Sie wollte mit mir ja auch nach Wacken fahren, aber das ist dann doch nichts für mich.”

“Wir werden aber doch bald eine Jennifer bei uns haben. Ich habe Claudia zwar immer gesagt, dass ich es nicht wissen will, aber mein Arzt hat sich verquatscht.”

“Das ist toll. Ein Junge und ein Mädchen. Ich freue mich so sehr für euch.”

Christa lehnte sich an mich und legte eine Hand auf meinen Bauch.

“Ach Manu, ich bin so glücklich. Womit habe ich so viel Glück verdient?”

“Weil du eine ganz wunderbare Frau bist.”

So gerne ich jetzt mit ihr rumgemacht hätte, ihre noch größer gewordenen Brüste massiert hätte, ihren schönen Babybauch gestreichelt und ihre Möse geleckt hätte, ich respektierte ihre Entscheidung, mit Claudia exklusiv zu sein. So beschränkte ich mich darauf, meinen Arm um ihre Schultern zu legen und ihr Haar zu küssen.

Daheim angekommen, wurden wir schon von Maria und Sarah erwartet. Die hätte normalerweise schon längst schlafen sollen, aber wer konnte es ihr verdenken, dass sie vor lauter Aufregung nicht ins Bett wollte.

Und die beiden hatten tatsächlich noch eine kleine Feier vorbereitet. Das Wohnzimmer war etwas dekoriert, Maria hatte für uns etwas zu essen gemacht und Sekt und Orangensaft bereitgestellt. Mit der ganzen Aufregung im Krankenhaus hatten wir nichts gegessen und jetzt meldete sich der Hunger doch gewaltig.

So verbrachten wir den Abend mit einer kleinen Party, bei der hauptsächlich Christa von der Geburt erzählte. Sarah hörte aufmerksam zu, doch irgendwann wurden ihre Augen immer schwerer und als Maria sie ins Bett legte, war sie schon eingeschlafen.

Maria:

Durch die ersten 18 Jahre meines Lebens war ich völlig ahnungslos, was Liebe, Sex und Kinder betraf. Ich wusste zwar prinzipiell, wo Kinder her kamen, aber wie das genau ablief, wusste ich nicht. Darum war ich so dankbar, dass Christa in allen Einzelheiten schilderte, wie die Geburt bei ihrer Partnerin abgelaufen war. Doch je länger sie erzählte, um so unsicherer wurde ich, ob ich selbst welche haben wollte. Noch vor zwei Tagen hatte ich nur einen Orgasmus, wenn ich geschlagen wurde, doch seit Manu mir gezeigt hatte, wie schön Zärtlichkeiten sein konnten, wollte ich nie wieder Schmerzen ertragen müssen. Vielleicht würde ich mich später noch anders entscheiden, aber im Moment waren eigene Kinder erst einmal kein Thema. Und die nächsten Jahre würde ich mit den drei Kindern von Claudia und Christa genug zu tun haben.

Gegen Mitternacht verabschiedeten sich auch Manu und Klaus. Sie wollten noch Kinder machen üben. Es war toll, dass hier so offen über Sex gesprochen wurde. Da Christa noch nicht müde war, blieb sie noch etwas bei mir und beantwortete mir noch ein paar Fragen, die ich zu ihrer Schwangerschaft hatte.

“Darf ich deinen Bauch mal berühren?”

“Natürlich. Maria, wir haben ja nicht mehr viel Zeit, bis er hoffentlich wieder schön flach werden wird, und bis dahin freue ich mich über jede Berührung. Warte, ich ziehe mich aus.”

Blitzschnell hatte sie sich ausgezogen und stand splitternackt vor mir. Sie war so wunderschön. Ihre üppigen Brüste lagen auf ihrem Bauch auf, die Höfe waren fast so groß wie meine Handflächen und dunkelbraun, fast schwarz. Unter ihrem dicken Bauch glänzte ihre Scheide feucht.

Christa setzte sich breitbeinig auf die Couch und breitete die Arme aus.

“Bedien dich. Im Moment ist das alles für dich.”

Ich kniete mich vor sie hin und legte meine Hände auf ihren Bauch. Er war so fest und doch auch so herrlich weich. Ihre Haut war warm und so zart. Ich fühlte eine leichte Bewegung und sah zu Christa auf. Sie lächelte mich an und drückte meinen Kopf sanft auf ihren Bauch. Ich streichelte und küsste die runde Kugel eine ganze Weile, bis Christa mich leicht wegdrückte und zu sich hoch zog.

“Hab ich was falsch gemacht?”

Sie zog mich zur Seite und ich setzte mich neben sie.

“Nein Maria, ganz im Gegenteil. Gib mir mal deine Hand.”

Sie nahm meine Hand und führte sie zwischen ihre Beine. Meine Finger berührten ihre Schamlippen und die waren triefend nass.

“Du hast mich so wundervoll gestreichelt, dass ich schon fast tropfe.”

Sie ließ meine Hand los, aber ich ließ sie dort und meine Fingerspitzen streichelten sanft ihre Lippen.

“Maria, du bist erst ganz kurz hier und ich weiß, dass du noch ziemlich ahnungslos bist. Wenn ich dich also überfordere oder du etwas nicht möchtest, dann sag es bitte.”

Ich war etwas verwirrt und nickte nur.

“Seit ich mit Claudia zusammen bin, habe ich keine Nacht mehr alleine verbracht. Und je länger meine Schwangerschaft dauert, um so mehr Zärtlichkeiten brauche ich. Ich habe mich gestern noch mit Claudia unterhalten, und auch wenn wir dich erst ein paar Stunden kennen, hast du uns doch verzaubert. Mehr als je ein Mensch zuvor. Sie hat mir von sich aus gesagt, dass sie dich gerne manchmal bei uns haben würde. Wenn du möchtest! Wirklich nur, wenn du möchtest! Aber wie ich letzte Nacht gehört habe, bis du Berührungen unter Frauen ja nicht abgeneigt.”

Sie machte eine kurze Pause und ich nickte ihr lächelnd zu.

“Maria, ich würde gerne die nächsten Nächte mit dir verbringen. Zumindest teilweise. Doch es kann passieren, dass Sarah am Morgen zu uns ins Bett kommt. Sie hat zwar akzeptiert, dass ihre Mama mit einer anderen Frau im Bett liegt, aber ich möchte nicht, dass ihre Mama Kissa plötzlich mit einer anderen Frau zusammen ist.”

“Das verstehe ich, Christa. Und ich würde sehr gerne mit dir zusammen eine Weile im Bett verbringen. Darf ich dich dann auch streicheln und vielleicht auch… deine Scheide…”

“Du möchtest wissen, ob du mich überall anfassen darfst? Natürlich, das ist doch der Sinn der Sache. Du darfst mich jederzeit anfassen, wo immer du willst, und ich würde das auch gerne bei dir machen. Und vor allem würde ich dich bitten, das auch später mit Claudia zu machen, wenn ich mein Kind bekomme. Sie ist genauso süchtig nach liebevollen Berührungen wie ich.”

“Das werde ich sehr, sehr gerne machen.”

Christa legte einen Arm um meine Schultern und zog mich an sich. Ich legte einen Arm um ihre Taille und mit der Hand des freien Arms streichelte ich weiter ihren Bauch. Wir saßen für ein paar Minuten da und genossen unsere Zweisamkeit. Dann drehte sie ihren Kopf zu mir und küsste mich.

Wow, was für ein Kuss. Ihre Lippen berührten meine anfangs nur ganz ganz leicht. Ich öffnete meinen Mund und ließ meine Zungenspitze über ihre Lippen gleiten. Christa drückte mich noch enger an sich und ließ meine Zunge in ihren Mund. Während wir uns küssten, schob ich meine Hand höher hinauf zu ihren Brüsten. Auch die fühlten sich so wunderbar an, so rund und schwer.

In dem Moment war ich froh über meine kleinen Brüste. Die schweren Dinger würden ihr wahrscheinlich einige Rückenschmerzen bereiten. Andererseits waren sie so wunderschön fraulich. Irgendwie war ich hin und her gerissen zwischen Neid und Erleichterung.

“Zieh dich bitte aus, Maria.”

Blitzschnell war ich nackt und saß auf Christas Schoß. Wir küssten uns weiter und sie streichelte meine Brüste. Was hatte ich die letzten Jahre bloß alles verpasst. Mit normalen Eltern wäre ich wohl schon seit einigen Jahren keine Jungfrau mehr und hätte regelmäßig Sex. Ob mit einem Mann oder einer Frau, ich wusste es nicht. Vielleicht mit beiden. Ich freute mich schon auf meine Entjungferung. Endlich würde ich eine vollständige Frau sein. Ich wollte auch Sex in meinem Popo haben und letzte Nacht hatte ich sogar davon geträumt, mit mehreren Männern im Bett zu sein. Mangels eigener Erfahrungen war das ganze dann aber so diffus geworden, dass ich nicht mehr wusste, was in dem Traum noch passiert war.

Nun wollte ich mehr. Ich rutschte ein wenig zurück und zum ersten Mal berührten meine Lippen ihre Brüste. Sie waren so wunderschön und ich beneidete schon das kommende Kind, dass es jeden Tag an diesen Nippeln saugen konnte. Auch wenn es natürlich noch nicht wusste, was für wundervolle Dinger es da in ihrem Mund hatte.

Ich konnte mich eine ganze Weile mit Christas Brüsten beschäftigen. Ihre Brustwarzen waren dick und steif geworden und es war ein Vergnügen, daran zu lutschen und mit meiner Zunge daran zu spielen. Sanft drückte mich Christa dann weiter runter. Sie rutschte vor an die Kante der Couch und spreizte weit ihre Beine. Ich kniete mich dazwischen und betrachtete ihre Scheide. Auch die war wunderschön. Zwei wulstige äußere Lippen klafften schon weit auseinander und präsentierten zwei recht große Lippen, die frei dazwischen lagen.

Ich sah zu ihr auf und blickte sie ängstlich an.

“Was soll ich jetzt machen?”

Ich wäre vor Scham am liebsten im Erdboden versunken. Doch Christa beugte sich vor, nahm meinen Kopf in beide Hände und küsste mich.

“Entschuldige, ich hab vergessen, dass du da noch keine Erfahrung hast. Du kannst machen, was du willst. Nur sei bitte nicht zu grob. Du kannst mich streicheln, du kannst mich lecken, du kannst auch ein paar Finger reinschieben. Und ganz besonders toll ist es, wenn du mich hier berührst.”

Sie deutete dabei auf einen kleinen Knubbel am oberen Ende ihres Schlitzes.

“Das ist die Klitoris. Die ist sehr empfindlich, kann aber auch unglaubliche Lust bereiten. Und noch schöner ist es, wenn du meinen G-Punkt massierst. Aber das werde ich dir später zeigen.”

“Ich soll einen Finger in dich schieben? Und das Baby?”

“Das ist tiefer drin. Da kannst du nicht hinkommen. Keine Angst, du kannst nichts kaputt machen.”

“Manu hat zwar gestern da bei mir rumgemacht, aber das war so intensiv, dass ich nicht mitbekommen habe, was sie da gemacht hat.”

“Alles gut meine Süße. Lass dir Zeit. Schau dir alles an und spiel daran rum.”

Christa lehnte sich wieder zurück und ließ mich machen.

Ganz vorsichtig fuhren meine Finger über ihre Lippen und durch die Falten. Sie war so nass, dass fast kein Widerstand da war. Wenn ich bei den Streicheleien die Klitoris berührte, hörte ich ein deutliches Stöhnen.

Langsam zog ich mit den Daumen ihr Loch auseinander. Sie war wirklich wunderschön. Und sie roch gut. Immer näher ging ich mit der Nase an ihren Schlitz und sog tief ihren Duft in meine Lunge. Irgendwann war mir das nicht mehr genug. Ich musste sie schmecken. Ich streckte meine Zunge weit raus und leckte der Länge nach durch ihren Schlitz.

“Oh Gooott!”

“Ist alles in Ordnung, Christa?”

“Mach weiter, bitteeee! Das ist so guuuuuut!”

Ihre langen Schamlippen reizten mich. Sie waren so schön. Eine nach der anderen nahm ich vorsichtig mit den Zähnen, zog sie lang und lutschte daran. Christas Stöhnen wurde intensiver und bestätigte mir, dass ich was richtig machte.

Christa hatte inzwischen ihre Beine angezogen und die Füße auf die Couch gestellt. So kam ich noch besser dran und konnte ihren Schlitz von vorne bis hinten lecken. Ihr Saft sickerte immer stärker hervor und lief in dicken Tropfen zu ihrem Poloch. Bis jetzt hatte ich den Po immer für das schmutzigste Teil des Menschen gehalten. Aber wenn manche Menschen da auch Sex machten, darunter auch Manuela, konnte es nicht so schmutzig sein. Und Christas Poloch sah überhaupt nicht schmutzig aus.

Also leckte ich mit meiner Zunge auch noch den Saft auf, der bis zu ihrem Hintereingang gelaufen war. Das schien auch einen Effekt auf Christa zu haben, denn jedesmal, wenn ich sie dort berührte, kniff sie ihr Poloch zusammen.

“Nnnnggggg OH GOOOOOOO!”

Sie versuchte, nicht zu laut zu stöhnen, aber als ihr das zu anstrengend wurde, presste sie sich ein Sofakissen vor das Gesicht und schrie hinein. Aber war sie jetzt schon gekommen oder nicht? Ich leckte weiter ihren Schlitz und versuchte, meine Zunge tief in ihr Loch zu schieben. Dabei drückte meine Nase auf ihre Klitoris.

“JAAAAAAAAAAA!”

Jetzt hatte sie wohl gerade ihren Höhepunkt, denn sie schlug nicht nur mit einer Faust auf das Sofa, ihre Beine waren auch von der Sitzfläche gerutscht und hatten sich um meinen Hals gelegt. Sie pressten mein Gesicht so stark auf ihren Schlitz, dass ich kurz vorm Ersticken stand. Da ich verzweifelt versuchte, Luft zu bekommen, rieb ich dadurch weiter mit meiner Nase über ihren Kitzler, was ihr weitere Orgasmen bescherte.

Ich versuchte mich zu befreien, aber gegen die Kraft ihrer Beine kam ich nicht an. Dann endlich ließ sie mich los. Nach Luft schnappend fiel ich zur Seite, nur um mit dem Kopf an ein Bein zu stoßen. Ich blickte hoch und sah Klaus in die Augen, der mich aus Christas Würgegriff befreit hatte.

Ganz langsam kam Christa wieder zu sich. Sie sah sich um und als sie Klaus erblickte, bekam sie große Augen.

“Was ist los?”

“Du hättest beinahe Maria erwürgt.”

“Ich… wie… was?”

Ich hatte mich inzwischen wieder erholt und setzte mich neben sie.

“Danke für die Hilfe, Klaus. Ich erkläre es ihr.”

Jetzt erst sah ich Manu, die grinsend im Türrahmen stand und mir einen Daumen hoch zeigte. Dann drehte sie sich um und ging vor Klaus her in ihr Schlafzimmer.

“Was war denn los? War ich so laut, dass ich sie aufgeweckt habe?”

“Zum Glück ja. Du hattest zum Schluß deine Beine um meinen Hals gelegt und so fest zugedrückt, dass ich keine Luft mehr bekam.”

“Oh Gott Maria, das tut mir so leid! Bist du ok?”

Sie umarmte und streichelte mich.

“Ja, ich bin in Ordnung. Aber das wäre ein schöner Tod gewesen. Beim Sex mit der Zunge in einer Möse erstickt.”

Sie küsste mich im ganzen Gesicht und streichelte meinen Körper.

“Mach damit bitte keine Scherze. Es tut mir so leid! Bitte verzeih mir.”

“Es ist ja alles nochmal gut gegangen.”

Dann küssten wir uns wieder. Auch wenn sie mich fast umgebracht hätte, ich war ihr nicht böse. Sie war so lieb, so schön, so zärtlich. Ihre Hände auf meinen Tittchen waren so unglaublich sanft und liebevoll. Sie spielte mit meinen steifen Nippeln und kratzte mit ihren Fingernägeln vorsichtig darüber.

Christa drückte mich dann weg, um mit ihren Lippen an meine Brüste zu kommen. Jetzt spielte ihre Zungenspitze mit meinen Nippeln und ihre Hand streichelte meinen Bauch. Jedesmal wenn dann ihre Fingernägel über meine Haut kratzten, lief ein Schauer durch meinen Körper. Und was ich noch gestern niemals für möglich gehalten hatte – ich war feucht, nein, ich war nass. Was für ein wundervolles Gefühl.

Ein noch intensiverer Schauer lief durch meinen Körper, als ihre Finger über meine Schamlippen glitten. Ihr Daumen rubbelte schnell über meinen Kitzler. Ich stand kurz vor einem Orgasmus, doch sie ließ mich noch nicht kommen.

“Ich leg mich hin und du setzt dich auf mein Gesicht. Ich möchte dich gerne lecken.”

Ich stand kurz auf und Christa legte sich hin. Vorsichtig kletterte ich über ihren Kopf und senkte mein Becken ab, bis ich ihren Mund auf meinem Schlitz spürte. Und dann ging es los. Ich konnte nicht glauben, dass man seine Zunge so schnell bewegen konnte. In einer unglaublichen Geschwindigkeit ließ sie ihre Zungenspitze durch meine Falten flitzen, nur um dann wieder ganz langsam mit ihrer ganzen Zunge über meinen Schlitz zu lecken und meinen Saft aufzulecken.

Immer wieder stand ich kurz vor dem Orgasmus und immer wieder ließ sie mich kurz davor verhungern. Sie schob dann noch einen Finger dazwischen, der aber bald wieder weg war. Und mit dem tat sie dann etwas unglaubliches. In einer schnellen Bewegung schob sie mir den Finger in meinen Po und fing gleichzeitig an, an meinem Kitzler zu saugen. Für ein paar Sekunden kreiste dann noch ihr Finger in meinem Hintereingang, und dann kam ich.

Und wie! Ich hatte kein Kissen zur Hand, mit dem ich meinen Schrei dämpfen konnte und so drückte ich meinen Mund gegen die Sofalehne. Sie leckte jetzt zwar langsamer, ihr Finger wühlte aber immer noch hinten drin.

“Ich muss pinkeln! Bitte Christa, lass mich los! Ich muss pinkeln!”

Doch statt mich loszulassen, drückte sie ihre Zungenspitze gegen mein Pissloch. Ich konnte es nicht mehr halten. Der Druck war zu groß und ich ließ es laufen. Ich ließ es einfach laufen! Zumindest bis mir bewußt wurde, was ich hier tat. Es kam mir wie eine Todsünde vor. Ich pinkelte im Wohnzimmer meiner Wohltäter, ich pinkelte auf das Sofa und ich pinkelte in Christas Gesicht!

Ok, das war es dann. Ich hatte es geschafft, in nicht einmal zwei Tagen mein Leben komplett zu ruinieren. Manu und Klaus würden mich wieder rauswerfen und in ein paar Tagen würde ich wieder auf der Brücke stehen.

Ich wollte aufstehen, aber noch immer steckte ihr Finger in mir und nun fing Christa auch noch an, direkt an meinem Pissloch zu saugen. Der Druck war so stark und ich wollte weiter pissen, aber das konnte ich doch nicht tun!

“Lass es laufen. Lass es einfach laufen.”

Ich drehte den Kopf und sah in Manus Gesicht. Sie hatte ihre Hände auf meine Schultern gelegt und hielt mich fest.

“Es ist alles gut, meine Schöne. Lass es einfach laufen.”

Sie küsste mein Haar und drückte mit einer Hand auf meinen Unterbauch. Dann konnte ich mich nicht mehr halten. Ich entspannte meine Muskeln und mein Urin sprudelte aus mir heraus, direkt auf Christas Gesicht und in ihren Mund.

Aber nicht nur meine Blase entleerte sich, auch meine Tränen flossen mal wieder. Ich lehnte mich gegen Manu, hielt mich an ihr fest und heulte. Der Schock über das, was ich gerade getan hatte, ließ mich seelisch zusammenbrechen. Ich heulte nur noch.

Manu zog mich rückwärts von Christa weg und hielt mich fest. Ich klammerte mich an sie, als ob ich dadurch den Rauswurf verhindern könnte. Ich steigerte mich mit jeder Sekunde in einen regelrechten Heulkrampf. Ich wusste nicht mehr, was ich tat. Ich heulte nur noch. Dann wurde eine Decke über meinen zitternden Körper gelegt. Ich fühlte mich zwar etwas besser, aber noch war ich nicht leer. Es dauerte noch ein paar Minuten, bis ich erschöpft zusammenbrach.

Noch immer hielt Manu mich fest und streichelte mich. Was für eine tolle Frau. Da saute ich ihr Wohnzimmer ein und sie versuchte, mich zu beruhigen. Sobald ich wieder ein wenig Kraft in mir fühlte, sprang ich auf und warf mich vor Manus Füßen auf den Boden.

“Es tut mir so leid! Es tut mir so leid! Ich weiß nicht, was mit mir passiert ist! Es tut mir so leid!”

Manu zog mich wieder zu sich hoch und umarmte mich. Und dann küsste sie mich. SIE KÜSSTE MICH! Warum tat sie das? Warum beschimpfte sie mich nicht? Warum schlug sie mich nicht?

Manuela:

Christa hatte die ganze Nacht an Marias Seite gesessen und auf sie aufgepasst. Nachdem Maria sich nach ihrem Weinkrampf endlich beruhigt hatte, hielt Klaus sie kurz auf seinen Armen, während ich das Sofa und den Fußboden sauber machte. Hier war in den letzten Monaten so viel gepinkelt und gespritzt worden, dass wir routiniert innerhalb von zehn Minuten wieder alles sauber hatten. Das Sofa war trocken und der Einfachheit halber legten wir Maria dort hin und deckten sie zu. Christa fühlte sich schuldig, weil sie Maria davon abgehalten hatte, aufzustehen und aufs Klo zu gehen. Also blieb sie neben Maria sitzen und passte auf sie auf.

Gegen sieben Uhr wachte Maria auf. Ich war ein kurz vorher aufgestanden und hatte gerade frischen Tee gekocht. Christa war gerade eine Minute vorher aufs Klo gegangen. So setzte ich mich neben Maria und streichelte ihr Gesicht.

“Guten Morgen meine Süße. Na, gut geschlafen?”

Es dauerte noch einen Moment, bis ihr die Geschehnisse der letzten Nacht wieder einfielen. Erschrocken setzte sie sich auf. Die Decke fiel von ihren Schultern und sie präsentierte uns ihren wunderschönen Körper. So gerne ich sie so sah, im Moment gab es anderes zu tun. Ich drückte ihr eine große Tasse heißen Tee in die Hand und legte ihr die Decke wieder über.

“Guten Morgen Maria. Du hast uns heute Nacht einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Du bist ja regelrecht ausgeflippt. Du hast ununterbrochen geheult und irgendwas gestammelt, was ich aber nicht verstanden habe. Kannst du mir vielleicht jetzt sagen, was los war?”

“Was los war? Ich habe hier mitten im Wohnzimmer gepinkelt! Auf euer Sofa und Christa mitten ins Gesicht! Es tut mir so leid. Aber keine Sorge, ich bin gleich weg. Ihr braucht euch nicht mehr über mich ärgern. Ich bin euch allen so unendlich dankbar. Für alles, was ihr für mich getan habt. Und es tut mir so unendlich leid, dass ich euch so enttäuscht habe.”

Sie fing schon wieder an zu weinen. Da fiel mir ein, dass Maria ja nicht wirklich von unserer Leidenschaft wusste. Noch niemand hatte ihr gesagt, dass hier immer wieder mal gepinkelt wird und dass das Wohnzimmer und alle Schlafzimmer wasserfest waren.

Im Moment konnte ich nicht viel machen. Solange sie weinte, konnte ich nicht vernünftig mit ihr reden. Also hielt ich sie nur fest und streichelte ihren Rücken. Zum Glück dauerte es diesmal nicht so lange, bis sie wieder ansprechbar war.

“Maria, hör mir jetzt bitte mal zu und warte, bis ich fertig bin.”

Sie nickte nur mit dem Kopf und schniefte dabei.

“Es tut mir wirklich leid, dass du dir so viele Sorgen und Vorwürfe gemacht hast. Wir haben dir leider vergessen zu sagen, dass Pinkeln bei uns ziemlich normal ist. Ich liebe es, zu pinkeln und vollgepinkelt zu werden und auch Christa mag es sehr gerne. Und du hast ja letzte Nacht auch ganz heftig abgespritzt. Meine ganze Familie kann das auch. Und darum sind das Wohnzimmer und alle Schlafzimmer wasserfest eingerichtet. Wir hatten gestern innerhalb von zehn Minuten alles wieder sauber. Wenn dir das hier also wieder mal passiert oder du in einem Bett vollgepinkelt wirst, ist das überhaupt kein Drama.”

Während ich ihr das sagte, sah sie mich immer ungläubiger an.

“Und deshalb brauchst du auch nicht wieder gehen und wir werden dich auch nicht rauswerfen. Wir werden dich nicht schlagen oder sonst irgendwie bestrafen. Im Gegenteil, ich entschuldige mich noch einmal bei dir.”

Ich stand auf und kniete mich vor Maria hin.

“Maria, bitte verzeih mir, dass ich vergessen habe, dir hier alles zu erklären.”

Ich nahm ihre Hände und küsste sie.

“Manu, bitte, steh auf! Du brauchst dich doch bei mir nicht zu entschuldigen!”

“Doch Maria, das muss ich schon. Hätten wir dir das vorher gesagt, hättest du deinen Orgasmus heute Nacht viel besser genießen können.”

Maria zog mich hoch auf ihren Schoß. Sie küsste mich zärtlich und umarmte mich.

“Ich liebe dich so sehr, Manu. Ich bin euch allen so dankbar.”

“Fang jetzt aber bitte nicht wieder an zu heulen. Was hier in der letzten Zeit an Tränen vergossen wurde, reicht für alle Wüsten der Welt.”

Jetzt lächelte sie wieder, streichelte meine Wange und schüttelte den Kopf.

“Nein, ich heule nicht wieder. Höchstens vor Glück.”

“Das darfst du gerne, aber sag uns vorher Bescheid. Nicht dass wir uns wieder Sorgen machen. Ach ja, noch was. Hier im Haus wir niemand jemals bestraft oder rausgeworfen. Wenn irgendwas ist, wird darüber gesprochen und diskutiert. So lange, bis wieder alles gut ist. Wie es unter erwachsenen Menschen üblich sein sollte. Ok?”

“Ok.”

Jetzt lachte Maria wieder. Sie drückte mich eng an sich.

“Wieso warst du eigentlich heute Nacht zwei Mal bei uns?”

“Ganz einfach. Klaus hat mich, nachdem wir ins Bett gegangen waren, knapp eine Stunde lang gefickt. Und als er mit mir fertig war, haben wir euch hier gehört. Da wollte ich euch unbedingt zusehen. Dann sind wir zwar wieder ins Bett, aber ihr beide hattet mich so wuschig gemacht, dass ich euch noch weiter zusehen wollte. Und als du dich dann wegen des Pinkelns so verkrampft hattest, musste ich dir helfen.”

“Ach Manu, du bist so eine tolle, tolle Frau. Hast du auch Hunger?”

Dieser schnelle Themenwechsel überrascht mich jetzt doch etwas, aber sie hatte Recht. Ich hatte auch Hunger. Ich grinste sie an und gab ihr einen Kuss auf den Mund. Mit meinen Daumen streichelte ich ihre Nippel.

“Ich hätte ja noch viel mehr Hunger auf deinen süßen Körper, aber Essen ist auch nicht schlecht. Zieh dir aber vorher was an. Sarah hat ihre beiden Mütter schon beim Sex erwischt, aber wenn du hier jetzt auch noch nackt rumläufst…”

“Hm, schade. Ich fühle mich nackt immer wohler. Aber das mit Sarah verstehe ich auch.”

“Ganz so schlimm ist es vielleicht auch nicht. Wir werden mal mit Claudia reden, wenn sie wieder da ist. Ich laufe auch gerne nackt herum und vielleicht können wir zumindest an den warmen Sommertag hier alle nackt sein.”

Maria gab mir einen Kuss.

“Du, wie ist das denn mit der Verhütung? Im Moment bin ich ja noch Jungfrau, aber ich möchte bald mal zur richtigen Frau werden. Ich möchte vorerst aber keine Kinder haben.”

“Das ist eine gute Idee. Eigentlich verhüten wir hier alle, denn so, wie hier gevögelt wird, wären wir vermutlich alle ununterbrochen schwanger. Dass Christa und Claudia jetzt beide Kinder bekommen, waren Unfälle. Aber wir haben ja noch einiges zu erledigen. Ich habe mir gestern noch ein paar Tage Urlaub genommen und ab morgen werden wir das alles erledigen. Du musst dich hier anmelden, wir werden dich als Haushaltshilfe anstellen und ich weiß nicht, ob du einen Ausweis hast. Und dann gehen wir zu meinem Frauenarzt und lassen dir die Pille verschreiben. Und dann kannst du dir jederzeit einen Mann aussuchen und dich knacken lassen.”

Wir schmusten noch ein wenig, bis Maria mich endlich leicht weg schob, sich was anzog und wir uns auf in die Küche machten.

“Und du stehst wirklich auf pinkeln?”

“Ja, und nicht nur ich alleine. Meine Freundin Birgit und Christa lassen sich auch gerne vollpissen.”

“Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen.”

“Ich kann dich verstehen. Am Anfang konnte ich es auch nicht verstehen. Aber ein früherer Freund hatte da einen echten Fetisch. Der konnte mich nicht ficken, wenn wir uns nicht vorher vollgepinkelt hatten. Dadurch kam ich auf den Geschmack. Es ist kein Fetisch für mich, aber es macht Spaß. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig und am besten fängt man an, wenn der andere vorher jede Menge Limo oder Tee getrunken hat. Dann hat die Pisse nur wenig Eigengeschmack. Morgens das zu trinken, was sich so über Nacht angesammelt hat, ist dann schon sehr heftig.”

“Soll ich das mal ausprobieren?”

“Das musst du nicht, mein Schatz. Nur wenn du das wirklich willst. Wir können es gerne mal ausprobieren, aber bitte, nur wenn du wirklich willst. Wir werden dich zu nichts überreden. Aber wenn du mit mir, mit Birgit oder mit Christa Sex hast, dann kannst du jederzeit pinkeln.”

“Oh oh, ich muss noch so viel lernen.”

Ich kuschelte mich von hinten an sie, während sie am Herd stand und Pfannkuchen machte.

“Du bist noch so jung, Maria. Du hast noch viel Zeit. Aber wenn du offen gegenüber allem bist und mitmachst, wenn wir hier mal wieder eine Orgie feiern oder einfach mal zwei Leute ficken, dann wirst du sehr schnell lernen. Außer Christa und Claudia ist hier niemand exklusiv. Wenn du also fragst, ob du zuschauen oder mitmachen darfst, wird wohl niemand nein sagen. Aber denk bitte immer daran. Niemand hier muss irgendwas machen. Alles wird hier immer rein freiwillig sein. Und wenn es mal heftiger wird, sollte man ein Safe Wort ausmachen. Wenn dann einer das Wort sagt, wird sofort aufgehört.”

“Ich glaube, ich werde es langsam angehen lassen.”

“Das ist eine gute Idee, Maria. Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst. Wenn du was neues ausprobieren willst, dann sag es. Du kannst mit jedem von uns über alles reden.”

“Du hattest gesagt, dass ihr auch mal Orgien feiert. Wie wollt ihr das denn mit den Kindern machen?”

“Das hätte durchaus ein Problem werden können. Aber nachdem sich jetzt herausgestellt hat, dass Claudia und Christa nur mit sich selbst und mit dir zusammen sein möchten, hat sich das ja erledigt.”

Maria packte uns beiden kleine Stapel Pancakes auf die Teller und stellte sie auf den Esstisch. Dann umarmte sie mich und gab mir einen zärtlichen Kuss.

“Ich hab dich unheimlich lieb, Manu.”

“Ich hab dich auch lieb, aber ich habe auch Hunger.”

Im Wohnzimmer saßen schon Klaus, Christa und Sarah.

“Mama Kissa, was ist ein Vege… Vegetaier?”

“Du meinst Vegetarier? Das sind Menschen, die kein Fleisch essen. Aber warum fragst du?”

Wir wollten die drei eigentlich zu Essen rufen, aber das interessierte mich jetzt auch.

“Das steht hier in der Zeitung.”

“Hat dir das Klaus vorgelesen?”

“Nein.”

“Wer dann?”

“Keiner.”

“Hast du das selbst gelesen?”

“Ja.”

Voller Stolz führte sie uns dann vor, wie sie lesen konnte. Es ging natürlich sehr langsam und holprig, aber sie konnte schon lesen. Mit noch nicht einmal fünf Jahren. Na das konnte ja lustig werden. Wenn sie sich so schnell weiterentwickelte, würde sie mit zwölf anfangen zu studieren.

“Kinder, wir haben Hunger. Lasst uns das später weiter diskutieren und kommt jetzt essen.”

Maria:

Nach dem Frühstück nahm Manu meine Hand.

“Wir zwei haben jetzt noch was zu erledigen. Im Badezimmer. Und dann fahren wir ins Kloster und erledigen das.”

Ich ahnte schon, um was es ging und als sie mich hinter sich her ins Badezimmer zog, wusste ich es. Ich sollte rasiert werden.

“Zieh dich bitte komplett aus.”

Als ich nackt war, ließ sie mich mich mit leicht gespreizten Beinen und hinter dem Kopf verschränkten Armen posieren und machte ein Foto von mir. Mit einer Schere kürzte sie dann die Haare unter meinen Armen und zwischen meinen Beinen. Als ich die Haare sah, die auf dem Boden lagen, war ich schon erschrocken, wie viel das war. Anschließend zog sie sich selbst aus und wir setzten uns in die etwas gefüllte Badewanne.

Erst mussten die Haare schön eingeweicht werden. Also machen wir das beste aus den nächsten Minuten und schmusten etwas. Manu legte sich neben mich und wir küssten uns. Wir ließen unsere Hände über unsere Körper gleiten und es dauerte nicht lange, bis ich nicht nur vom warmen Wasser nass war. Gerne hätte ich noch stundenlang mit ihr hier gelegen, aber wir hatten ja noch einiges zu erledigen. Also verteilte sie etwas Rasierschaum unter meinen Armen und rasierte mich. Oder besser wollte mich rasieren. Ich war allerdings so extrem kitzlig dort, dass sie mir den Rasierer in die Hand drückte und mir sagte, was ich tun sollte.

Anfangs hatte ich noch Angst mich zu schneiden, aber dann ging es doch ganz gut. Anschließend waren meine Beine dran. Dort zeigte sie mir kurz, wie ich vorgehen sollte und ließ mich dann weitermachen. Zum Schluss war dann mein Schambereich dran. Dort ließ sie mich aber nicht ran. Sie sagte mir genau, was sie machte und und auf was ich achten sollte. Sie würde das die nächsten Male auch noch machen, bevor sie mich das machen lassen würde. Ich musste mich zum Schluss sogar hinknien, damit sie mich auch rund um mein Poloch rasieren konnte.

Nachdem ich fertig war, rasierte sie sich selbst noch. Fasziniert sah ich zu, wie sie innerhalb von wenigen Minuten überall glatt wie ein Babypopo war. Wir duschten noch kurz, trockneten uns ab und cremten uns ein. Dann ließ sie mich die selbe Pose einnehmen wie vorher und zeigte mir die Bilder. Ich hätte nicht gedacht, dass das so einen Unterschied machen würde. Ich musste zugeben, dass ich mich jetzt als sehr viel hübscher empfand. Aber trotzdem war Manu für mich die deutlich schönere Frau.

Anschließend machten Manu und ich uns auf den Weg. Mit jedem Meter wurde ich nervöser und ich befürchtete, dort keinen Ton mehr raus zu bekommen. Als wir ankamen, zitterte ich am ganzen Körper.

Doch zum Glück hatte ich ja Manuela. Sie umarmte mich, nahm dann meine Hand und zog mich zur Pforte.

“Ja bitte? Maria, da bist du ja wieder! Wir haben uns solche Sorgen gemacht! Wo warst du denn die ganze Zeit?”

“Ja, genug Bla Bla. Wir sind nur hier, um ihre Sachen zu holen. Maria wird keinen weiteren Tag hier bleiben. Wo ist die Chefin?”

“So einfach ist das aber nicht. Wer sind sie überhaupt?”

“Ich bin die Frau, die dieses arme Geschöpf hier gerettet hat. Nochmal, wo ist die Chefin?”

“Die Mutter Oberin ist gerade in der Kirche. Ich…”

“Dann holen sie sie.”

“Ich kann sie da jetzt nicht stören.”

“HOLEN SIE SIE!”

Die Nonne, die uns in Empfang genommen hatte, eilte los. Zwei andere standen abseits und tuschelten miteinander. Manu legte einen Arm um meine Schultern und küsste mein Haar.

“Es wird alles gut, Maria. Lass mich nur machen. Mit denen werden wir schon fertig.”

Ein paar Minuten später kam die Mutter Oberin auf uns zu.

“Was ist hier los? Maria, wo warst du die ganze Zeit? Darüber werden wir uns noch unterhalten. Und was heißt hier Sachen abholen?”

Manuela kochte vor Wut. Das konnte ich ihr ansehen. Aber sie beherrschte sich bewundernswert.

“Das bedeutet genau das, was ich gesagt habe. Dieses arme, vor Angst zitternde Geschöpf, diese wunderschöne, liebe junge Frau haben wir vorgestern vor einer großen Dummheit gerettet. Und warum? Wegen ihrer – Entschuldigung – verschissenen Rabeneltern und diesem Gefängnis mit seinem scheinheiligen Getue.

Sie hat uns gestern viel über ihr bisheriges Leben erzählt. Sie hat fast den ganzen Abend geweint. Warum hat sie hier kein einziges nettes Wort von ihnen oder den andern gehört? Warum hat sie niemals jemand in den Arm genommen und mit ihr geredet oder ihr mal zugehört? Und wer zur Hölle hat ihnen den Scheiß mit der Besessenheit erzählt? Ihre verkorksten Eltern? Und sie sind auch noch so blöd und glauben das? Was läuft hier alles verkehrt?

Zum Glück ist das noch rechtzeitig passiert. Ich weiß, dass sie jederzeit gehen kann, vor allem jetzt, wo sie ihr Gelübde noch nicht abgelegt hat. Wir sind jetzt nur hier, um ihre Sachen zu holen und noch eventuellen Papierkram zu erledigen. Und dann sind wir wieder weg.”

So sprachlos hatte ich unsere Mutter Oberin noch nie erlebt. Als sie noch etwas sagen wollte, ging Manu einen Schritt auf sie zu.

“Flott. Ich habe noch eine Freundin im Krankenhaus, die gestern ihr Kind bekommen hat und da wollen wir auch noch hin. Wir haben also nicht viel Zeit.”

Die Mutter Oberin drehte sich um und ging zu ihrem Büro. Manuela, die noch immer meine Hand hielt, folgte ihr und zog mich mit. Unterwegs trafen wir einige andere Nonnen, die uns aber immer aus dem Weg gingen.

In ihrem Büro setzten wir uns hin, während noch irgendwelcher Papierkram erledigt wurde. Manuela gab mir ein paar Papiere zum Unterschreiben. Ich hatte keine Ahnung, was ich da unterschrieb, aber ich vertraute ihr da voll und ganz. Ich wusste später nicht einmal mehr, was in der Zwischenzeit geredet wurde. Ich bekam dann nur noch mit, dass wir in mein altes Zimmer gingen und ein paar alte Kleidungsstücke durchsahen, die in einem kleinen Schrank lagen.

“Entschuldige Maria, aber das ist alles nichts, was es wert wäre, aufgehoben zu werden. Willst du das mitnehmen?”

Ich schüttelte den Kopf. Was hatte ich doch für ein Glück, Manuela getroffen zu haben. Sie umarmte mich und gab mir einen intensiven Kuss auf den Mund.

“Alles wird gut, mein Schatz. Gleich sind wir hier raus und dann liegt dein ganzes altes Leben hinter dir.”

Als die Mutter Oberin den Kuss sah, drehte sie sich erschrocken weg. Innerlich musste ich da schon grinsen.

“So, ist noch irgendwas, oder sind wir fertig?”

“Nein, es ist alles erledigt. Aber Maria, wenn du es dir nochmal überlegen willst, wir…”

“Sie wird es sich nicht anders überlegen. Leben sie wohl.”

Manuela ging los in Richtung Ausgang und zog mich wieder hinter sich her. Erst als wir die Klostermauern wirklich hinter uns hatten, fiel die ganze Anspannung von mir ab. Ich umarmte Manu, küsste und tanzte mir ihr vor lauter Freude. Sie bugsierte mich ins Auto und fuhr los. Unterwegs in Richtung Innenstadt lachte und jubelte ich.

“Ich bin frei, ich bin frei!”

An jeder Ampel bekamen die Passanten das zu hören, bis mich Manu etwas bremste.

“Maria, halt dich bitte ein wenig zurück. Nicht dass uns die Bullen noch aufhalten, weil sie denken, du wärst entführt gewesen.”

Maria:

Mir schwirrte nur noch der Kopf. Manu kümmerte sich in rasender Geschwindigkeit um alles, was zu erledigen war. Als der Montag um war, war fast aller Papierkram erledigt. Zum Schluß besuchten wir dann mit den anderen sogar noch Claudia, die sich von der Geburt schon wieder einigermaßen erholt hatte. Ihr Sohn lag noch in der Abteilung für Neugeborene, würde aber zwei Tage später zusammen mit Claudia nach Hause kommen.

Am übernächsten Tag war es dann soweit. Am späten Vormittag brachte Manu die stolze Mutter mit ihrem Udo heim. Am Vortag hatten wir das Zimmer noch komplett fertig ausgestattet. Es war alles da, was für die ersten Wochen gebraucht wurde. Claudia produzierte jetzt noch mehr Milch als vorher und so würde immer genug Milch da sein, auch wenn Christa ihr Kind bekommen hatte. Und da ich ja im gleichen Zimmer schlief, konnte ich mich nachts um die Babys kümmern. Für die Mütter war das eine unheimliche Erleichterung, für mich würde es eine schwere Zeit werden. Aber dafür wurde ich ja auch bezahlt. Außerdem freute ich mich darauf.

Am Nachmittag saß Claudia im Wohnzimmer und stillte ihren Sohn. Sarah war oben in ihrem Zimmer und spielte. Sie war unheimlich aufgeregt gewesen und hatte sich auf ihren kleinen Bruder gefreut, aber nach ein paar Stunden hatte sie sich an die Neuerungen gewöhnt und spielte wie üblich. Manchmal mit mir und manchmal auch alleine.

Ich saß Claudia gegenüber, unterhielt mich mit ihr und sah ihr zu. Eine stillende Mutter ist ein unglaublich schöner Anblick. Irgendwann würde ich mich auch mal trauen, sie zu fragen, ob sie mich auch einmal stillen würde.

“Mama, was machst du da?”

Unbemerkt war Sarah ins Zimmer gekommen und sah ihre Mutter mit großen Augen an.

“Ich gebe deinem Bruder was zu essen. Es kann ja noch nicht so essen wie du, und darum bekommt er Milch zu trinken. Da ist alles drin, was er braucht.”

“Aber Milch kommt doch von der Kuh.”

Da Claudia unheimlich sachlich blieb, versuchte ich auch, einigermaßen ernst zu bleiben, was mir aber nicht vollständig gelang. Zum Glück merkte Sarah das nicht.

“Ja, aber die Milch, die die Kuh gibt, ist eigentlich ja für die Kälbchen gedacht. Aber schau mal, meine Brüste sind eigentlich nichts anderes als der Euter der Kuh. Genau wie im Euter entsteht auch hier in meinen Brüsten die Milch, die ein Baby dann zu trinken bekommt. Mit dir habe ich das damals auch gemacht.”

Sarah kam näher zu ihr und schaute gebannt zu. Als Udo kurze Zeit später satt war, klopfte Claudia Udo noch die Luft aus dem Bauch und legte ihn dann in eine Krippe, die im Wohnzimmer stand.

“Komm mal her Sarah, ich zeig dir das alles.”

Sarah setzte sich neben ihre Mutter und sah ihr genau zu. Claudia nahm ein Tuch, hielt es unter eine ihrer Brüste und drückte leicht zu, bis etwas Milch heraus spritzte.

“Siehst du, wenn ich hier etwas drücke, dann kommt hier vorne die Milch raus. Oder wenn ein Baby hier an der Brustwarze saugt. Du darfst auch gerne mal anfassen.”

Ganz vorsichtig betastete Sarah die Brust ihrer Mutter.

“Darf ich auch mal?”

“Natürlich. Aber saug auf der anderen Seite. Die ist noch ganz voll.”

Sarah wechselte die Seite und Claudia nahm sie wie ein Baby in den Arm. Sie nahm den Nippel ihrer Mutter in den Mund und saugte vorsichtig daran. Doch sehr schnell hatte sie sich an den Geschmack gewöhnt und trank genüsslich an der Brust ihrer Mutter.

“Hm, das ist lecker.”

Nachdem Sarah genug hatte und wieder auf ihr Zimmer gegangen war, wollte ich sie gerade fragen, ob ich auch mal trinken dürfte, als es klingelte. Da ich nicht wusste, wo Manu gerade war, ging ich zur Haustür und öffnete. Draußen standen zwei Polizistinnen.

“Guten Tag, wohnt hier eine Maria Meininger?”

Mein Name! PANIK! Was wollte die Polizei von mir? Ich knallte die Tür zu, rannte ins Haus und lief Manu in die Arme.

“Manu, da ist die Polizei draußen und die wollen zu mir! Aber ich will nicht wieder zurück! Manu bitte, hilf mir!”

Sie nahm mich in den Arm und hielt mich fest.

“Es ist alles gut, Maria. Du bist alt genug und kannst alles selbst entscheiden. Lass uns erst einmal sehen, was sie wollen. Es ist bestimmt ganz harmlos.”

Sie legte ihren Arm um meine Schultern und zog mich mit. Gerade als es wieder läutete, öffnete Manu die Tür.

“Guten Tag, ich bin Manuela Wagner. Darf ich fragen, um was es geht?”

“Ich bin Polizeiobermeisterin Helena Burgmeister und das ist Polizeimeisterin Angela Garmach. Wir würden gerne mit Maria Meininger sprechen.”

“Das hier ist Frau Meininger, aber was auch immer es ist, sie wird dieses Haus nicht verlassen. Sie ist alt genug, um selbst über ihr Leben zu bestimmen und die Auszug aus dem Kloster war rechtmäßig.”

“Oh nein, keine Angst. Wir möchten nur kurz mit ihr sprechen und dann sind wir auch wieder weg.”

“Um was geht es denn?”

“Könnten wir das vielleicht drinnen besprechen. Das dürfte besser sein.”

Auch wenn sie gesagt hatten, dass sie nur mit mir sprechen wollten, ließ ich Manuela nicht los. Wir gingen ins Wohnzimmer und setzten uns.

“Frau Meininger, es tut uns leid, ihnen eine traurige Mitteilung machen zu müssen. Ihre Eltern wurden Montag Vormittag bei einem Autounfall tödlich verletzt.”

“Ja, und?”

“Das scheint sie nicht sehr zu schockieren.”

“Nein, absolut nicht. Um ganz ehrlich zu sein, bin ich froh darüber. Ich habe sie gehasst. Mein Vater hat mich ständig verprügelt und meine Mutter hat immer nur zugesehen. Und da ich nicht gehorchen wollte, haben sie mich zuerst in eine Klosterschule und dann in ein Kloster gesteckt. Glauben sie wirklich, dass ich solchen Menschen nachtrauere?”

“Das kann ich verstehen. Das tut mir wirklich sehr leid für sie.”

“Am Freitag Abend stand ich auf der Brücke und wollte runterspringen. Zum Glück hat mich eine junge Frau rechtzeitig gesehen und mich davon abgebracht. Und seitdem lebe ich hier, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben glücklich bin.”

Die beiden Polizistinnen nickten betroffen. Damit hatten sie wirklich nicht gerechnet.

“Darf ich fragen, was passiert ist?”

Manu übernahm jetzt.

“Sie kamen in einer Kurve wegen weit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab und prallten gegen einen Baum. Aufgrund der gefundenen Unterlagen waren sie wohl auf dem Weg zu einem Notar. Wir haben hier die Adresse. Sie sollten sich am besten dort einmal melden. Vielleicht ging es ja um was, was sie auch betrifft.”

“Ja, das werden wir machen. Trotz allem vielen Dank, dass sie uns Bescheid gesagt haben.”

“Oh, nichts zu danken. Die ganzen Habseligkeiten aus dem Auto sind noch bei uns im Revier. Die können sie jederzeit abholen.”

“Noch eine Frage. Wie haben sie Maria eigentlich gefunden?”

“Über den Notar haben wir erfahren, dass Frau Meininger hier im Kloster ist. Wir haben dann dort nachgefragt und anhand des Kennzeichens ihres Autos wussten wir, wo wir suchen mussten.”

Die beiden standen dann auf.

“Gut, wir wollen sie dann nicht weiter belästigen. Und keine Angst, Frau Meininger, niemand will sie von hier wegholen. Auch die Damen im Kloster haben sich damit abgefunden. Sie fanden es zwar schade, aber akzeptierten ihre Entscheidung.”

Manuela begleitete die beiden Polizistinnen noch zur Haustür. Claudia, die sich in der Zwischenzeit in der Küche aufgehalten hatte, kam zu mir und umarmte mich.

“Oh Gott, Maria, das tut mir so leid für dich.”

Sie hatte die Unterhaltung vorher wohl nicht ganz gehört, denn sonst hätte sie das nicht gesagt.

“Ach Claudia, so merkwürdig sich das anhört, aber ich bin froh, dass sie weg sind. Du weißt ja, was alles vorgefallen ist, und da bin ich froh, dass ich mit denen nie wieder was zu tun habe.”

Eine Weile später kam Klaus aus der Arbeit. Noch vor dem Abendessen setzte Manuela ihn über den Tod meiner Eltern in Kenntnis. Da Manuela wieder arbeiten musste, Christa im Laden stand und Claudia nicht weg konnte, erklärte Klaus sich bereit, mir bei den ganzen Formalitäten zu helfen. Er rief seinen Chef an, um schon wieder außerplanmäßigen Urlaub zu nehmen.

***

Manuela:

Die nächsten Tage hatten Klaus und Maria viel zu tun. Vor allem mussten sie die Beerdigung organisieren und, was für Maria am schwersten war, das Haus ihrer Eltern nach allen benötigten Unterlagen durchsuchen. Zum Glück hatten die Ihre Papiere sauber geordnet, so dass sie sich nicht lange da aufhalten mussten.

Wäre es nach Maria gegangen, hätte man die Körper irgendwo im Wald verscharren können. Wir versuchten deshalb nur ein Mal, sie zur Teilnahme an der Beerdigung zu überreden, was sie aber kategorisch ablehnte. Auf das Versprechen hin, sie irgendwann entjungfern zu dürfen, erklärte Klaus sich aber dazu bereit, alles für Maria zu erledigen. Sie hatte es versucht, aber nachdem sie sich vor dem Amtsgebäude übergeben mußte, ersparten wir ihr die Tortur. So kam es dann, dass zwar Freunde und Nachbarn bei der Beerdigung dabei waren, aber nicht ihre Tochter, die einzige lebende Verwandte.

Bei der Suche nach den Papieren hatten wir zum Glück auch Marias Geburtsurkunde und ihren abgelaufenen Personalausweis gefunden. Dadurch wurde die Erledigung all ihrer Amtsgänge deutlich vereinfacht.

Klaus musste dann auch wieder arbeiten, doch den Termin beim Notar konnten wir auf meinen freien Tag legen. So saß ich mit Maria bald darauf in der Kanzlei und erfuhren, was ihre Eltern an dem tragischen Tag wollten.

“Nun Frau Meininger, erst einmal mein herzliches Beileid…”

“Stop! Verzichten sie bitte darauf. Sie können es nicht wissen, aber wenn ich ihnen erzählen würde, was in den letzten Jahren alles passiert ist, würden sie verstehen, warum mir ein Glückwunsch lieber wäre. Kommen wir also besser zur Sache.”

Ich hatte noch nie jemanden so entsetzt blicken sehen wie in diesem Moment den Notar. Er fing sich aber schnell und eröffnete uns als erstes, warum ihre Eltern zu ihm wollten.

“Ich weiß keine Einzelheiten, da ich mit ihrem Vater nur kurz am Telefon über das grundsätzliche Anliegen gesprochen hatte. Alles andere sollten bei dem Treffen besprochen werden. Aber es ging wohl darum, dass ihre Eltern wohl beide Häuser der Kirche schenken wollten.”

“Ich habe nichts anderes erwartet. Hauptsache alles für die Kirche und nichts für mich.”

“Das hätte in der Tat bedeutet, dass ihre Erbschaft nur die Möbel und das Bankkonto umfasst hätte. Aber zu der Schenkung ist es ja nicht mehr gekommen. Das heißt, dass sie jetzt die Alleinerbin sind, sofern beim Nachlassgericht nicht noch ein anderes Testament liegt, wovon ich aber nichts weiß. Vielleicht sollten wir aber die Einzelheiten unter vier Augen besprechen.”

“Nein, ich habe keine Geheimnisse vor meiner Freundin. Ich würde es ihr sowieso erzählen.”

“Nun gut, wie sie möchten. Ihre Eltern besaßen zwei Häuser. Zum einen den ihnen bekannte Bauernhof in Breitenau, zum anderen seit etwa zwei Jahren noch einen Hof in Steinbach. Bewirtschaftet wurde meines Wissens aber nur der in Breitenau. Beide Häuser sind schuldenfrei. zudem gibt es noch ein Bankkonto mit rund 8.000 € Guthaben. Der Gesamtwert der beiden Häuser beträgt geschätzt etwa 800.000 €. Das bedeutet aber auch, dass sie um eine Erbschaftssteuer nicht drumherum kommen. Und die wird sich im fünfstelligen Bereich bewegen.”

“Wieviel?”

“Ich bin kein Steuerberater, darum ist das nur eine ganz grobe Schätzung. Aber es wird sich wohl so zwischen 30 und 50.000 € bewegen.”

Maria brach förmlich zusammen. Auch wenn der Wert ihrer Erbschaft sie zu einer reichen Frau machte, hörte sie nur den den Steuerbetrag.

“Ich habe nicht einmal fünf Euro!”

Ich nahm sie in den Arm und drückte sie an mich.

“Maria, alles wird gut. Wir leihen dir das Geld erst einmal. Und dann schauen wir mal, was du mit deiner Erbschaft machen willst. Das wird sich alles ergeben. Keine Angst.”

Das ist der zwölfte Teil einer sehr langen Geschichte. Da alle Teile auf einander aufbauen, solltet ihr beim ersten Teil anfangen.

Sie sah mich schon wieder verstört an, wie so oft in den letzten Tagen, wenn wir ihr was Gutes tun wollten. Aber noch bevor sie was sagen konnte, verschloss ich ihren Mund mit einem Kuss.

“Maria, bitte halt die Klappe. Wir machen das schon. Nimm das Erbe an und alles andere wird sich in den nächsten Wochen und Monaten erledigen. Bitte vertrau mir.”

Zum Glück tat sie endlich mal wirklich nur das, was ich ihr sagte. Vor allem verzichtete sie auf ihre übertriebenen Dankesgesten. Doch ich hatte mich zu früh gefreut. Kaum waren wir beim Auto angekommen und und hatten keine anderen Menschen mehr um uns, fiel sie vor mir auf die Knie und bedankte sich wieder überschwänglich.

So langsam wusste ich nicht mehr, was ich da noch tun sollte. Erst als ich ihr androhte, sie wie ihre Eltern wieder zu verprügeln, stand sie auf und entschuldigte sich bei mir und versprach, sich in Zukunft mehr zurückzuhalten.

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